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    Death to Management.

    Die Ghule ist die vierte Episode der ersten Staffel der Fallout-Fernsehserie.

    Zusammenfassung

    Westside Medical Clinic

    Während der Ghul und Lucy durch die Wüste reisen, zeigen sich beim Ghul erstmals Entzugserscheinungen und er beginnt zu husten. Nach einiger Zeit kommen sie an der Westside Medical Clinic vorbei und hören, wie jemand aus dem Inneren „Mein Name ist Roger!“ schreit. Die beiden entscheiden sich, die Klinik zu betreten, und der Ghul zwingt Lucy, vorauszugehen. Drinnen treffen sie auf den Ghul Roger, der offenbar ein alter Freund des Ghuls ist und kurz davor steht, seinen Verstand zu verlieren. Roger meint, dass das Leben schwer geworden sei, da viele „Glatthäute“ Vorurteile gegen Ghule hätten. Kurz darauf bemerkt er Lucy und stellt fest, dass der Ghul scheinbar eine „Glatthaut“ als Freundin gewonnen hat. Der Ghul entschuldigt sich bei Roger dafür, dass er keine Medizin hat und ihm nicht mehr helfen kann.

    Roger empfiehlt den beiden zu gehen, „bevor es hässlich wird“, und erzählt, dass 28 Jahre vergangen seien, seit sich die ersten Anzeichen gezeigt hätten; der Ghul hat es geschafft, den Prozess hinauszögern, da er regelmäßig Geld eintreiben und damit Medizin besorgen konnte. Der Ghul erinnert sich an das Leben vor seiner Verwandlung und das Essen, das sie beide genossen haben, und bringt Roger dazu, an etwas Schönes zu denken. Als dieser sich glücklich an Lucy wendet und beginnt, ihr von seiner Mutter zu erzählen, schießt der Ghul ihm plötzlich in den Kopf. Lucy ist von dem Mord schockiert.

    Erstmals frag der Ghul Lucy nach ihrem Namen und ist überrascht, als er erfährt, dass ihr Nachname „MacLean“ ist. Als er anfängt, Rogers Leiche zu essen, ist Lucy angewidert und behauptet, dass die Menschen in Vault 33 selbst während der „Großen Pest von '77“ nicht zu Kannibalen geworden seien; ihre Mutter sei verhungert und ihr Vater „auf 58 Kilo abgemagert“. Der Ghul hegt jedoch Zweifel an ihrer Geschichte. Als Lucy fragt, wie er so weiterleben könne, wirkt er kurz erschüttert, doch weicht er einer Antwort aus und verlangt von ihr, ihm beim Zerteilen von Rogers Leichnam zu helfen. Widerwillig folgt sie seiner Anweisung.

    Neuer Aufseher für Vault 33

    Woodys Wahlplakat

    Die Bewohner von Vault 33 entscheiden, einen neuen Aufseher zu wählen. Reg, Woody und Betty haben sich dafür als Kandidaten aufgestellt. Woody erzählt Reg, dass er erfolglos versucht habe, einen gefangenen Raider zu verhören. Nachdem derselbe Raider versucht hat, aus seiner Gefangenschaft auszubrechen, entscheidet Woody sich dazu, ihn zu sedieren.

    Betty konfrontiert Norm wegen seines Vorschlags in der Versammlung und Norm erinnert sich daran, dass er sich versteckt hat, als die Raider Vault 33 angriffen. Betty rät ihm, „vorsichtig zu sein“, während er mit seiner Wut ringt, und merkt an, dass seine Worte als letzter MacLean unter den Bewohnern mehr Gewicht haben, als er ahnt.

    Harte Realität im Ödland

    In der Nähe des Santa Monica Boulevards stoßen Lucy und der Ghul auf eine Wasserstelle, die laut Lucys Pip-Boy verstrahlt ist. Als der Ghul seine Flasche mit dem Wasser auffüllt, kann die durstige Lucy nicht länger widerstehen und trinkt ebenfalls. Der Ghul scheint Vergnügen daran zu finden, sie durch die harte Realität des Ödlands gebrochen zu sehen. Auf Lucys Frage, was genau er sei, erwidert der Ghul: „Ich bin du, Liebes. Gib dir nur ein bisschen Zeit.“ Plötzlich wird er von einem Hustenanfall überwältigt und Lucy nutzt die Gelegenheit, um zu fliehen. Kurz darauf sieht sie einen riesigen Krater im Zentrum der Stadt und bleibt stehen, sodass der Ghul sie mit seinem Lasso wieder einfangen kann. Im folgenden Kampf beißt Lucy ihm einen Finger ab. Er schneidet daraufhin einen ihrer Finger ab und nennt die Interaktion „das ehrlichste Gespräch, das wir bisher hatten“.

