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    Fallout 76 ist ein von Bethesda Game Studios entwickeltes Multiplayer-Online-Rollenspiel (MMORPG), das am 14. November 2018 für Windows, PlayStation 4 und Xbox One erschienen ist und von Bethesda Softworks vertrieben wird. Es ist der neunte und zugleich aktuellste Teil der Fallout-Reihe.

    Fallout 76 wird durch Patches kostenlos mit saisonalen Updates versorgt und befindet sich zurzeit bei seinem 20. großen Update, Meilenstein Null. Das nächste Update, Gleaming Depths, erscheint voraussichtlich im Dezember 2024. Der Support des Spiels soll bis in die 2030er Jahre weitergeführt werden; außerdem hat das Team einen Plan für die kommenden Jahre ausgearbeitet.[Non-game 1]

    Im Jahr 2024 gab Bethesda bekannt, dass Fallout 76 die 20-Millionen-Spieler-Marke erreicht hat.

    Im Gegensatz zu anderen MMOs ist für das Spiel kein monatliches Abonnement erforderlich, da es sich durch optionale Atomic Shop-Käufe und Fallout 1st finanziert.

    Nach Angaben des ehemaligen Spieledesigners Mark Tucker wird Fallout 76 irgendwann eine Art „Ende“ haben. Dazu sagte Tucker: „Wir erzählen im Spiel eine Geschichte, die wir schon länger erzählen wollten.“[Non-game 2]

    Fallout 76 ist ein Prequel der Fallout-Reihe[1] und taucht tiefer in die Geschichte verschiedener Spiele ein. Zum Verständnis der Geschichte des Spiels sind keine Vorkenntnisse erforderlich, zumal viele Ereignisse im Spieluniversum bis dato noch nicht stattgefunden haben. Außerdem werden zukünftige Ereignisse nicht vorweggenommen, sodass selbst diejenigen, die noch nie ein Fallout-Spiel gespielt haben, Fallout 76 sorgenfrei ausprobieren können.

    Handlung

    Die Stadt Flatwoods

    Der Hauptschauplatz der Geschichte ist die im früheren US-Bundesstaat West Virginia gelegene Region Appalachia. Einige Teile der Geschichte spielen zudem in Pennsylvania und New Jersey. In Fallout 76 übernimmt der Spieler die Rolle eines Bewohners von Vault 76. Auf seiner Reise entdeckt der Bewohner, wie Appalachia durch den Fallout verwüstet wurde und darunter leidet. Zudem erfährt er von dem Kampf gegen die Verbrannten-Seuche, die Menschen in zombieähnliche Verbrannte verwandelt. Auf seinem Weg begegnet der Spieler verschiedenen Fraktionen, die alle gegensätzliche Vorstellungen davon haben, wie Appalachia neu belebt und wieder aufgebaut werden sollte.

    Fallout 76 begann ursprünglich am 23. Oktober 2102, dem Rückeroberungstag, exakt 25 Jahre nach dem Großen Krieg. Mit der Veröffentlichung weiterer Updates schritt die Zeit jeweils um ein Jahr voran: 2103 mit dem Update Wastelanders Wastelanders, 2104 mit dem Update Stählerne Herrschaft Stählerne Herrschaft und 2105 mit dem Update Expeditionen: Atlantic City. Somit ist die Geschichte des Spiels zeitlich vor den Handlungen aller vorherigen Spiele angesiedelt ist.

    Gameplay

    Dialoge

    Dialog mit Batter

    Das umstrittene Dialogsystem aus Fallout 4 wurde wieder entfernt, sodass Spieler nun die vollständigen Antworten ihres Charakters sehen können. Zuvor bestanden die Auswahlmöglichkeiten nur aus einem Begriff oder einer knappen Beschreibung, was dazu führen konnte, dass der eigene Charaktere andere Antworten gab, als man eigentlich erwartet hatte.

    Gespräche können unter anderem durch SPECIAL-Werte, bestimmte Gegenstände im Inventar oder durch den Fortschritt bestimmter Quests beeinflusst werden. Ein hoher Charisma-Wert kann beispielsweise nützlich sein, um NPCs überreden und eventuell heikle Situationen zu umgehen, während man mit einem hohen Stärke-Wert Leute besser einschüchtern oder einen allgemein gewalttätigeren Weg einschlagen kann. Hat man bestimmte Gegenstände bei sich oder in Quests bestimmte Entscheidungen getroffen, wirken sich diese unter Umständen auf die Reaktionen anderer NPCs aus.

    Schnellreisen

    Schnellreisen sind ab sofort auch aus Innenräumen heraus und in der Nähe von Feinden möglich. Bei letzterem läuft ein 15-sekündiger Timer ab, während dem man nicht angegriffen werden darf.

    Grundsätzlich kosten Schnellreisen Kronkorken, allerdings kann man zu Freunden, Teammitgliedern, deren C.A.M.P.s und zu eigenen C.A.M.P.s auch kostenlos reisen. Zu den Orten Vault 76, Foundation, Crater, dem Whitespring-Resort, Fort Atlas, dem Rusty Pick, Nuka-World on Tour, dem Rosengarten und dem Handelsposten kann man ebenfalls kostenlos schnellreisen. Für Spieler unter Stufe 25 oder mit aktiviertem Reiseberater-Skill sind Schnellreisen allgemein günstiger.

    Aussehen und Geschlecht

    In Fallout 76 können das Aussehen und das Geschlecht der Spielfigur jederzeit geändert werden.

    Fotomodus

    Mit dem integrierten Fotomodus haben Spieler die Möglichkeit, Bilder von Spielinhalten zu machen und dabei das User Interface auszublenden. Die Fotos können noch vor ihrer Aufnahme angepasst und aufgehübscht werden, indem man z. B. die Helligkeit, die Sättigung oder den Kontrast verändert, einen Filter oder Bilderrahmen hinzufügt, das Sichtfeld vergrößert/verkleinert oder seinen Charakter posieren lässt bzw. gänzlich aus dem Bild entfernt.

    Anfängliche Spielerstufe

    Beim Verlassen von Vault 76 können Spieler entscheiden, ob sie auf Stufe 1 beginnen und sich hocharbeiten wollen oder ob sie durch Auswahl eines voreingestellten Builds direkt auf Stufe 20 einsteigen wollen. Dieses Feature soll Neueinsteigern den Einstieg erleichtern und dafür sorgen, dass sie schwierigere Inhalte des Spiels schneller beginnen können.

    Inventar- und Menüführung

    Das Inventar verfügt nun über eine Registerkarte für neu erhaltene Gegenstände, um das Ausrüsten kürzlich aufgenommer Gegenstände zu erleichtern. Zudem gibt es eigene Kategorien für Rüstungen, Kleidung, Lebensmittel und Hilfsgüter. Um im Menü mehr Übersichtlichkeit zu schaffen, werden Haupt- und Nebenquests nun differenziert. Außerdem zeigen Questmarkierungen nun die Namen der Ziele an, sodass man nach zwischenzeitlichen Pausen immer noch weiß, wo die nächste Aufgabe hinführt.

    Anstelle des Pip-Boys kann bei Bedarf auch ein leichter lesbares, halbtransparentes Menü-HUD verwendet werden. Dieses besitzt statt des typischen dunkleren Pip-Boy-Grüns einen helleren, blassgelben Farbton und ist durch seine 2D-Darstellung leichter zu lesen als der 3D-Pip-Boy. Letzterer ist hingegen immersiver und lässt den Spieler besser in die Welt von Fallout 76 eintauchen.

    Zur leichteren Inventarnavigation können Spieler nun auch über das letzte beziehungsweise erste Element hinausscrollen und somit etwas Zeit sparen, statt das gesamte Menü entlangzuscrollen oder den Scrollbalken verschieben zu müssen.

    Schwebende Schadenszahlen

    In den Optionen können erstmals schwebende Schadenszahlen aktiviert werden, sodass im Kampf sofort ersichtlich ist, wie viel Schaden man Gegnern zufügt und von diesen einsteckt.

    Looten von Gegnern

    Updates haben die Möglichkeit ins Spiel gebracht, alle Gegner in einem bestimmten Radius schnell zu plündern: Statt jeden getöteten Gegner in der Spielwelt suchen zu müssen, kann man nun über eine beliebige Leiche auf die Inventare aller in der Nähe befindlichen Leichen zugreifen und diese „schnelllooten“. Zusätzlich gibt es eine Option, die noch nicht geplünderte Leichen durch ein weißliches Leuchten hervorhebt und sie so ‒ gerade in dicht bewachsenen Regionen ‒ besser sichtbar macht. Während des Lootens wird nun außerdem die eigene Tragekapazität angezeigt, sodass man notfalls rechtzeitig davon absehen kann, weitere Gegenstände mitzunehmen.

    Schnelles Ausrüsten

    In der Welt gefundene Gegenstände können in Fallout 76 direkt über eine Eingabeaufforderung verwendet werden, ohne dass der Pip-Boy geöffnet werden muss. Statt sie erst über das Loot-Menü einsammeln und danach im Inventar suchen zu müssen, können beispielweise bessere Waffen und Rüstungsteile oder Heilmittel durch längeres Drücken der Interaktions-Taste (Standard: „E“) direkt angelegt bzw. konsumiert werden.

    Schlüsselring

    Der in Fallout 4 fehlende Schlüsselring wurde in Fallout 76 hinzugefügt, um zu verhindern, dass das Inventar durch die zahlreichen sammelbaren Schlüssel überhäuft und somit zu unübersichtlich wird. Bei der Auswahl des Schlüsselrings werden nicht nur gewöhnliche Schlüssel, sondern z. B. auch Schlüsselkarten und aufgezeichnete Audio-Passwörter angezeigt. Jeder Spieler besitzt von Anfang an einen Schlüsselring und kann diesen weder fallen lassen noch verkaufen.

    Freie Kamera

    Durch die Freecam-Funktion lässt sich die Kamera beim Bauen im C.A.M.P. vom Spieler abkoppeln, um den Bauvorgang zu beschleunigen und auch schwierige Stellen leichter erreichen zu können. Die Steuerung der freien Kamera findet standardmäßig u. a. über Mausbewegungen (Umschauen), das Mausrad (Abstand zu Objekten erhöhen/verringern), die Lauftasten (horizontale Bewegung) und die Tasten Strg und Alt (vertikale Bewegung) statt.

    Speichern

    Da es sich um ein Multiplayer-Spiel handelt, können Spielstände nicht manuell gespeichert werden; stattdessen werden alle Aktionen des Spielers vom Spiel automatisch aufgezeichnet, z. B. wenn er sich auf der Karte bewegt oder einen Gegenstand fallen lässt. Platzierte C.A.M.P.s werden ebenfalls gespeichert und befinden sich bei jedem neuen Spielbeitritt genau an dem Ort, an dem sie zurückgelassen hat.

    Stufenaufstiege

    Im Vergleich zu anderen Fallout-Spielen steigen Spieler in Fallout 76 viel schneller im Level auf, sodass einige von ihnen mit ihren Charakteren bereits vierstellige Stufen erreicht haben. Ein Maximallevel gibt es dabei nicht, weshalb theoretisch unendlich viele Stufenaufstiege möglich sind.

    Anzahl möglicher Charaktere

    Pro Konto kann ein Spieler bis zu fünf Charaktere haben, wobei diese ‒ abgesehen von einigen Ausnahmen ‒ komplett für sich stehen und sich fast nichts mit den anderen Charakteren teilen. Eien Ausnahme davon bilden z. B. Plätze für legendäre Skills, die nach ihrer Freischaltung auch für vorhandene und zukünftige Charaktere nutzbar sind.

    Umgebungsrendering

    Das neue Umgebungsrendering mit hoher Detailtiefen, sodass selbst weit entfernte Gebäude im Hintergrund zu erkennen sind.

    Die in Fallout 76 genutzte Umgebungs-Renderingtechnologie ermöglicht eine 16-mal höhere Detailtiefe als Fallout 4, durch die selbst entfernteste Gebäude und Wettersysteme sichtbar sind. Um diese besonders hervorzuheben, gibt es in Appalachia zahlreiche Erhebungen und teils steile Klippen, auf denen Orte wie Top of the World und Seneca Rocks zu finden sind. Die Karte von Appalachia ist etwa viermal ‒ mit dem Skyline Valley sogar fünfmal ‒ größer als die des Commonwealths.

    Schienennetz

    Da Appalachia während des Großen Kriegs vor rund 250 Jahren weitestgehend von Atombomben verschont blieb, ist nicht nur ein Großteil seiner Natur, sondern auch sein Schienennetz erhalten geblieben. Spieler können dieses nutzen, um zu den insgesamt zwölf auf der gesamten Karte verteilten Bahnhöfen zu reisen und sich so nicht nur schneller, sondern auch sicherer in der Spielwelt fortzubewegen. Zeitgleich sind Bahnhöfe exzellente Zwischenhalte, da es dort neben Reparatur- und Handelsmöglichkeiten auch Schlafplätze und Lochkartenmaschinen gibt.

    Server

    Der Wald ‒ hier während eines Strahlensturms ‒ ist die Startregion des Spiels.

    Fallout 76 verfügt über Hunderte von Servern, die jeweils maximal 24 Spieler beherbergen. Nach dem Einloggen werden die Spieler automatisch einem zufälligen Server zugewiesen, um Griefing zu verhindern, jedoch können sie bei Bedarf auch dem Server eines Freundes beitreten. Jeder Server besitzt sein eigenes Wetter und seine eigene Tageszeit mit gelegentlichen grünen Jahreszeiten, in denen man bessere Ernteerträge erzielen kann. Alle Server werden zudem von den fliegenden Brandbestien bevölkert, die man an Riss-Standorten antrifft und Spieler bei Sichtkontakt angreifen.

    Zufallsbegegnungen

    Auf seiner Reise durch Appalachia kann man hin und wieder zufällige, oft außergewöhnliche Begegnungen machen. Beispielweise kann man in der Wildnis zufällig auf NPCs oder Roboter stoßen (Lächelnder Mann, Beleidigungs-Bot) oder Kämpfe zwischen Kreaturen und/oder Menschen verschiedenster Fraktionen beobachten. Außerdem können Spieler überall in der Welt interaktive Gegenstände entdecken, die ihre jeweils eigene, kleine Geschichte erzählen. Beispiele dafür sind eine nicht detonierte Atombombe, die man mittels Durchschneiden eines Drahts entschärfen oder zur Explosion bringen kann, sowie ein Lemonadenstand, an dem der Mister Handy seine Süßgetränke verkauft.

    Popkulturelle Anspielungen

    In Fallout 76 lassen sich unzählige Anspielungen auf die Popkultur wiederfinden, die sich entweder auf Bethesdas eigene Spiele beziehen (Skyrim, Fallout: New Vegas), aus anderen Spielen, Serien und Filmen bekannt sind (Futurama, Game of Thrones, Indiana Jones) oder auf real existierende Persönlichkeiten anspielen (Rattenfänger von Hameln, Ronald Reagan).

    Einzelspielermodus

    Spieler können das Ödland sowohl gemeinsam als auch allein erkunden.

    Auch wenn Fallout 76 als MMORPG vor allem auf das Zusammenspiel mit anderen Menschen ausgerichtet ist, hat Bethesda es Menschen, die die Spielwelt lieber solo erleben wollen, möglich gemacht, alle Story-Quests alleine abschließen zu können. Einzelspieler haben ‒ solange sie alleine unterwegs sind ‒ zudem die Möglichkeit, den Skill Einsamer Wanderer freizuschalten, um weniger Schaden zu erleiden.

    Generell kommt es aufgrund der Kartengröße und der begrenzten Spielerzahl selten vor, dass man zufällig anderen Spielern über den Weg läuft. Wenn dies doch der Fall sein sollte und man sich durch einen Spieler belästigt fühlt, kann man schnell und einfach den Server wechseln und sich so sicher sein, dass man dem Störenfried wahrscheinlich nicht wieder begegnet. Auch wenn es solche Spieler geben mag, ist die Community von Fallout 76 für ihre Freundlichkeit bekannt und versucht, Neuankömmlingen einen guten Einstieg ins Spiel zu bescheren. Wer Fallout 1st-Abonnent ist und sämtliche Störfaktoren durch fremde Mitspieler beseitigen will, kann auch einen privaten Server erstellen.

    Mehrspielermodus

    Events

    Auch wenn man die Story des Spiels durchaus auch alleine bewältigen kann, ist es für Events ratsam, sich mit anderen Spielern zusammenzutun. Events sind rein optional, also nicht für den Abschluss der Hauptstory erforderlich, und tauchen alle 20 Minuten auf der Weltkarte auf, sodass Spielern darüber schnellreisen können. Generell bestehen Events daraus, Wellen von Gegnern abzuwehren und dabei zu überleben. In einigen Fällen (z. B. in Tunnel der Liebe) müssen stattdessen aber auch Gegenstände gesammelt werden.

    Für die drei Events Kryptisch, Radiation Rumble und Räumungsbescheid haben sich unter den Spielern inoffizielle Regeln etabliert. Insbesondere bei diesen Events sollte man wissen, dass es als unhöflich gilt, wenn man bereits vor dem Eintreffen aller teilnehmenden Spieler mit dem Event beginnt, da man in Unterzahl riskiert, dass das gesamte Team scheitert.

    Freunde

    Über die Freundesliste kann man Spieler als Freund hinzufügen.

    Über das Social-Menü (aufrufbar über die Weltkarte [M], dann [C]) kann man Spieler zu seiner Freundesliste einladen, indem man dort den gewünschten Namen eingibt und dann bestätigt. Der eingeladene Spieler erhält daraufhin eine Nachricht, die ihn auf die Einladung hinweist, und kann dann die Freundschaft per Shortcut (Standard: Strg + Tab) bestätigen.

    Bei der Einladung kann das Problem auftauchen, dass man einen bestimmten Spieler nicht einladen kann. In diesem Fall empfiehlt sich, den Namen des Spielers vollständig in Kleinbuchstaben einzugeben und danach wiederholt zu versuchen, die Einladung zu versenden.

    Teams

    In einem „öffentlichen Team“ können sich Spieler mit maximal drei weiteren Personen zusammenschließen und so von Gruppenvorteilen profitieren. Beispielsweise erhalten Spieler umso mehr Intelligenz, je länger sie dem Team angehören (was durch einen blauen Link dargestellt wird). Darüber hinaus können Teammitglieder über die Weltkarte zu anderen Teammitgliedern oder deren C.A.M.P.s reisen, ohne dass dafür Kronkorken benötigt werden.

    Um einen Spieler ins Team einzuladen, muss man seinen Namen im Reiter „Social“ (C) auswählen und dann auf „Einladen“ klicken. Alternativ kann man sich dem gewünschten Charakter in der Spielwelt nähern und bei Aufforderung die Taste „Zum Team einladen“ drücken.

    Wenn man einen Spieler über das Freundesmenü direkt einlädt, kann man außerdem ein privates Team erstellen. Dafür darf allerdings weder die einladende noch die eingeladene Person bereits in einem Team sein. In privaten Teams müssen sich Spieler keine Gedanken darüber machen, dass eventuell noch andere beitreten. Zudem können Spieler, anders als bei Gelegenheits-Teams, in den C.A.M.P.s ihrer Teamkollegen bauen und dort erstellte Baupläne speichern.

    Kommunikation

    Spieler veranstalten eine Tanzparty in einem C.A.M.P., das in einen Nachtclub verwandelt wurde.

    Die Kommunikation mit anderen Spielern erfolgt über das Emote-Menü und den Voice-Chat. Zusätzlich kann man in seinem C.A.M.P. mithilfe von Bauklötzen benutzerdefinierte Nachrichten schreiben und dabei auf unterschiedliche Buchstabensätze (z. B. Neonbuchstaben) zurückgreifen.

    Handel

    Das Reaktionsmenü beim Handeln mit anderen Spielern

    Man kann mit anderen Spielern handeln, indem man sich einem gewünschten Handelspartner nähert und mit diesem interagiert. Sobald der andere Spieler dem Handel zugestimmt hat, öffnet sich das Handelsmenü, in dem die Spieler gegenseitig in ihre Inventare schauen und gewünschte Gegenstände anfragen können. Wenn ein Gegenstand angefragt wurde, muss der Besitzer des Gegenstands einen Preis festlegen. Sofern einem der Preis nicht gefällt oder man sich anderweitig umentschieden hat, kann man den Handel jederzeit mit einem von sechs vorgefertigten Antworten abbrechen (z. B. nicht genügend Kronkorken).

    Häufig verschenken hochstufige Spieler Gegenstände kostenlos an niedrigstufige Spieler, indem sie ihre nicht mehr benötigten Items aus ihrem Inventar werfen. Dadurch erscheint eine Papiertüte mit sämtlichen fallen gelassenen Gegenstände, die der andere Spieler einfach aufsammeln kann.

    Spieler gegen Spieler (PvP)

    Der Spieler-gegen-Spieler-Modus, auch als Player versus Player (PvP) bekannt, ist in Fallout 76 völlig optional und kann jederzeit in den Spieleinstellungen aktiviert bzw. deaktiviert werden. Bei aktiviertem Pazifistenmodus müssen sich Spieler keine Sorgen darum machen, von anderen Spielern verletzt oder getötet zu werden.

    Ab Stufe 5 kann der Modus deaktiviert werden und Spieler können sich gegenseitig zu Duellen herausfordern, indem ein Spieler einen anderen angreift. Solange der Angriff nicht erwidert wird, verursacht der attackierende Spieler keinen Schaden. Wenn sich der angegriffene Spieler jedoch wehrt, beginnt das PvP-Duell und beide richten Schaden an. Solange beide Spieler ungefähr auf der gleichen Stufe sind, richten sie normal Schaden an, doch falls der Stufenunterschied zu groß ist, wird der Schaden des Spielers mit der höheren Stufe verringert und der des anderen erhöht.

    Spieler, die während eines PvP-Duells sterben, können sich an ihrem Mörder rächen und dafür die doppelte Belohnung kassieren. Der Mörder kann nach seinem Sieg alle Schrottgegenstände des Verlierers plündern. Für den Fall, dass ein Spieler getötet wurde, ohne dass dieser sich gewehrt hat, wird auf den Mörder ein Kopfgeld ausgesetzt und er erhält den Status „Gesucht“. In dem Fall kann der Täter weder sein Opfer plündern, noch erhält er Erfahrungspunkte für den Mord. Durch den Gesucht-Status ist der Mörder auf der Weltkarte mit einem roten Stern gekennzeichnet und für alle Spieler sichtbar; zeitgleich sind für ihn wiederum alle Spieler auf der Weltkarte unsichtbar. Wer es schafft, den Mörder zur Strecke zu bringen, erhält eine höhere Belohnung als üblich.

    Kampfsystem

    Ein Verbrannter

    Das Kampfsystem in Fallout 76 funktioniert ähnlich wie in Fallout 4, dennoch gibt es einige Unterschiede. Zum einen wird die Spielwelt durch die Verwendung des V.A.T.S. nicht mehr verlangsamt, da dies in einem MMO schlecht umzusetzen ist; zum anderen benötigt man erst einen Skill, um das V.A.T.S. überhaupt nutzen zu können. Außerdem gibt es nun eine Zielhilfe für Granaten, die ebenfalls durch einen Skill freigeschaltet werden kann, und man hat zum ersten Mal in der Fallout-Reihe die Möglichkeit, mit Bögen zu kämpfen.

    Ausrüstung

    Alle Waffen und Rüstungen besitzen eine begrenzte Haltbarkeit, die sich mit jedem Schlag bzw. Schuss (Waffen) oder Treffer (Rüstungen) verringert. Die Haltbarkeit kann wieder erhöht werden, indem man seine kaputte Ausrüstung mit dem passenden Material oder mit Reparatur-Kits repariert. Material erhält man durch Looten oder durch das Verwerten von Gegenständen; Reparatur-Kits erhält man entweder durch den Abschluss von Events, als saisonale Belohnung oder man kann sie im Atomic Shop kaufen. Mithilfe des Skills Weißer Ritter kann man die Abnutzung der Ausrüstung verlangsamen.

    Sämtliche Waffen und Rüstungen besitzen nun Stufenanforderungen, wobei die maximale Stufe bei 50 liegt. Meist erhält man alle fünf Stufen Zugang zu besseren Waffen (1 → 5 → 10 → 15 → 20 etc.).

    Es gibt sogenannte legendäre Ausrüstungsgegenstände, die mit legendären Effekten versehen und an dem Stern neben ihrem Namen erkennbar sind. Die Anzahl der Sterne gibt an, wie viele legendäre Effekte der jeweilige Gegenstände genau besitzt (maximal drei). Die Effekte selbst entstehen zufällig, sobald die betroffenen Gegenstände gedroppt oder hergestellt werden. Mithilfe von Legendären Modulen kann man legendäre Gegenstände komplett neu herstellen oder gewöhnliche Ausrüstung mit legendären Effekten versehen.

    Powerrüstungen

    Ein Spieler in einer T-60-Powerrüstung

    Powerrüstungen funktionieren ähnlich wie in Fallout 4 und müssen zuerst einmal in der Welt gefunden werden. Hat man auf seiner Reise durch Appalachia ein unbeanspruchtes Powerrüstungs-Chassis gefunden, kann man dieses aktivieren, mit einem Fusionskern versehen und die Rüstung betreten. Ab diesem Zeitpunkt ist die Powerrüstung an das Inventar des Charakters, der sie aktiviert hat, gebunden.

    Im Allgemeinen schützt die Powerrüstung ihren Träger vor Fallschäden, Strahlungsschäden, Schäden an Gliedmaßen, Projektilschäden (Patronen, Pfeile) und Schäden durch Elektrizität. Eine voll funktionsfähige Powerrüstung erhält man, indem man die Hauptquestreihe verfolgt, kontaminierte Gebiete nach funktionsfähigen Teilen absucht oder sie zufälligerweise bei besonderen Ereignisse (Zufallsbegegnungen) entdeckt. An Powerrüstungsstationen können sie modifiziert werden. Zudem gibt es diverse Skills, die den Umgang mit Powerrüstungen verbessern (z. B. Stabilisiert).

    Jetpacks

    Mithilfe von Jetpacks kann man abheben, in der Luft schweben und herumfliegen, wobei man sie sowohl mit als auch ohne Powerrüstungen verwenden kann. Bei der Nutzung verbrauchen sie AP. Wenn man Vogelknochenserum trinkt und es schafft, die notwendigen Tasten genau zur richtigen Zeit zu drücken, kann man mit ihnen über weite Distanzen gleiten.

    Events

    Spieler kämpfen im Rahmen eines Events gegen den Ultrazit-Titan.

    Auf jedem Server gibt es eine Vielzahl sogenannter Events, die gemeinsam mit anderen Spielern bestritten werden können. Die Strahlenschlägerei gehört zu den Favoriten der Spieler und ist ein beliebtes Event, bei dem die Spieler gegen Wellen von Feinden kämpfen und ihren Charakter schnell hochleveln können.