    Chet und Steph

    Chet und Steph küssen sich

    Zurück in Vault 33 besucht Steph Chet in seiner Suite, wo sie Trost in ihrem gemeinsamen Trauma finden. Sie gibt ihm einige Kleidungsstücke, die ihrem verstorbenen Ehemann Bert gehörten. Als Chet Berts Schal und Pullover trägt, beginnt Steph zu weinen und nennt ihn „Bert“. Sie beginnen, sich zu küssen und entscheiden spontan, Sex zu haben. Bevor es allerdings dazu kommt, platzt Stephs Fruchtblase und ihre Wehen setzen ein.

    Super Duper Mart

    Der Ghul bringt Lucy zum Super Duper Mart, den man vom Krater am Santa Monica Boulevard aus sehen kann. Über eine Sprechanlage vor dem Laden verkauft der Ghul Lucy an eine unbekannte männliche Stimme. Im Gegenzug soll er dafür einen zweimonatigen Vorrat seiner Medizin erhalten. Mit vorgehaltener Waffe zwingt er Lucy, den Super Duper Mart zu betreten, und bricht anschließend zusammen.

    Drinnen wird Lucy freundlich von dem Mister Handy Schnipp-Schnapp begrüßt. Dieser führt Lucy zu einer Trage und holt einen „neuen“ Finger aus einer Schublade mit abgetrennten menschlichen Fingern, um ihre Hand wieder zu vervollständigen. Lucy entspannt sich etwas und meint, dass sie zuerst glaubte, als Sexsklavin verkauft worden zu sein. Schnipp-Schnapp ist entsetzt über diesen Gedanken und erklärt fröhlich, dass er lediglich vorhat, ihre Organe zu entnehmen. Noch bevor Lucy reagieren kann, betäubt Schnipp-Schnapp sie und sie verliert das Bewusstsein.

    Geheimnisse von Vault 32

    Dervin, einer der Raider

    Norm bringt den gefangenen Raidern in Vault 33 Nachtisch. Im direkten Gespräch verurteilt er einen Raider dafür, die Menschen von Vault 32 getötet zu haben, doch der Raider deutet an, dass sie bereits tot waren, als sie ankamen. Als Norm die Bewohner als „unschuldig“ bezeichnet, entgegnet der Raider, dass sie alles andere als unschuldig gewesen seien. Misstrauisch versucht Norm daher, von seinem Computer aus auf die Aufzeichnungen von Vault 32 zuzugreifen, jedoch wird ihm der Zugriff verwehrt. Als Steph gerade ihr Baby zur Welt bringt, lädt Norm Chet zu einem Ausflug in den Nachbarvault ein.

    Die beiden schleichen sich in Vault 32 und begutachten die Weizenfelder, die offenbar bereits seit Jahren tot sind. Bei näherer Untersuchung entdecken sie mehrere Vault-Bewohner, die entweder Selbstmord begangen haben oder gewaltsam ermordet wurden. Der Pip-Boy an einer der Leichen zeigt an, dass sein Träger seit zwei Jahren tot ist. Sie entdecken einen weiteren Bewohner, der gestorben ist, da er eine Gabel in einen Toaster gesteckt hat. Im Hintergrund läuft ein Fernsehprogramm über ein Mäuse-Experiment, in dem sich die Tiere aufgrund einer Überbevölkerung ohne ersichtlichen Grund gegenseitig töteten. Es entsteht der Eindruck, dass Vault 32 dasselbe Schicksal widerfahren ist. Schließlich entdeckt Norm die Worte „WIR KENNEN DIE WAHRHEIT“, die mit Blut an eine Wand geschrieben sind.

    Eingesperrte Ghule

    Nach einem Traum von ihrer Mutter kommt Lucy langsam wieder zu sich. Schnipp-Schnapp schiebt sie an einigen Kühlregalen vorbei, in denen Ghule eingesperrt sind; ihre Organe stehen für 500 Kronkorken pro Stück zum Verkauf. Währenddessen wiederholt ein weiblicher Ghul ständig den Satz „Mein Name ist Martha“, ähnlich wie Roger vorher. Die menschlichen Aufpasser des Supermarkts, Huey und Squirrel, befehlen dem Roboter schließlich, Lucy zu zerteilen. In einem anderen Raum fängt Schnipp-Schnapp schließlich mit der Operation an, doch Lucy schafft es, sich von ihren Fesseln zu befreien und die Schaltkreise des Mister Handys mit einem Defibrillator zu überlasten.