    Es gibt vier wiederholbare Endgame-Bosse:

    Atomwaffen

    Aus Einsatzräumen wie diesen können Atomraketen abgefeuert werden.

    Atomwaffen können erst nach Abschluss der Hauptquest Ich bin der Tod eingesetzt und von einem der drei identisch aufgebauten Hauptraketensilos Standort Alpha, Bravo oder Charlie abgefeuert werden. Über das Raketensilo-Status-Holoband werden die Spieler über die Abklingzeit der Silos informiert. Zum Start der Atomraketen werden darüber hinaus eine Atomraketen-Schlüsselkarte und ein wöchtenlich wechselnder Startcode benötigt.

    Der Bereich, in dem die Atomraketen einschlagen, ist hochgradig radioaktiv und sollte daher nur mit ausreichender Strahlenresistenz betreten werden. In der Einschlagszone trifft man auf höherstufige Gegner und kann zudem wertvolle Ressourcen entdecken. Durch die Detonation der Bombe werden alle C.A.M.P.s und Spieler in der Zone vernichtet. Allgemein können Atomraketen, außer in einem sicheren Teil des Waldes, auf jede beliebige Stelle abgefeuert werden.

    Saisonale Events

    Neben den durchgängig verfügbaren Events gibt es noch Events, die innerhalb eines Jahres nur für einen begrenzten Zeitraum spielbar sind (z. B. die Fastnacht, das Mottenmann-Äquinoktium und Angreifer aus dem All). Im Oktober 2021 wurde erstmals ein Halloween-ähnliches Event namens Der große Kürbissammler veranstaltet, bei dem Spieler in ihren C.A.M.P.s Kürbiskörbe mit Süßigkeiten aufstellen, sodass sich andere Spieler daraus bedienen können. Das Event wird seitdem jedes Jahr wiederholt.

    Um die Spieler auf dem Laufenden zu halten, veröffentlicht Bethesda regelmäßig Community-Kalender mit allen geplanten Events, wie z. B. Wochenenden mit doppeltem Erfahrungsbonus.

    Tägliche Operationen

    Zusätzlich gibt es in Fallout 76 die sogenannten Täglichen Operationen, auch als Daily Ops bekannt, in denen bis zu vier Spieler gemeinsam unter Zeitdruck gewisse Ziele erreichen und sich im Kampf den verschiedensten Kreaturen stellen müssen. Die zu erledigenden Missionen werden jeden Tag aufs Neue zufällig gewählt, sind wiederholbar und finden in Instanzen („Dungeon Clearing“) statt. Je schneller eine Operation gemeistert wird, desto besser fällt die Belohnung aus.

    Quests

    Roboter wie der Mister Handy Rose wurden anfangs eingesetzt, um dem Spieler Aufgaben zu erteilen.

    Nach der Veröffentlichung von Fallout 76 bestanden die Quests im Wesentlichen daraus, Orte zu entdecken, Holobandaufnahmen anzuhören und über Terminals und Notizen Informationen zu sammeln. Um die Geschichte zu verstehen, mussten sich die Spieler Schlüsselfiguren wie Maria Chavez und Sam Blackwell einprägen und selbst Hinweise zusammensetzen, die Aufschluss über die Geschehnisse in Appalachia gaben. Statt menschlichen NPCs wurden für die Questvergabe und die Erzählung der Geschichte vor allem Roboter, z. B. Mister Handys wie Rose, eingesetzt. Auch handeln konnten Spieler nur mit Robotern und anderen denkenden Geschöpfen wie dem Supermutanten Grahm. Sofern man zu diesem Zeitpunkt menschlichen Charakteren in Appalachia begegnete, waren dies hauptsächlich Charaktere anderer Spieler.

    Die erste Begegnung mit der Aufseherin von Vault 76 schaltet viele Quests von menschlichen NPCs frei.

    Seit der Veröffentlichung des Wastelanders-Updates im April 2020 kann man auch von menschlichen NPCs Quests erhalten. Diese sind allerdings erst verfügbar, sobald man die Aufseherin von Vault 76 im Rahmen der Hauptquest Die Neuankömmlinge in ihrem Haus in Sutton besucht hat. Tut man das nicht und lässt sich vorher während der Quest Vorbeugen ist besser als Heilen gegen die Verbrannten-Seuche immunisieren, verpasst man einen großen Teil der Wastelanders-Handlung, inbesondere die Questreihen von Meg Groberg und Paige.

    Die Quests in Fallout 76 sind recht abwechslungsreich und reichen von den typischen Sammelquests hin zu Missionen, in denen die Spieler mit einer Kamera Fotos schießen müssen. Darüber hinaus gibt es Hindernisparcours, bei denen man so schnell wie möglich durch bestimte Gebiete rennen muss.

    Questbegleiter und Teams

    Marcia Leone steht dem Spieler während einer Quest zur Seite.

    Aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein Online-Multiplayer-Spiel handelt, gibt es keine permanenten Questbegleiter. Stattdessen bietet das Spiel 15 temporäre Begleiter, die dem Spieler während bestimmter Quests zur Seite stehen. Viele Quests in Fallout 76 sind als Instanzen angelegt, die jeder Spieler für sich abschließen muss, um in der Quest voranzuschreiten. In Teams können die Mitglieder ihrem Anführer bei der Instanz helfen, wenn er diese zuerst betritt, allerdings erlangen sie dadurch selbst keinen Fortschritt und müssten die Instanz alleine ein zweites Mal spielen.

    NPCs

    Die meisten NPCs im Spiel kann man weder verletzen noch töten ‒ ausgenommen davon sind einige questrelevante und in der Wildnis antreffbare NPCs. Solange sie am Leben sind, können sie außerdem nicht bestohlen werden, weshalb nur das Looten bereits toter NPCs möglich ist. Wenn man von ihren Augen Gegenstände stiehlt, hat dies keinerlei Auswirkungen. Sollte ein von NPCs bewohntes Gebiet mit Atomraketen beschossen werden, reagieren sie darauf, indem sie Schutzanzüge anziehen.

    Einige nennenswerte NPCs, die getötet werden können, sind u. a. Roper, Barb, Rocco, Johnny Weston, Frankie Beckett, Mochou, Chase Terrier, Mike Tiller, Farha, Jain, Nellie Wright, Daniel Shin, Leila Rahmani, Concerta Lombardi, Fabio Mondadori, Jordy, Saltwater Sam, Little Rob und Hugo Stolz.

    Rollenspiele

    Nachbau von Hogwarts in einem C.A.M.P.

    In Fallout 76 gibt es, inbesondere dank der SPECIAL- und Questfortschritt-Checks in Gesprächen, zahlreiche Rollenspiel-Möglichkeiten. Der Protagonist des Spiels ist ein unbeschriebenes Blatt: Er besitzt weder eine vorgeschriebene Aufgabe, noch muss er irgendeine Prophezeiung erfüllen, noch hat er einen Erzfeind, dem er hinterherjagen muss. Als Spieler kann man theoretisch jede erdenkliche Identität ausspielen, sei es ein schlauer Wissenschaftler oder Technikfreak, ein einfältiger Schläger oder der gemeinste Schurke, den Appalachia seit langem gesehen hat.

    Spieler können unter anderem Mr. Fuzzy-Merchandise sammeln.

    Einige Menschen betrachten Fallout 76 als Ableger mit dem geringsten Rollenspielanteil der gesamten Reihe. Um zu zeigen, welche Ausmaße ein Rollenspiel tatsächlich annehmen kann, hat Bethesda im Dezember 2023 ein Video veröffentlicht, in dem ein von Spielern erstellter Nachbau der Winkelgasse aus dem Harry-Potter-Universum gezeigt wird. Theoretisch können Spieler in dem Fall also das komplette postapokalyptische Setting hinter sich lassen und als vollkommen anderer Charakter in die Welt von Harry Potter eintauchen, bekannte Charaktere nachahmen oder sich beispielsweise einfach um seine eigenen Eulen kümmern. Anstatt sofort in ein anderes Universum zu wechseln, kann man auch alltäglicheren Tätigkeiten nachgehen und beispielsweise Pflanzen sammeln, durch ganz Appalachia reisen und seine Sammlung von Mr.-Fuzzy-Artikeln vervollständigen oder sich der Enklave anschließen und MODUS treffen. Dank verschiedener Outfits, Icons und C.A.M.P.-Gegenständen können sich Spieler zudem als Responder, Pirat oder berüchtigter Westentaschenschlitzer aus Fallout 3 ausgeben oder aber im C.A.M.P. ein Geschäft errichten und Sachen an andere Spieler verkaufen. Einige Spieler von Fallout 76 haben sich sogar zusammengeschlossen, um gemeinsam Bühnenstücke von William Shakespeare Wikikpedia wie Romeo und Julia Wikikpedia und Macbeth Wikikpedia nachzustellen.

    Kostüm des aus Fallout 3 bekannten Westentaschenschlitzers

    Um solche Rollenspiele zu arrangieren, können interessierte Spieler im Spiel selbst oder über externe Programme (z. B. Discord) Kontakt zueinander aufnehmen. Da es Fallout 76 an einem In-Game-Textchat mangelt, haben Spieler unter anderem über Discord diverse Clans gegründet und dafür ihren Benutzernamen in ihren C.A.M.P.s hinterlassen, indem sie ihn mit Text-Bauklötzen zusammengesetzt haben.

    Gleichgeschlechtliche Beziehungen

    Während man in Fallout 4 nur die Möglichkeit hatte, heterosexuelle Beziehungen einzugehen, kann man in Fallout 76 nicht nur mit einigen gleichgeschlechtlichen NPCs flirten und Partnerschaften beginnen (z. B. mit Sofia Daguerres und Beckett), sondern auch seine sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität mithilfe von Icons und C.A.M.P.-Flaggen ausdrücken.

    Entscheidungen treffen

    Unangemessenes Verhalten gegenüber Ra-Ra kann dazu führen, dass man den Schneckenschreck nicht erhält.

    Mitunter muss man moralische Entscheidungen treffen, die bestimmte Konsequenzen nach sich ziehen und unter anderem das Schicksal bestimmter NPCs beeinflussen können. Es kann passieren, dass man sich durch gewisse Entscheidungen einzelne Quests oder sogar ganze Questreihen verbaut, oder aber man erhält bestimmte einzigartige Gegenstände nicht, wenn man sich unangemessen verhält.

    Hier sind einige Beispiele:

    • Ist man zu unhöflich zu Ra-Ra, weigert sie sich später, einem den Schneckenschreck zu geben.
    • Man kann sich mit jedem Charakter nur entweder den Crater-Raidern oder den Siedlern anschließen. Falls man die jeweils andere Questreihe ebenfalls kennenlernen möchte, ist es notwendig, einen neuen Charakter zu erstellen.
    • Sobald man entweder Colin oder Marty Putnam rekrutiert, gibt es keine Möglichkeit mehr, an die einzigartige Waffe des anderen zu kommen.
    • Wählt man während Sofia Daguerres Questreihe bestimmte Optionen, wird sie danach ständig über Kopfschmerzen klagen.

    Survival-Elemente

    Fallout 76 gilt als sogenanntes Softcore-Survival-Spiel. Sollten Spieler aus irgendwelchen Gründen sterben, verlieren sie nicht ihren gesamten Fortschritt, sondern lassen lediglich all ihren Schrott fallen, den sie bei sich tragen. Der Schrott wird in einem Beutel gesammelt und kann nach der Wiederbelebung wieder aufgenommen werden, wenn man der Kartenmarkierung zum Todesort folgt. Da allerdings auch alle anderen Spieler den frei herumliegenden Schrott plündern können, sollte man sich schleunigst beeilen.

    Geht ein Spieler zu Boden, ohne zu sterben, können andere Spieler ihn mit einem Stimpak wiederbeleben. Um Lebenspunkte zu regenerieren, kann man entweder Medizin wie Heilsalben oder Stimpaks verwenden oder, wie bereits in vergangenen Fallout-Teilen, in Betten schlafen. Während man schläft, schreitet die Zeit allerdings nicht voran, da die Tageszeit bei einer Maximalzahl von 24 Spielern ansonsten wohl zu häufig wechseln würde.

    Wackelköpfe haben in Fallout 76 keine dauerhaften Effekte mehr auf die Attribute, sondern erhöhen diese nur noch temporär.

    Ursprünglich waren Nahrungsmittel und Getränke essenziell, um zu überleben, da man durch einen Mangel an Nahrung kontinuierlich Lebenspunkte verlor und durch Flüssigkeitsmangel allgemein weniger Aktionspunkte besaß. Seit das Feature aus dem Spiel gepatcht wurde, besitzt man bei gutem Ernährungszustand generell etwas mehr Lebenspunkte und ist resistenter gegen Krankheiten. Wenn man genügend Flüssigkeit trinkt, erhält man neben der erhöhten Krankheitsresistenz noch einen Bonus auf die AP-Regeneration.

    Gesundheit und Tod

    Inventarmanagement

    Das Management des Inventars stellt einen nicht unerheblichen Teil des Spiels dar. Jeder Spieler besitzt seine eigene Vorratskiste mit einer maximalen Kapazität von 1200 Einheiten. Alle Gegenstände, die man in eine beliebige Vorratskiste einlagert, werden mit allen weiteren dieser Kisten in Appalachia geteilt, sodass man theoretisch von jedem erdenklichen Ort auf sein Lager zugreifen kann, sofern es dort eine Vorratskiste gibt.