    Anschließend konfrontiert Lucy Huey und Squirrel und droht, Schnipp-Schnapp zu zerstören. Anders als vermutet beeindruckt sie dies jedoch nicht, da Schnipp-Schnapp für sie nichts als ein Roboter sei. Lucy offenbart, dass sie die Schussvorrichtung des Roboters mit giftigem Abflussreiniger geladen hat und sie damit töten will, woraufhin Huey und Squirrel den Großteil der Ghule freilassen. Lucy befiehlt ihnen dann, auch die restlichen vier Ghule freizulassen, und sie kommen ihrer Bitte widerwillig nach.

    Als die Ghule die Kühlung verlassen, erkennt Lucy jedoch, dass sie bereits wild geworden sind und keine Kontrolle mehr über sich haben. Die Ghule stürmen auf sie zu, und Huey und Squirrel können drei der Ghule töten, ehe sie selbst sterben. Martha ist der einzige verbleibende Ghul und wiederholt noch immer verzweifelt ihren Namen, doch schließlich verliert auch sie ihren Verstand. Lucy versucht, auf sie einzureden, doch als Martha sie attackiert, erschießt sie sie.

    Tod dem Management

    Zurück in Vault 32 stoßen Chet und Norm auf weitere tote Bewohner. Im Büro des Aufsehers entdecken sie den toten Aufseher, der an seinen Stuhl gefesselt ist; außerdem sehen sie, dass die Worte „TOD DEM MANAGEMENT“ an eine Wand geschmiert wurden. Norm loggt sich in den Computer des Aufsehers ein, um die Aufzeichnungen der Vaulttür zu überprüfen, und entdeckt, dass die Tür von außen mit einem Pip-Boy geöffnet wurde, der auf seine Mutter, Rose MacLean, registriert ist.

    Blick in die Vergangenheit

    Mit einem Paar Lederschützern ausgerüstet verlässt Lucy den Super Duper Mart. Sie sieht den Ghul auf dem Boden liegen und weiß, dass er ebenfalls den Verstand verliert, falls er seine Medizin nicht bekommt. Entschlossen sagt Lucy, dass sie niemals wie er sein werde, und wirft dem Ghul seine lebensnotwendige Medizin hin. Mit den Worten „Goldene Regel, Arschloch“ verabschiedet sie sich von ihm und geht.

    Wenig später betritt der revitalisierte Ghul den Supermarkt und konsumiert die Drogen und Arzneien, die die toten Bewohner hinterlassen haben. Bei einem Fernseher entdeckt er eine Kassette von „The Man from Deadhorse“ und legt sie ein. Während er schweigend auf der Couch sitzt und in Nostalgie schwelgt, sieht er, wie sein jüngeres Ich den Bösewicht des Films tötet.

    Abspann

    Der Abspann beginnt mit einem Schwenk auf einen umgestürzten AmeriCorn-Popcorn-Behälter, der in einem zerstörten Auto mit zwei Skeletten liegt, die 3D-Kino-Brillen tragen. Die Kamera schwenkt weiter heraus und enhüllt ein zerstörtes Autokino mit zahlreichen geparkten Autos. Während die Kamera weiter herauszoomt, ist ein Werbeplakat für Protektrons zu sehen, auf dem „Buy your RobCo Protectron today! Neighborhood safety just became fun“ („Kaufen Sie noch heute Ihren RobCo Protektron! Sicherheit in der Nachbarschaft macht jetzt Spaß“) steht. Die Reklametafel befindet sich vor einem Eisenbahnknotenpunkt mit zwei Brücken, die über einen großen Fluss führen. Als die Kamera die andere Seite des Flusses erreicht, schwenkt sie zurück und zeigt eine unnummerierte Vaulttür, die zwischen den Pfeilern der Eisenbahnbrücke eingebettet ist. Anschließend blendet die Szene ins Schwarze über.

    Besetzung

    Hauptdarsteller:

    Gastauftritte:

    Nebendarsteller:

    Stuntleute:

    Soundtrack

    Hinter den Kulissen

    Galerie

    Referenzen