    Die maximale Kapazität an gelagerten Gegenständen kann erhöht werden, indem man sich die anderen Charaktere seines Kontos zunutze mache und auch deren Vorratskisten nutzt. Bei den maximal fünf möglichen Charakteren käme man somit auf eine Maximalkapazität von 6000 Einheiten. Auf diese Weise können Spieler die fünffache Menge an Gegenständen einlagern, benötigen jedoch die Hilfe anderer Spieler, um sie von einem Charakter zu einem anderen transferieren zu können. In diesem Fall fungieren die Mitspieler im Grunde genommen als mobiles Zwischenlager, aus dem man seine Gegenstände nach dem Charakterwechsel wieder zurück erhält.

    Abonnenten von Fallout 1st haben Zugriff auf eine Scrapbox, in der sie für die Dauer ihres Abonnements unendlich viele Komponenten lagern können. Für den Fall, dass das Abonnement irgendwann nicht mehr aktiv sein sollte, können die Gegenstände auch wieder aus der Kiste herausgenommen werden.

    Krankheiten

    Krankheiten schwächen den Spieler vorübergehend und werden auf verschiedene Weisen übertragen, z. B. wenn man ohne Kopfschutz ins Wasser taucht, auf einer dreckigen Matratze schläft oder durch infizierte Gegner verwundet wird. Sie dauern maximal eine Stunde an, können jedoch mithilfe von Antibiotika, Heilmittel oder dem Sympto-Mat beseitigt werden. Ein besonderer Brunnen mit schwefelhaltigem Wasser in einem Pavillon in der Nähe des Whitespring-Golfklubs heilt ebenfalls Krankheiten.

    Mutationen

    Beuteltierserum

    Mutationen können entweder durch den Kontakt mit radioaktiver Strahlung oder durch den Konsum von Beuteltierserum entstehen. Alle von ihnen bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich und können bei Bedarf mit RadAway entfernt werden, solange die Skillkarte Gestärkte Gene (Rang 2) nicht aktiv ist. Die Auswirkungen von Mutationen lassen sich vorübergehend durch Rad-X unterdrücken. Mithilfe der Skillkarten Im Dutzend seltsamer und Klassenfreak können die Effekte von Mutationen sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden.

    Herstellung

    Tragekapazität

    Mit Rucksäcken kann die eigene Tragekapazität erhöht werden. Einen Bauplan für kleine Rucksäcke findet man bei der Erkundung des Flughafens Morgantown. Einen größeren Rucksack erhält man hingegen nach Abschluss der Nebenquest Der Orden der Kaulquappe.

    Ruf bei Fraktionen

    Mit dem Wastelanders-Update wurden die Fraktionen der Crater-Raider und der Siedler eingeführt. Spieler können ihren Ruf bei den Fraktionen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen, indem sie in bestimmten Quests gewisse Entscheidungen treffen oder tägliche Quests für die jeweilige Fraktion erledigen. Sobald man ausreichend Ruf gesammelt hat, erhält man bei den Fraktionshändlern ein breiteres Angebot von Bauplänen. Falls man versehentlich ein Mitglied einer verbündeten Fraktion tötet, hat dies keinerlei Auswirkungen auf den Ruf zu ihr.

    Die Rufübersicht zeigt die Beziehung zu den verschiedenen Fraktionen.

    C.A.M.P.s

    In C.A.M.P.s können Spieler Häuser bauen und dekorieren, ihre Vorräte verwalten und Nahrungsmittel anbauen.

    Das Computer-Assistenzsystem für mobile Produktion, kurz C.A.M.P., ist ein wichtiges Feature, mit dem man auf seinen Reisen durch Appalachia eigene Lager aufschlagen und bei Bedarf auch ganze Bauwerke errichten kann. Das C.A.M.P. ist im Grunde genommen ein tragbares Zuhause, das an fast jeder Stelle in der Spielwelt platziert und mit sogenannten Werkstatt-Objekten nach eigenem Belieben eingerichtet werden kann. Für die meisten dieser Objekte benötigt man Werkstattbaupläne, die man unter anderem finden, kaufen oder als Belohnung erhalten kann.

    C.A.M.P.s können über den Pip-Boy platziert werden und anschließend gegen Kronkorken beliebig oft verschoben werden, falls man sie, zum Beispiel aus strategischen Gründen, an anderer Stelle errichten möchte. Jeder Spieler kann zu Beginn des Spiels zwei C.A.M.P.s gleichzeitig aufschlagen und diese auf bis zu zehn mögliche Slots erweitern, indem man sie über den Atomic Shop kauft. Auch wenn es möglich ist, bis zu zehn C.A.M.P.s gleichzeitig zu platzieren, kann zu jedem Zeitpunkt immer nur eins aktiv sein. Sollten Spieler eines ihrer anderen C.A.M.P.s nutzen wollen, müssen sie ihr zurzeit aktives daher zunächst deaktivieren.

    Spieler eines privaten Teams können in den C.A.M.P.s ihrer Teammitglieder Objekte bauen, selbst wenn der C.A.M.P.-Besitzer den Bauplan für das gebaute Objekt noch nicht erlernt hat. In fremden C.A.M.P.s können Möbel und Geräte uneingeschränkt verwendet werden, solange man sich nichts Verbotenes zu Schulden kommen lässt. An Verkaufsautomaten können Spieler Gegenstände kaufen und verkaufen.

    C.A.M.P.s können von feindlichen Kreaturen oder anderen Spielern angegriffen werden, wobei Kreaturen es meist auf die Ernten, Stromgeneratoren und Geschütztürme abgesehen haben. Sofern Teile des C.A.M.P.s zerstört werden, können sie mit den richtigen Materialien repariert werden. Falls der Standort des C.A.M.P.s beim Serverbeitritt bereits belegt ist, erscheint es nicht in der Spielwelt und muss verschoben werden, sofern man den Server nicht wechseln möchte. Sobald man auf einen Server wechselt, auf dem der betroffene Bereich nicht belegt ist, sollte das C.A.M.P. wieder auftauchen.

    Unterkünfte und Werkstätten

    Eine noch nicht eingerichtete Tiefland-Unterkunft

    Neben den üblichen C.A.M.P.s gibt es seit dem Update Ein Ödland für alle die sogenannten Unterkünfte, bei denen es sich um Innenräume (oder separat von der offenen Welt bestehende Bereiche) handelt. Für sie gelten weniger strikte Baubeschränkungen, was das Platzieren von Objekten anbelangt, jedoch dürfen auch hier nicht alle Gegenstände gebaut werden. Wie auch zusätzliche C.A.M.P.-Slots können im Atomic Shop auch neue Unterkunft-Varianten erworben werden.

    Werkstätten sind temporäre C.A.M.P.s, die hauptsächlich zur Materialgewinnung genutzt werden. Jede Werkstatt verfügt über eine festgelegte Menge an Ressourcenvorkommen, die mithilfe von Mineralienextraktoren abgebaut werden können. Genau wie in Unterkünften dürfen in einer Werkstatt bestimmte Gegenstände nicht platziert werden. Sobald man den Server verlässt, verschwindet die errichteten Werkstätten aus der Spielwelt.

    Automatisierungen

    Mit Kollektron-Robotern können Ressourcen abgebaut werden, ohne dass man selbst dafür im C.A.M.P. anwesend sein muss: Der hundeähnliche F.E.T.C.H.-Kollektron kann für seinen Besitzer beispielsweise nach Elektroschrott suchen.

    Verbündete

    Sofia Daguerre, eine mögliche Verbündete, kann Spieler bei der Verteidigung ihrer C.A.M.P.s unterstützen.

    Es gibt insgesamt 18 mögliche Verbündete, die in den C.A.M.P.s leben können und bei deren Verteidigung helfen. Jeder von ihnen verfügt über ein eigenes Objekt, das im Lager platziert und dazu verwendet werden kann, sie herbeizurufen. Zeitgleich kann immer nur ein Verbündeter aktiv sein.

    Einige potenzielle Verbündete wie der Siedler-Wanderer, der Siedler-Wildbeuter oder der Raider-Punk trifft man zufällig auf seinen Reisen in der Wildnis an und vergeben täglich wiederholbare Quests. Andere Verbündete wie Sofia Daguerre und Beckett sind hingegen an festgelegten Orten zu finden und besitzen längere Questreihen mit eigenen Hintergrundgeschichten. Über saisonale Spielbretter kann man zudem sogenannte entfernte Verbündete erhalten, die man bei Bedarf aber auch in Foundation gegen Gold erwerben kann, sofern man dort maximalen Ruf erreicht hat.

    Alle Verbündeten haben einzigartige Vorteile und besitzen gewisse Fähigkeiten, sodass sie beispielsweise mit Spielern handeln können oder gewisse temporäre Boni bieten (z. B. erhöht ein Gespräch mit Maul vorübergehend die eigene Stärke). Bestimmte Boni wie Bettgeflüster erhält man nur, wenn man individuelle Rufvoraussetzungen erfüllt. Im Hinblick auf Bettgeflüster bedeutet das, dass man ein so gutes Verhältnis zu seinem Verbündeten haben muss, dass man sich bereits in einer romantischen Beziehung mit diesem befindet.

    Die Kleidung von Verbündeten kann jederzeit vom Spieler angepasst werden (außer Adelaide, Daphne und Maul).

    Fähigkeiten

    Skillkarten

    Legendäre Skills sind ab Level 50 verfügbar und können mit Skill-Münzen verbessert werden. Für jeden Stern, der auf einer Karte abgebildet ist, erhält man beim Verschrotten zwei weitere Skill-Münzen.

    Mithilfe von Lochkartenmaschinen können Spieler ihre Builds anpassen.

    Ab Stufe 25 können Spieler Lochkartenmaschinen nutzen, um S.P.E.C.I.A.L.-Loadouts zu erstellt und anzupassen. Diese erlauben es einem, neue Skillkarten-Sets und S.P.E.C.I.A.L.-Konfigurationen zusammenzustellen, zu benennen und zu wechseln.

    Fallout Worlds

    Private Welten

    Expeditionen

    Frühere Spielmodi

    Saisons

    S.C.O.R.E.

    Währungen

    Fallout 76 verfügt über fünf Hauptwährungen und mehrere Nebenwährungen:

    • Kronkorken (max. Kapazität: 40.000): Am häufigsten werden sie für Transaktionen mit Händlern und anderen Spielern verwendet. Man erhält sie durch das Abschließen von Quests und kann sie in Verstecken, anderen Behältern oder bei getöteten Gegner finden.
    • Goldbarren: Hauptsächlich erhält man sie durch den Eintausch von Schatzanleihen, die man wiederum durch das Abschließen von Events und täglichen Quests bekommt. Mit Goldbarren kann man seltene oder sonst nicht erhältliche Pläne kaufen. Akzeptiert werden sie von Minerva, Reginald Stone (Vault 79), Samuel (Foundation) und Mortimer (Crater). Bei Smiley kann man Goldbarren außerdem mit Kronkorken kaufen.
    • Legendär-Scheine (max. Kapazität: 6000): Diese erhält man durch das Abschließen täglicher Quests oder durch den Eintausch legendärer Waffen und Rüstungen an einem legendären Tauschautomaten. Die Scheine können bei Lieferantin Murmrgh im Rusty Pick eingelöst und für zufällige Waffen- und Rüstungsteile und Handwerkskomponenten (u. a. legendäre Module) ausgegeben werden.
    • Briefmarken: Diese erhält man auf Expeditionen und können bei Giuseppe Della Ripa gegen Baupläne eingetauscht werden.
    • Atome: Atome gibt es für abgeschlossene Herausforderungen, für den Aufstieg in der S.C.O.R.E.-Rangliste und für den Kauf mit Echtgeld (100 Atome entsprechen 1 US-Dollar). Da Herausforderungen meist kontoweit gelten, erhält man beispielsweise nach dem Sammeln von 760 Holz nur einmal Atome und wird für dieselbe Herausforderung auf einem anderen Charakter nicht noch einmal belohnt. Dadurch ist es allerdings möglich, den Fortschritt zwischen den Charakteren aufzuteilen: Wenn man beispielsweise mit dem ersten Charakter 500 Holz und mit dem zweiten 260 Holz sammelt, kann die Herausforderung ebenfalls abgeschlossen werden.

    Atomic Shop

    Das Banner des Atomic Shop

    Der Atomic Shop beinhaltet eine große Bandbreite von Gegenständen, die mit Atomen erworben werden können. Bei den meisten Gegenständen handelt es sich um rein kosmetische Inhalte, d. h. Skins und Farben für Waffen und Rüstungen, Möbel und Dekorationen für das C.A.M.P., Posen für den Fotomodus, Spieler-Icons und Emotes.

    Zusätzlich gibt es auch einige Gegenstände mit funktionalen Boni:

    • Kühlschränke verlangsamen den Verderb von Lebensmitteln.
    • Die Slocum's-Joe-Kaffeemaschine produziert Dosenkaffee, durch den man einen AP-Boost erhält.
    • Der Baumsaft-Kollektor produziert Klebstoff und spart so die Kosten für den Bau einer Klebstoff-Farm.
    • Mit dem Fusionskernauflader lassen sich die Fusionskerne für Powerrüstungen wiederaufladen.
    • Werkzeugkasten-Generatoren ermöglichen in C.A.M.P.s eine kabellose Stromübertragung, was sich weniger auf das Baulimit auswirkt.
    • Zusätzliche C.A.M.P.-Plätze sind nützlich, um mehr Ressourcen zu sammeln oder Gegenstände zu produzieren.

    Einige Artikel aus dem Atomic Shop (z. B. die Hantelbank und der Munitionsumwandler) können auch durch Baupläne erlernt und selbst hergestellt werden. De Inhalt des Atomic Shop werden alle sieben Tage aktualisiert, allerdings sind einige Items auch bis zu 14 Tage lang erhältlich. Vergangene Angebote werden in der Regel irgendwann erneut angeboten, jedoch kann man nicht vorhersehen, ob und wann dies der Fall sein wird. Einzelne Artikel wie die Atomraketen-Schlüsselkarte oder ein Reparaturkit sind einmal alle 24 Stunden kostenlos erhältlich.

    Regeln und Verbote

    Auch wenn manche Schimpfwörter und sexuellen Anspielungen erlaubt sind, können Spieler wegen Hate Speech, Belästigungen und extremen toxischen Verhaltens, auch bei Rollenspielen, gemeldet und gesperrt werden. Für den Besitz bestimmter Legacy-Gegenstände oder die Ausnutzung bestimmter Exploits werden Spieler normalerweise nicht gesperrt, es sei denn, die Gegenstände/Exploits werden zur Belästigung anderer Spieler missbraucht. Ebenfalls zu einer Sperrung führen können die Nutzung schädlicher Drittanbieter-Software, der Zugriff auf Entwickler-Tools und die Manipulation der Spielwirtschaft durch Exploits.

    Mods

    Handlung und Geschichte

    Questreihen

    Hauptquestreihe

    Vault 76 ist einer von 17 sogenannten Kontroll-Vaults, in denen keinerlei Experimente durchgeführt wurden. Erbaut von der Vault-Tec Corporation wurde er schließlich am 4. Juli 2076 eröffnet, um den 300. Jahrestag der Gründung der Vereinigten Staaten zu feiern.

    Der Vault wurde von den sogenannten Vault-Bewohnern (den Spielercharakteren) bewohnt und sollte die besten und schlausten Menschen Amerikas beherbergen. Sie überlebten den Großen Krieg, einen nuklearen Schlagabtausch am 23. Oktober 2077, und verließen ihr schützendes Zuhause 25 Jahre später, am sogenannten Rückeroberungstag im Jahr 2102. Zuvor erhielten sie von ihrer Aufseherin die Aufgabe, sich in das verstrahlte Appalachia aufzumachen und die Zivilisation in der Region wiederaufzubauen.

    KASTEN

    Nachdem man Vault 76 verlassen hat, findet man sich in einer zerstörten Welt wieder, in der es von mutierten Kreaturen, biologischen Experimenten und feindlichen Robotern wimmelt. Man erfährt von einem Virus, das die überlebenden Menschen in sogenannte Verbrannte verwandelt hat und durch riesige, mutierte Fledermäuse, die Brandbestien, verbreitet wird. Während man Appalachia erkundet, erlebt man die Auswirkungen des Großen Kriegs auf die Region und sucht nach der Aufseherin von Vault 76, indem man ihrer Spur aus Holobändern folgt. Im weiteren Verlauf lernt man außerdem ihren Verlobten Evan kennen und macht Bekanntschaft mit diversen Fraktionen, von denen einige bereits vor dem Großen Krieg existiert haben.

    Die erste Fraktion, der man begegnet, sind die Responders ‒ eine humanitäre Hilfsorganisation, die kurz nach dem Großen Krieg gegründet wurde, aber bereits 2096 wieder aufgelöst wurde. Zuletzt standen die Responders unter der Leitung von Maria Chavez. Später entdeckt man die Forschungsergebnisse des Responders Claire Hudson und kann sich im AVR Medical Center gegen die Verbrannten-Seuche immunisieren. Aufgrund einer Nachricht von Hudson, in der man von einer besonderen Responder-Einheit, den Feuerteufeln, erfährt, begibt man sich anschließend zum Charleston Fire Department und durchläuft dort mehrere Prüfungen, um sich der Einheit anzuschließen. Schließlich erhält man Informationen über den Feuerteufel Hank Madigan, der sich der Auslöschung der Verbrannten verschrieben hat.

    Hanks Spur führt zu seinem letzten bekannten Aufenthaltsort, dem Top of the World, wo man allerdings feststellen muss, dass er bereits Raidern zum Opfer gefallen ist. Dort trifft man auf den Roboter Rose, dem die Persönlichkeit der Raiderin Rosalynn Jeffries einprogrammiert wurde. Ihr Freund, David Thorpe, hatte den Roboter nach ihr entworfen. Als Rosalynn im Jahr 2082 nach Charleston reiste, um Weihnachtsgeschenke für David zu kaufen, wurde sie von den Respondern und Melody Larkin gefangen genommen. Nachdem sie David angelogen und ihm gesagt hatten, dass Rosalynn tot sei, schwor er Rache. Am Weihnachtsmorgen zerstörte er mit einer Mini-Atombombe den Summersville-Damm, woraufhin die Wassermassen den örtlichen See zum Überlaufen brachten und Charleston vollständig überfluteten. Diese Katastrophe, die auch als Weihnachtsflut bekannt wurde, tötete nicht nur Tausende Zivilisten, sondern versehentlich auch Davids Freundin Rosalynn. Über 25 Jahre nach diesem Ereignis trifft man auf David, der nun zu einem Verbrannten geworden ist, und muss ihn daher töten.

    Nachdem man später ein altes Raider-Versteck ausfindig gemacht hat und sich Rose' Vertrauen verdienen konnte, hilft sie einem bei der Suche nach Hanks Verbrannten-Detektor-Verbindungsgerät. Da das Gerät beschädigt wurde, wird man von Rose zum Bunker von Abigayle „Abbie“ Singh, der Entwicklerin des Projekts, entsandt und erfährt dort von der Anarchistengruppierung „Freie Staaten“, der Abby angehörte. Die Gruppe hegte ein starkes Misstrauen gegenüber Vault-Tec und war über deren Verstrickung mit der US-Regierung so beunruhigt, dass sie im Sumpf ihre eigenen Bunker errichten.

    In Abbys Bunker findet man heraus, dass sie den Krieg im Familienbunker überlebte, und erhält Kenntnis über den Überfall der Verbrannten auf Harpers Ferry im Jahr 2086. Um sich gegen die Infizierten zur Wehr zu setzen, errichtete ihr verstorbener Vater ein Aufspürsystem, das im Laufe der Zeit durch die hohe Luftfeuchtigkeit des Sumpfs beschädigt wurde. Abby führte das Projekt zunächst weiter, brach es jedoch letzten Endes ab. Später findet man den benötigten Zugangscode im Terminal von Sam Blackwell, einem weiteren Mitglied der Freien Staaten, und kann das Projekt so letztendlich vollenden. Abby begab sich in der Zwischenzeit zum Top of the World, um Madigans Verbindungsgerät zu bergen, allerdings ist sie seitdem verschollen.

    Man folgt einer Nachricht von Abbie und stattet der Stählernen Bruderschaft in Fort Defiance, dem früheren Allegheny Asylum, einen Besuch ab. Dort erfährt man einerseits von Taggerdy's Thunder, dem Ursprung der Appalachia-Division, und dass Leiterin Elizabeth Taggerdy um Erlaubnis gebeten hatte, Atomwaffen gegen die Brandbestien einsetzen zu dürfen. Roger Maxson lehnte ihr Bitte jedoch ab, da er jeglichen Gebrauch von Atomwaffen aufgrund der katastrophalen Auswirkungen des Großen Krieges für unangemessen hielt. Später schlossen sich Bruderschaft und Responders zusammen und kämpften in der Schlacht von Huntersville 2086 gemeinsam gegen Supermutanten. Die Beziehung zwischen den beiden Fraktionen verschlechterte sich, als die Bruderschaft anfing, die Responders um Vorräte zu bitten.

    Mit der Zeit erhält man nähere Informationen über das Schicksal der Responders und inwiefern die Bruderschaft daran beteiligt war. Kurz nach der Weihnachtsflut versuchte Jeff Nakamura, ein Mitglied der Responder, Amy Kerry einen Heiratsantrag zu machen, jedoch wies sie ihn traurig zurück und behauptete, dass ihr der Wiederaufbau von Appalachia wichtiger sei. Nachdem die Responder Amy um das Jahr 2095 ständig dazu gedrängt hatten, sich ihnen anzuschließen, distanzierte sie sich zunächst von ihnen, jedoch entwickelten sie später gemeinsam ein Programm, das die Umwelt auf Verseuchungen durch Verbrannte überwachen sollte. Durch die häufigen Aufforderungen, sich ihnen anzuschließen, geriet Amy schließlich mit Jeff und Maria aneinander. Eines Tages wurde Amy jedoch von einer Maulwurfsratte gebissen und erkrankte schwer. Als Jeff sie besuchte, in dem Glauben, Amy würde sterben, wurde ihr nicht nur sein Mitgefühl und Edelmut bewusst, sondern auch, wie wichtig er in ihrem Leben war.

    Durch unvorsichtige Äußerungen der Responders erfuhr die Bruderschaft Wind von dem Projekt und forderte sie mit Waffengewalt auf, ihre Informationen und Ressourcen herauszugeben. Maria gelang es, die Bruderschaft zur Vernunft zu bringen, allerdings suchten sie weiterhin nach Amy und ihren Forschungsergebnissen. Als Amy davon erfuhr, war sie sich sicher, dass die Bruderschaft ihre Technologie für eigene Zwecke nutzen und eventuell sogar Waffen damit herstellen wollte. Irgendwann merkte sie, dass die Bruderschaft ihr dicht auf der Spur war, floh aus ihrem Wohnwagen und tauchte unter. Nach dem Zwischenfall mit Jeff und den anderen Responder wollte sie unter allen Umständen verhindern, dass die Bruderschaft auch nur die geringste Information erhält.

    Auf ihrer Flucht hinterließ sie Jeff ein Holoband, auf dem sie ihm mitteilte, dass er sie am Ort ihres ersten Dates finden könne: Cow Spots Creamery. Dabei war ihr nicht bewusst, dass der Ort auch in einer Nachricht von Jeff auf ihrem Terminal erwähnt wurde. Schließlich ließ sie in der Molkerei ihr Leben. Bei sich trug sie eine Nachricht für Jeff, in der sie ihn anfleht, ihre Forschungsergebnisse mit den Respondern zu teilen. Was mit Jeff passiert ist, ist jedoch unbekannt. Die anderen Responder teilten ein ähnliches Schicksal: Das Liebespaar Miguel Caldera und Garry Wilkins wurde auseinandergerissen, als ein verirrter Verbrannter in den Flughafen eindrang und Garry tötete. Außerdem fielen Maria und andere Responder im Jahr 2096 am Flughafen einer Invasion von Verbrannten und Brandbestien zum Opfer.

    Auf ihrer Suche nach Elizabeth erfährt man in einer Höhle vom Schicksal der Bruderschaft, die Anfang 2095 die Operation Touchdown durchführte und herausfand, dass Brandbestien nur mit Kernwaffen vernichtet werden können. Man folgt daher dem Wunsch des Aufsehers, eines der Raketensilos in der Region zu sichern, und feuert einige Atomraketen ab, um gegen die Brandbestien vorzugehen. Die Ausbreitung der Seuche über die Grenzen von Appalachia hinaus wird dadurch eingedämmt und die restliche Menschheit vor den Verbrannten bewahrt.

    Da Taggerdys Notizen darauf hindeuteten, dass Sam Blackwell der Schlüssel zu den Atomsilos sein könnte, stellt der Spieler Nachforschungen über ihn an. Schließlich erfährt er von einem Bunker unter dem Whitespring-Resort und macht sich auf den Weg dorthin, in der Hoffnung, Überlebende zu finden. Man findet heraus, dass der Bunker von der Enklave, den Überresten der Regierung der Vereinigten Staaten, genutzt wurde, und trifft dort auf die KI MODUS. Zudem offenbart sich, dass die Brandbestien eine Biowaffe sind, die vom Anführer der Enklave, Thomas Eckhart, im Jahr 2086 freigesetzt wurde, mit dem Ziel, DEFCON auszuhebeln.

    Mit MODUS' Hilfe schafft man es schließlich, eine Atombombe abzufeuern und damit andere Vault-Bewohner zu animieren, gemeinsam gegen die Brandbestien und ihren Virus zu kämpfen. Für all jene Vault-Bewohner, die die Bomben zu einem anderen Zweck als der Vernichtung der Brandbestien einsetzen, hat die Aufseherin ein frustriertes Holoband hinterlassen.

    Wastelanders

    Wastelanders war eine umfangreiche inhaltliche Überarbeitung von Fallout 76 und brachte menschliche NSCs mit sich. Die Geschichte des Updates beginnt am 23. Oktober 2103, ein Jahr nach dem Start des Hauptspiels. Zu diesem Zeitpunkt haben die überlebenden Menschen und Ghule Appalachia bereits neu besiedelt und die Bemühungen der Vault-Bewohner die Region wieder sicherer gemacht. Unter den Siedlern haben sich zudem Gerüchte über einen Schatz entwickelt, den es in Appalachia geben soll.

    Nachdem man Vault 76 verlassen hat, begegnet man zunächst zwei Frauen, Isela Mejia und Lacey Drummond, die enttäuscht sind, den vermeintlichen Schatz nicht finden zu können. Als man danach die Bar Wayward aufsucht, trifft man dort auf die Besitzerin Duchess, die von Batter mit einer Waffe bedroht und nach einem gewissen Crane ausgefragt wird. Später unterstützt man Duchess im Kampf gegen eine örtliche Bande, die Freien Radikale, und kann am Ende selbst entscheiden, wie man mit ihnen verfährt.

    KASTEN

    Nach einer Reihe von Ereignissen begegnet der Vault-Bewohner der Aufseherin in ihrem Haus. Sie ist zurückgekehrt, weil sie sich für die Neuankömmlinge in Appalachia interessiert, doch verabscheut sie diejenigen, die die Atomwaffen nur als Spielzeug betrachten. Nachdem sie von der Beerdigungs ihres Verlobten Evan erfährt, ist sie traurig, aber dankbar und hat ein schlechtes Gewissen, ihn im Stich gelassen zu haben. In dieser Handlung spielt die Verbrannten-Seuche ebenso eine Rolle wie die Bemühungen, einen Impfstoff dagegen zu verbreiten. Gemeinsam macht sich der Vault-Bewohner und ihr Aufseher auf den Weg zur Kanawha Nuka-Cola-Fabrik, um den Impfstoff herzustellen.

    Der Vault-Bewohner trifft auf zwei neue Gruppen, die sich in den Appalachia niedergelassen haben: die Raider am Crater, angeführt von einer Frau namens Meg Groberg, und die freundlicheren Settlers in Foundation, angeführt von einem Mann namens Paige. Der Vault-Bewohner erfährt mehr über die Menschen in den einzelnen Fraktionen und die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind. Nachdem die Menschen sich bereit erklärt haben, sich impfen zu lassen, überzeugt der Aufseher den Vault Dweller von der Wichtigkeit, die Wirtschaft durch eine goldbasierte Währung wiederaufzubauen, um die Menschheit am Ende wieder zusammenzubringen. Der Vault-Bewohner und der Aufseher erfahren von Vault 79 ‒ dem Ort, an dem sich der angebliche Schatz befinden soll ‒ und entdecken, dass dort womöglich die gesamten Goldreserven des Landes lagern. Der Vault-Bewohner muss sich letztendlich entscheiden, mit welcher der beiden Fraktionen er den Vault überfallen will. Ganz gleich, für welche Fraktion man sich entscheidet, hilft ein sozial isolierter Ghul ‒ Penelope Hornwright oder Lucky Lou ‒ dabei, in den Vault einzubrechen, und versucht, in der jeweiligen Fraktion seinen Platz zu finden und trotz seines Aussehens akzeptiert zu werden.

    SETTLERS

    Der Vault-Bewohner entscheidet sich, bei dem Überfall auf der Seite von Paige und der Foundation zu stehen. Für den Einbruch in Vault 79 benötigt Paige einen massiven Bohrer, um das Verteidigungsnetz von RobCo vollständig zu umgehen, indem sie direkt in den Vault selbst bohrt. Das Problem ist, dass die Foundation nicht über diese Art von schwerem Baugerät verfügt, da die Karawane mit leichtem Gepäck reisen musste. Auf der Suche nach einer Lösung werden die Vault-Bewohner gebeten, das Gelände von Hornwright Industrial zu durchsuchen und den Siedlern geeignete Mittel für den Raubüberfall zu beschaffen. In den Ruinen des alten Familienanwesens trifft der Vault-Bewohner auf Penelope Hornwright und einen riesigen Bohrroboter namens Motherlode, der unter ihrem Kommando steht. Trotz ihrer Skepsis stimmt Penny dem Raubüberfall zu.

    Nach der Lösung des anfänglichen Problems wendet sich Paige dem nächsten Problem auf der Liste zu: dem Ausschalten der Lasergitter, die das Gold schützen. Aus den Schaltplänen geht hervor, dass es sich bei dem Lasergitter um ein leistungsstarkes, militärisches System handelt, das die Anlage bei kleinsten Stromschwankungen in einen Sperrzustand versetzt. Paige verweist den Bewohner an Jen, eines der jüngsten Mitglieder der Foundation-Gemeinschaft und Tochter zweier chinesischer Spione, die sich verliebten und ihre Treue zur chinesischen Regierung aufgaben. Jen hat sich gemeldet und sich freiwillig bereit erklärt, ein Weg durch das Lasergitter in Vault 79 zu finden. Sie schlägt einen chinesischen Tarnanzug als Lösung vor und macht sich auf die Suche nach einem solchen, stößt dabei aber ausgerechnet auf ihre totgeglaubte Mutter Mochou. Der Spieler kann den Anzug an sich nehmen, indem er Mochou entweder tötet oder sie dazu ermutigt, sich der Foundation anzuschließen.

    Ein weiteres Hindernis bei der Erstürmung von Vault 79 ist der sogenannte Grim Reaper's Hallway: Ein Gang, der mit militärischen Lasertürmen gespickt ist, die jeden Angreifer eliminieren sollen, der es schafft, die passive Verteidigung zu durchbrechen. Paige schlägt vor, Kontakt zu einer Gruppe ehemaliger Militärangehöriger aufzunehmen, die die Siedler seit ihrer Anwesenheit in The Pitt beschatten, und schickt den Vault-Bewohnern zum vereinbarten Treffpunkt, um sie für den Raub zu gewinnen. Dort treffen sie Oliver Fields, Thompson und Fred Radcliff. Letzterer erklärt sich bereit, den Vault-Bewohnern zum RobCo-Forschungszentrum zu begleiten, um dort ein Robobrain zu erschaffen, das die Geschütztürme umgehen kann.

    Nachdem alles für den Überfall auf Vault 79 vorbereitet ist, versammelt sich das Foundation-Team in Freddy Fears House of Scares, um letzte Details zu besprechen. Penny wird daraufhin jedoch von Hijack entführt und die Raiders vom Krater verlangen, dass der Vault-Bewohner allein zum Hornwright-Hauptquartier kommt, um über ihre Freilassung zu verhandeln. Nach Pennys Rettung kann der Überfall erfolgreich durchgeführt werden, wenngleich der Spieler Paige hintergehen kann, indem er mehr Gold als vereinbart für sich selbst einbehält. Während des Überfalls stößt man nebenbei auch auf eine Gruppe von Secret-Service-Agenten, die im Vault gefangen sind.

    Das Verhalten des Vault-Bewohners gegenüber Jen wirkt sich darauf aus, ob sie ein gutes Verhältnis zu ihm aufbaut oder vor der Foundation davonläuft und ins Ödland zurückkehrt. Im letzteren Fall ist Jens Abschieds-Holoband entweder an die Foundation gerichtet oder an den Vault-Bewohner, den sie als Arschloch bezeichnet.

    Stählerne Dämmerung und Stählerne Herrschaft

    Steel Dawn“ und „Steel Reign“ handeln von einem kürzlich aus Kalifornien eingetroffenen Trupp der Stählernen Bruderschaft, der ersten Expeditionstruppe der Bruderschaft, die ausgesandt wurde, um den Kontakt zur ursprünglichen Appalachia-Bruderschaft wiederherzustellen. Zur Zeit von Steel Reign schreibt man das Jahr 2104.

    Im Mittelpunkt der Questreihe stehen zwei Mitglieder mit gegensätzlichen Vorstellungen darüber, welchen Weg die Bruderschaft einschlagen sollte: Ritter Daniel Shin und Paladin Leila Rahmani, sowie die Schriftführerin Odessa Valdez, die als Vermittlerin zwischen den beiden fungiert. Die Geschichte konzentriert sich auch auf einige Jugendliche, die mit der Bruderschaft zu tun haben: die jungen Brüder Colin Putnam und Marty Putnam, die der Bruderschaft beitreten wollen, um Gutes für die Menschheit zu tun, ein unerfahrenes Mitglied namens Erika Hewsen, dem es an Selbstvertrauen mangelt, sowie eine junge Frau namens Marcia Leone, die die Bruderschaft für den Tod ihrer Familie verantwortlich macht. Um die Bruderschafts-Questreihe zu beginnen, muss man mindestens Stufe 20 erreicht haben. Danach muss man nach Fort Atlas reisen und mit Russell Dorsey sprechen.

    KASTEN

    Der Vault-Bewohner lernt die Stählerne Bruderschaft kennen und macht sich mit Shin, Rahmani und Valdez vertraut. Es wird deutlich, dass Shin Neuankömmlinge nur ungern in die Bruderschaft aufnimmt, als der Vault-Bewohner die Aufgabe erhält, mit denjenigen zu sprechen, die sich der Bruderschaft anschließen möchten, und Shin alle Anfragen aus verschiedenen Gründen ablehnt. Nachdem man Valdez dabei geholfen hat, den neuen Keller der Bruderschaft zu inspizieren und ggf. entweder Colin oder Marty zu rekrutieren, beauftragt Rahmani den Vault-Bewohner, den Anwärter auf Probe, umgehend damit, Jennie Brown und ihren Dorfbewohnern, den sogenannten Retreat, bei ihrem lokalen Problem zu helfen: Eine Blutadler-Bande unter der Führung einer gewalttätigen Frau namens Dagger bedroht die Zuflucht mit ihren Raketenwerfern, um Vorräte zu erpressen. Damit sie die Zuflucht in Ruhe lässt, muss Dagger getötet, bedroht oder bestochen werden.

    Überfälle und Diebstähle durch Raider haben dazu geführt, dass die Hellstorm-Raketenwerfer der Bruderschaft in die Hände von Krater-Kriegerbanden gefallen sind. Obwohl Rahmani gerne einen Weg finden würde, um mit ihnen zu koexistieren, beschließt Shin, die Beute zurückzuerobern und das Eigentum der Bruderschaft mit allen Mitteln zurückzuerlangen. Gemeinsam mit dem Vault-Bewohner begibt er sich zum provisorischen Vault, wo ein Raider namens Pierce sich weigert, die Waffen herauszugeben. Unterdessen konnte die Bruderschaft die Quelle der Hellstorm-Raketenwerfer in Appalachia ausfindig machen ‒ oder, besser gesagt, eine andere Gruppe von Ödländern, die sie einsetzen: Foundation. Rahmani möchte sich daher die Raketenwerfer zurückholen und Handelsbeziehungen zu den Siedlern aufbauen.

    In der Foundation spricht der Vault-Bewohner mit Gloria und Tad Chance über die Raketenwerfer, doch angesichts der Devise „Wer's findet, dem gehört's“ zögern sie, sie herauszugeben. Sie erwähnen, dass sie eventuell einsichtig wären, wenn es nicht ein Problem gäbe: Mike Tiller, ein junges Mitglied der Foundation, das die Raketenwerfer bei sich hatte, ist verschwunden. Es stellt sich heraus, dass Mike bei einem Unfall versehentlich eine Gruppe Siedler getötet hat und, von Schuldgefühlen geplagt, in eine Mine geflohen ist. Der Vault-Bewohner kann entweder Mike dazu bringen, sich selbst zu vergeben, oder ihn ermorden. Ob die Foundation die Bruderschaft respektiert oder nicht, wird auch durch die Handlungen des Vault-Bewohners bestimmt.

    Nachdem sich die Bruderschaft als wohlwollende Kraft in Appalachia etabliert hat, entdeckt Valdez eine Spur, die es ihr ermöglicht, ihre Hauptaufgabe zu erfüllen: den Kontakt zu Lost Hills wiederherzustellen, indem sie einen Satelliten in einer verlassenen Enklavenanlage in der Nähe installiert. Nachdem sie sich mit der bösartigen KI SODUS auseinandergesetzt haben, machen sich Shin und Rahmani daran, den Funkkommunikator einzurichten. Rahmani hat jedoch Bedenken; als Shin in einem anderen Raum ist, sagt sie dem Vault-Bewohner, dass sie ihn zerstören will, weil sie die Ältesten als eine unnachgiebige Kraft betrachtet, die die Autorität ihrer Gruppe innerhalb der Organisation gefährdet. Rahmani deutet an, dass sie ihre Befehlsgewalt wegen eines Missgeschicks auf ihrer Reise nach Appalachia verlieren würde. Stattdessen möchte sie ihren Zweig der Bruderschaft unabhängig machen, da sie darin eine Möglichkeit sieht, weiterhin die Führung zu übernehmen und sicherzustellen, dass ihre Bruderschaft Appalachia wirklich helfen kann. Der Vault-Bewohner kann ihr entweder zustimmen oder beschließen, ihre Absicht nicht zu unterstützen. In jedem Fall erfährt ein unglaublich wütender Shin von den Taten und enthebt Rahmani ihres Rangs als Paladin. Nachdem bekannt wird, dass der Untergrund von Fort Atlas von Supermutanten angegriffen wird, wird die Angelegenheit allerdings vorerst auf Eis gelegt.

    Stählerne Herrschaft

    Bald darauf entdeckt die Bruderschaft, dass der Angriff der Supermutanten auf Fort Atlas kein Zufall war, und erfährt, dass überall in der Region Supermutanten-Angriffe stattfinden. Gleichzeitig verschwinden in der Region immer mehr Menschen, was nach gesundem Menschenverstand darauf hindeutet, dass Supermutanten und die Vermisstenfälle miteinander in Verbindung stehen. Eine Spur führt sie zu den Unheimlichen Höhlen, sodass Shin mit Erika Hewsen und Norland losgeht, um Nachforschungen anzustellen. Norland wird jedoch bald darauf getötet, weshalb Shin sich Vorwürfe macht, dass er nicht da war, um Norland zu beschützen. Erika wird schließlich in eine Falle gelockt und Shin verletzt sich bei dem Versuch, sie zu retten. Ihre Ermittlungen sind jedoch nicht völlig umsonst, da der Vault-Bewohner einen beschädigten Pip-Boy findet.

    Nachdem man Valdez den Pip-Boy als Hinweis gegeben hat, konfrontiert sie den Vault-Bewohner mit einem weiteren Problem: Ihre junge Flüchtlingsfreundin Marcia Leone ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Ihr Freund Luis Ramirez verrät ihr, dass sie darüber nachgedacht hatte, sich einer War Party der Raider anzuschließen. Später trifft der Vault-Bewohner erneut auf Pierce, der Marcia an seiner Seite hat. Diese weigert sich jedoch, zur Bruderschaft zurückzukehren, da sie diese als Gruppe aufgeblasener „Arschlöcher“ betrachtet, die eine Mitschuld am Tod ihrer Eltern tragen. Die War Party, zu der auch Sheena und Burke gehören, betrachtet sie dagegen als ihre neue Familie. Burke und Sheena sind bei einem Einsatz zur Untersuchung der AMS-Unternehmenszentrale in Watoga verschwunden, weshalb Marcia plant, sie zu retten. Da Valdez und Ramirez sich um Marcias Sicherheit sorgen, durchkämmen der Vault-Bewohner und Marcia das Gebäude, kämpfen gegen eine Söldnerin der Hellcat Company namens Kit und retten Sheena und Burke aus dem Keller. Ob und inwiefern Marcia sich entscheidet, zur Bruderschaft zurückzukehren, hängt davon ab, wie der Vault-Bewohner sie und ihre Freunde behandelt.

    Nachdem die Angelegenheiten um Marcia geklärt sind, begegnet Rahmani dem Farmer Art Knapp, der sich ebenfalls Sorgen um die vermissten Personen macht. Man erfährt, dass seine Nichte Cassie Halloway verschwand, nachdem sie mit der Blue Ridge Caravan Company auf den Weg nach Appalachia gereist war. Da die Karawane jedoch angibt, dass Cassie nicht mit ihnen nach Appalachia gekommen ist, beschließt Rahmani, die Chefin der Blue Ridge Caravan Company, Joanna Mayfield, zu ihrem Verschwinden zu befragen. Auf Anraten von Aries erfährt Rahmani, dass der Wissenschaftler Edgar Blackburn mit mehreren Karawanen der Blue Ridge unterwegs war, darunter auch mit einer, die sich wegen eines Strahlensturms im Harpers-Ferry-Tunnel verschanzt hatte. Der Vault-Bewohner ist Blackburn schon früher einmal begegnet, als er erstmals mit der Bruderschaft in Kontakt kam. Gemeinsam machen sich Valdez und der Vault-Bewohner auf den Weg zu Vault 96, wo sie einige Überlebende, darunter Cassie, retten und Blackburn gefangen nehmen, der hilflose Opfer als Versuchspersonen missbraucht hat. Blackburn rechtfertigt sein Handeln mit der Argumentation „der Zweck heiligt die Mittel“ und beteuert, dass alles, was er getan hat, im Namen der Wissenschaft geschehen sei, um eine Formel zu entwickeln, mit der die Menschheit im Ödland überleben kann.

    Wieder in Fort Atlas angekommen, verspottet Blackburn die Bruderschaft und verkündet, dass seine Mitarbeiter die Formel, ein modifiziertes Forced Evolutionary Virus (FEV), im Rahmen eines großen wissenschaftlichen Experiments in die Atmosphäre freisetzen werden. Rahmani und Shin bringen ihn zum West Tek Forschungszentrum, wo seine Kollegen Farha, Jain und Nellie Wright dem FEV den letzten Schliff gaben, um es in Wasser und Luft freizusetzen. Dadurch würden noch mehr Menschen zu Supermutanten werden, was eine noch schlimmere Katastrophe als in Huntersville zur Folge hätte. Um zu beweisen, dass ihre Forschung dem Wohle der Menschheit im Ödland dient, meldet sich Blackburn freiwillig, um sich selbst dem Virus auszusetzen. Unglücklicherweise führt eine Fehlberechnung oder Fehlfunktion dazu, dass sich Blackburn in einen gefährlichen Supermutanten-Giganten verwandelt, weshalb Rahmani und Shin ihn töten müssen.

    Im Anschluss daran ist Shin wütend auf Rahmani und wirft ihr vor, dass die Ältesten genau so etwas verhindern wollten: dass Menschen versuchen, mit der Wissenschaft Gott zu spielen. Obwohl Rahmani ihm in diesem Punkt zustimmt, bitten sie beim Zusammentreffen mit Blackburns Mitarbeitern um Gnade und verlangen, dass ihre Leben verschont werden, da ihre Forschung für das Ödland von unschätzbarem Wert ist – zumal es aufgrund des Großen Krieges und des folgenden Verfalls keine Schulen und Universitäten mehr gibt. Auch wenn Rahmani sie verschonen möchte, weil menschliches Leben heutzutage so wertvoll sei, beharrt Shin darauf, sie zu töten, nachdem er selbst gesehen hat, wie gefährlich ihr Wissen ist, falls es in die falschen Hände gerät.

    Es bleibt dem Vault-Bewohner überlassen, ob er die Wissenschaftler tötet oder verschont und ihnen stattdessen erlaubt, als Forscher für die Bruderschaft zu arbeiten. Am Ende führt der Konflikt um Blackburns Verbündete dazu, dass sich Rahmani und Shin trennen, da sie sich nicht einigen können. Einer von ihnen wird getötet oder darf nach Maxson zurückkehren, während der andere das Kommando über die Bruderschaft übernimmt, um sie auf ihre neue Aufgabe in den Appalachen vorzubereiten.

    Wenn man sich auf Rahnamis Seite stellt, erwähnt Shin, dass er und einige Mitglieder der Bruderschaft den ganzen Weg zurück nach Kalifornien gehen werden, um dem Ältestenrat von Rahnamis Handlungen zu berichten. Entscheidet man sich für Shin, verlässt Rahmani traurig den Raum, um nicht Zeuge der Hinrichtungen zu werden; es ist allerdings unklar, was danach mit ihr geschieht. Zurück in Fort Atlas veranstaltet entweder Shin oder Rahmani eine Feier für den Vault-Bewohner und ernennt ihn zum Ritter. Vernon Dodge, ein Mitglied der ursprünglichen Bruderschaft, kommt möglicherweise ebenfalls hinzu, falls man ihn gefunden und ermutigt hat, der neuen Bruderschaft beizutreten.

    Zurück in Foundation wird Cassie möglicherweise über Blackburns Tod informiert. Zwar ist Cassie froh, dass er gestorben ist, gibt aber zu, dass sie ein wenig Mitleid mit ihm hat. Blackburn habe zwar im Namen der Wissenschaft und Medizin schreckliche Gräueltaten begangen, aber letztendlich habe er seine Experimente nicht zum Vergnügen durchgeführt. Dies deckt sich mit Blackburns Behauptungen in seinen Holobändern, dass er trotz seiner grausamen Taten die Menschheit aufrichtig liebte und ihr helfen wollte.

    Expeditionen: The Pitt

    Im Jahr 2104 sind die Responders dank der harten Arbeit von Rucker wieder zum Leben erweckt worden. Gemeinsam mit Orlando hat sie einen Deal ausgehandelt, um das Whitespring Resort als Zufluchtsort nutzen zu können. Skippy Roerich, ein Mann aus der nahe gelegenen Stadt Pittsburgh, bittet in der Whitespring-Zuflucht nun um Hilfe, da seine Heimat aufgrund des Aufstands einer gewalttätigen Gruppe von Raidern, den Fanatics, im Chaos versinkt. Diese werden von der Pittsburgh Union bekämpft, der Skippy und viele andere angehören. Die Vault-Bewohner leisten den Respondern Hilfe und werden dann von einem Piloten namens Lennox mit einem Vertibird nach Pittsburgh geflogen.

    In „Union Dues“ treffen die Vault Dwellers auf Hex, die Anführerin einer der wichtigsten Divisionen der Union, die als Local 42 bekannt ist. Sie informiert die Vault Dwellers darüber, dass die Union vor Kurzem eine ihrer wichtigsten Stützpunkte, die Gießerei, an die Fanatics verloren hat. Die Vault Dwellers sabotieren daher die Gießerei, um der Union wieder die Oberhand zu verschaffen. In „From Ashes to Fire“ treffen die Vault Dwellers ihren Kontaktmann Danilo, der sie über Trog informiert und einen Angriff auf das Sanctum plant – eine zur Festung umgebaute Kathedrale. Dabei räumen die Vault-Bewohner den Weg von Giftmüll frei und treffen auf Ava Rose, eine Frau, die vor 27 Jahren Zeugin des Bombenangriffs im Großen Krieg war. Ava vergleicht die Dwellers mit Schutzengeln und beauftragt sie, die Gefangenenhalsbänder von den Opfern zu entfernen, die durch die Fanatiker ums Leben gekommen sind. Nachdem sie das Sanctum durch das Abwassersystem infiltriert haben, können einige Geiseln befreit werden. Da die Fanatiker vorerst unschädlich gemacht wurden, wünscht Danilo den Dwellers eine sichere Rückkehr.

    Expeditionen: Atlantic City

    Es ist das Jahr 2105 und Jeremiah Hopkins in der Whitespring-Zuflucht erlaubt den Vault-Bewohnern, kostenlos nach Atlantic City zu reisen. In „Steuerhinterziehung“ wird Billy Beltbuckles von einem Mitglied der Showmen als Geisel genommen. Nachdem er gerettet wurde, geht er ins Neapolitan Casino, wo die Vault-Bewohner eventuell auch Sal Sticky Fingers helfen.

    In „The Most Sensational Game“ trifft Veracio Cruz ein und lädt die Vault-Bewohner ein, bei seinem Spiel mitzumachen, bei dem Jullian Batsuuri und ihr Bruder Juchi als Assistenten fungieren. Beim Betreten des „Aquarium of the Atlantic“ treffen die Vault-Bewohner auf die Anführerin der Showmen, „Mother Charlotte“.

    In Appalachia wurde der Rose Room geöffnet und beherbergt nun die Familie Russo aus Atlantic City. Diese besteht aus dem Vater Antonio, der anscheinend seine geistigen Fähigkeiten verliert, der Mutter Evelyn, die sich nach ihrer verlorenen Berühmtheit sehnt, dem Sohn Vin (Vincenzo), der seine Familie zusammenhalten und beschützen will, und der Tochter Abbie, die weges eines süchtigmachenden Giftes namens „Devil's Blood“ im Sterben liegt. Zu ihrem Unglück müssen die Russos feststellen, dass ihre Vergangenheit in Atlantic City sie eingeholt hat. Wie ihre Geschichte ausgeht, hängt von den Handlungen des Vault-Bewohners ab.

    Skyline Valley

    Diese Handlung spielt im Jahr 2105 und konzentriert sich fast ausschließlich auf die Region Skyline Valley. Alyssa, ein Mitglied der Foundation, bemerkt, dass die große Tür von Vault 63 weggesprengt wurde und in der Nähe von Sutton gelandet ist. Bei der Untersuchung des Vaults lernt der Vault-Bewohner über eine Gegensprechanlage Hilda Stolz kennen, die ihm verrät, dass sich der Vault direkt unter dem Dark Hollow Manor befindet. Dort stößt der Vault-Bewohner auf Hildas Onkel, den Aufseher Hugo Stolz, den Vault-Sicherheitsbeauftragten James Oberlin und später Audrey Stolz, Hugos Tochter.

    Als Audrey mit den Ghulen zusammenarbeitet, um zu verhindern, dass sie zu sogenannten Verlorenen werden, wird ihr klar, dass ihre Freundin aus der Zeit vor dem Großen Krieg, die Kommunistin Alex Guerra, noch am Leben ist. Außerdem findet sie heraus, dass Alex ihre Mutter Cassidy entführt hat, weil sie einen persönlichen Groll gegen Hugo hegt und ihn spüren lassen will, wie es sich anfühlt, einen geliebten Menschen zu verlieren. Später präpariert Hugo ein Buch mit einer Sprengfalle und tötet Alex damit. Bestürzt verliert Audrey jegliches Vertrauen in ihren Vater, der die Wettermaschine von Vault 63 ein drittes Mal aktivieren will. Schließlich findet der Vault-Bewohner Hugo und tötet ihn. Es gibt drei mögliche Enden für diese Geschichte, je nachdem, ob der Spieler Hugo gehen lässt, ihn gefangen nimmt oder tötet.

    Wichtige Charaktere

    Entwicklung

    Vor der Veröffentlichung

    Die Idee für Fallout 76 entstand aus dem Wunsch heraus, einen Mehrspielermodus in die Engine von Fallout 4 zu integrieren. Todd Howard wollte ursprünglich kein Fallout mit Mehrspieler-Modus, da er dies für eine schlechte Idee hielt, änderte jedoch seine Meinung, da ein Teil der Fallout-Fangemeinde sich ein Mehrspieler-Spiel wünschte. Schlussendlich wurde die Entscheidung getroffen, dies als eigenständiges Projekt zu entwickeln, da die Entwickler der Meinung waren, dass ein Mehrspieler-Modus zu dieser Zeit, als Bethesda sich auf das Einzelspieler-Erlebnis von Fallout 4 konzentrieren wollte, eine zu großartige Idee war. Die Entwicklung begann kurz vor der Veröffentlichung von Fallout 4 in den Bethesda Game Studios Austin in Texas. Das Studio in Austin war damals unter dem Namen BattleCry Studios bekannt und begann mit der Implementierung des Quake-Netzcodes in die Fallout 4-Engine. Auch die Bethesda-Studios in Maryland und Montreal haben bei dem Projekt mitgeholfen, wobei das Studio in Maryland für das Weltendesign zuständig war. ZeniMax Online Studios, Arkane Studios und id Software leisteten Entwicklungshilfe für die Vorabversion des Spiels.

    In Fallout 76 kommen neuartige technische Systeme zum Einsatz, darunter ein neuer Mechanismus zur Darstellung von Wäldern, zum Streuen von Licht unterhalb der Oberfläche und komplexere Animationen für die Kreaturen. Zudem ist Fallout 76 das erste Bethesda-Spiel, das Tools zur automatischen Lichtreflexion verwendet; zuvor wurden die Lichtreflexionen in allen Bethesda-Spielen manuell platziert. Da die Engine von Fallout 4 nur auf einen Spieler ausgelegt war, hatten die Entwickler Schwierigkeiten, die Engine für mehrere Spieler anzupassen.

    Das grundlegende Leveldesign und die World Art Iteration waren für das Entwicklungsteam weiterhin schnell zu bewältigen, da es von Anfang an auf die Ressourcen von Fallout 4 zurückgreifen konnte. Der Skripting-Prozess gestaltete sich jedoch aufgrund der Multiplayer-Aspekte des Spiels äußerst kompliziert, weshalb es nur begrenzte einzigartige Spielerlebnisse gab. Hinzu kommt, dass die Leveldesigner im Team mit Quest-Tools gearbeitet hatten, die besser auf das Quest-Design-Team von früheren Projekten wie Fallout 4 abgestimmt waren. Die Probleme bei der Entwicklung des Mehrspielermodus führten jedoch dazu, dass dies Tools bei Fallout 76 seltener zum Einsatz kamen.

    Als Schauplatz wurde das ländliche West Virginia gewählt, da es in diesem Bundesstaat zahlreiche Mythen und Verschwörungstheorien mit interessanten und gruseligen Überlieferungen gibt. Dort befindet sich u. a. die National Radio Quiet Zone der Vereinigten Staaten, wodurch die Entwickler die Paranoia des Kalten Krieges in die Reihe einfließen lassen konnten. Außerdem wurde Sugar Grove als Schauplatz hinzugefügt, ebenso wie verschiedene Satelliten- und Kommunikationstürme. Zu guter Letzt ist Greenbrier der Standort eines riesigen unterirdischen Bunkers, der während des Kalten Krieges als Notunterkunft für den Kongress der Vereinigten Staaten dienen sollte; dieser wurde in das Whitespring Resort umgewandelt.

    Innerhalb des Entwicklerteams wurde heftig darüber diskutiert, ob das Spiel menschliche Nicht-Spieler-Charaktere enthalten sollte oder nicht. Letztendlich einigten sich die Entwickler auf einen experimentellen Ansatz, bei dem andere Spieler die Rolle von Nicht-Spieler-Charakteren übernehmen sollten. Laut Marc Tardif im Juni 2019 waren Inhalte mit lebenden menschlichen Charakteren für Bethesda zunächst „nicht einmal auf dem Radar“, wobei das Feedback der Community die treibende Kraft hinter der Entwicklung des Updates Ödländer war. Der leitende Designer Ferret Baudoin gab jedoch an, dass manche Entwickler seit Beginn der Entwicklung die Idee ablehnten, keine menschlichen NPCs in das Basisspiel zu integrieren. Ungeachtet dessen gab es eine Reihe logistischer Probleme, durch die zur Veröffentlichung auf menschliche NPCs verzichtet werden musste, da dies den ohnehin schon schwierigen technischen Prozess noch weiter verkompliziert hätte. Nach Aussage von Baudoin war dies „bereits sehr früh“ ein Thema.

    Die Entwicklung von Fallout 76 wurde ursprünglich größtenteils von Bethesda Game Studios Austin durchgeführt. Kurz vor dem Ende der Entwicklungsphase des ersten Releases kam das ursprüngliche Team der Bethesda Game Studios in Rockville hinzu, um einige Inhalte hinzuzufügen und den Feinschliff vorzunehmen. Demgegenüber schilderte Emil Pagliarulo die Entwicklung des Updates „Ödländer“ als eine Situation, in der von Anfang an alle Mitarbeiter gefordert waren. Seit „Ödländer“ sind weitere Studios an der Entwicklung von „Fallout 76“ beteiligt, darunter Double Eleven und Sperasoft, die neue Inhalte bereitstellen. Ihre Partnerschaft mit Bethesda an Fallout 76 wurde 2022 offiziell bekannt gegeben, auch wenn beide Unternehmen bereits vor 2022 zur Entwicklung von Fallout 76 beigetragen hatten.Das Unternehmen Art Bully Productions hat ebenfalls Konzeptkunst für Fallout 76 bereitgestellt, wird jedoch nicht im Abspann des Spiels erwähnt. Seit 2022 unterstützen The Multiplayer Group und SkyBox Labs die Entwicklung und werden seit dem Update Fallout 76 Mutation Invasion (veröffentlicht im Februar 2023) als Mitwirkende genannt.

    Trotz des anfänglichen Mangels an menschlichen NPCs hat Fallout 76 mehr gesprochene Textzeilen als jedes andere Spiel der Serie, wobei dieser Rekord bereits vor dem Update „Ödländer“ gebrochen wurde. Des Weiteren gibt es mehr Holobänder und Notizen als in allen zuvor veröffentlichten Fallout-Spielen zusammen. Für die Nachahmung des Akzents von West Virginia orientierten sich mehrere Synchronsprecher des Spiels an Gouverneur Jim Justice; insbesondere ein YouTube-Video, in dem Justice über den Staatshaushalt spricht, wurde vom Synchrondirektor Kal-El Bogdanove hervorgehoben. Für das Update „Ödländer“ hat Bethesda Softworks sogar das Budget für Synchronsprecher erhöht, nachdem das Spiel um menschliche Nicht-Spieler-Charaktere erweitert wurde.

    NachAussage von Pete Hines nahmen die Entwickler und Autoren die Überlieferung und den Kanon der Fallout-Reihe bei der Entwicklung der Geschichte sehr ernst, weshalb es vor dem Update „Ödländer“ keine lebenden Raider gab und die Verbrannten die Funktion menschenähnlicher Feinde übernahmen. Er kommentierte: Warum sollte es Supermutanten oder die Stählerne Bruderschaft geben? Inwiefern ist das alles stimmig und schlüssig? Es gibt durchaus Gründe und Erklärungen dafür, wie all das mit Fallout 76 zusammenhängt." Um nicht gegen den Kanon zu verstoßen, trägt beispielsweise die Ranger-Rüstung die Abkürzung CPD, was darauf hinweist, dass es sich um eine Vorkriegsuniform handelt, die von der Polizei in Charleston getragen wurde. Später wurde die Uniform dann einfach von der RNK wiederverwendet.

    Bethesdas Nachricht an seine Fans

    Etwa einen Monat vor der Veröffentlichung des Spiels gab Bethesda eine Erklärung ab, in der sie die experimentelle und besorgniserregende Entwicklung kommentierten und sich fragten: „Wie zum Teufel sollen wir das schaffen?“ Das Unternehmen bat um Geduld und warnte die Spieler, dass es in den ersten Monaten zu Bugs kommen würde und dass die Verbesserung der Stabilität im Vordergrund stehen würde. Sie erwähnten, dass die Entwicklung von Fallout 76 von den Fans mitgestaltet werden sollte und dass sie das Spiel bei der Veröffentlichung als einen Startschuss betrachteten.

    In der Erklärung hieß es: Normalerweise beenden wir nach Jahren der Entwicklung das Spiel, veröffentlichen es und machen eine Pause. Bei 76 haben wir das Gefühl, dass wir noch nicht fertig sind, sondern an einer Startlinie stehen, an der alle neuen Arbeiten beginnen. Wir alle wissen, dass es bei der Größe unserer Spiele und den Systemen, die wir euch zur Verfügung stellen, immer zu unvorhergesehenen Fehlern und Problemen kommen kann. Angesichts dessen, was wir mit 76 vorhaben, wissen wir, dass sich allen neue spektakuläre Probleme auftun werden, die noch niemand von uns erlebt hat. Einige davon sind uns bekannt, andere sicherlich nicht. Wir brauchen eure Hilfe, um sie zu finden, und Ratschläge, was wichtig ist, um sie zu beheben. Wir werden uns um alles kümmern, jetzt und nach der Veröffentlichung.

    Vor der Veröffentlichung des Spiels betonte Game Director Todd Howard erneut, dass Fallout 76 bei der Markteinführung absichtlich nicht als endgültige Version gedacht war. Es sollte ein sich weiterentwickelndes Spiel sein und viele Updates erhalten, die – ähnlich wie bei vielen anderen Online-Spielen – auf dem Feedback der Spieler basieren. Todd erwähnte, dass es in zehn Jahren ein ganz anderes Spiel sein könnte.

    Pläne für die Zukunft

    Für den Winter 2024 ist die Veröffentlichung von Gleaming Depths geplant. In diesem Update scheint es einen Roboter-Boss und einen riesigen Kobra-Boss zu geben.

    Anfang 2025 werden Spieler als Ghule spielen können, sobald sie Level 50 erreicht haben.

    2021 sollte ein System eingeführt werden, das es Spielern ermöglicht, ihre eigenen Haustiere (Hunde und Katzen) anzupassen und zu halten, anstatt nur Tiere zu zähmen. Aus einem Datamining geht hervor, dass diese noch kommen werden.

    Zu einem unbekannten Zeitpunkt wird es anscheinend eine weitere Pitt-Expedition namens Poke the Beehive geben, bei der Spieler einen Wolkenkratzer namens Versicorps Tower erklimmen.

    Laut Jeff Gardiner gab es bei Fallout 76 technische Probleme im Zusammenhang mit Frisuren und Gesichtsbehaarung, da diese die Leistung im Spiel beeinträchtigten. Dies erkläre, warum das Spiel nur begrenzte Optionen für sie hatte, jedoch äußerte Jeff den Wunsch, das Spiel um eine umfassendere Charakteranpassung zu erweitern, falls die technischen Probleme behoben werden können. Auf die Frage nach neuen sozialen Funktionen wie Gilden, Text-Chat und einem Mail-System antwortete er, dass für die Zukunft weitere derartige Funktionen geplant seien. In einem Stream wurde auch erwähnt, dass ein mögliches System für die gemeinsame Nutzung von C.A.M.P. in der Entwicklung sei,[Zitat benötigt] doch dazu gibt es keine aktuellen Informationen.

    Bislang hat Bethesda nicht bekanntgegeben, was eines Tages mit den Servern des Spiels geschehen soll, z. B. ob das Spiel zu einem Peer-to-Peer-Spiel wird, in ein Einzelspieler-Spiel umgewandelt wird oder ob das gesamte Spiel nicht mehr zugänglich sein wird, ähnlich wie es vielen MMOs der frühen 2000er-Jahre ergangen ist. Im Jahr 2018 sagte Pete Hines jedoch, dass Fallout 76 versuchen werde, seine Server „für immer“ online zu halten, bis die Sonne erlischt.

    Produktion

    Musik

    Der Soundtrack von Fallout 76 wurde von Inon Zur komponiert, der auch die Soundtracks für die vorherigen Fallout-Spiele erstellt hat. Der Original-Soundtrack war ursprünglich etwa drei Stunden lang und damit etwas kürzer als Fallout 4, doch im Rahmen der Updates wurden weitere Musikstücke hinzugefügt. Inzwischen enthält Fallout 76 mit über vier Stunden die bisher längste Begleitmusik der Serie.

    Während Fallout 4 viel Klaviermusik enthielt, da Zur das emotionale Thema Familie vermitteln wollte, lag der Schwerpunkt von Fallout 76 auf „Hoffnung“ und „Kameradschaft“. Aufgrund der eher ländlichen Umgebung entschied sich Zur, mehr Gitarren- und Solostreicher einzusetzen; außerdem wurde das Schlagzeug verwendet, um ein Gefühl rhythmischer Unterstützung zu erzeugen. Im Gegensatz zu Fallout 4 mit seinen vielen melancholischen Stücke,n die Gefühle von Trauer, Verlust und Verzweiflung hervorriefen, wollte Zur für Fallout 76 eine fröhlichere und optimistischere Klangkulisse. Laut Zur „wollen wir nicht über Dunkelheit sprechen. Wir wollen nicht über Zerstörung sprechen. Wir wollen wirklich weiter auf dieses warme Gefühl von Kameradschaft und Abenteuer pochen, denn darum geht es bei Fallout 76; die Menschen arbeiten zusammen, um die zerstörte Welt wieder aufzubauen.“

    Bei der Komposition der neuen Musik für das Wastelanders-Update wollte Zur anders vorgehen als bei der Musik des Basisspiels. Es war sein Wunsch, die Originalmusik auf organische Weise weiterzuentwickeln und ihr eine songähnlichere und melodischere Form zu geben, um die neue Geschichte zu unterstreichen. Zu diesem Zweck wählte Zur einen eher klassischen Ansatz, bei dem auch traditionellere Instrumente zum Einsatz kamen; zudem wurden einige der Original-Musikstücke von „Fallout 76“ neu harmonisiert.

    Für Fallout 76 gibt es eine instrumentale Titelmelodie, jedoch wurde zur Bewerbung des Spiels „Take Me Home, Country Roads“ als Gesangsmelodie verwendet. Bei dieser Version handelt es sich um ein Cover der Gruppe Spank.

    Entwickler

    An Fallout 76 waren viele Entwickler beteiligt, die auch an Fallout 3 und 4 mitgearbeitet haben. Das Projekt wurde beispielsweise von dem ausführenden Produzenten Todd Howard geleitet, die Regie führte Jeff Gardiner, das Design stammt von Emil Pagliarulo, Bruce Nesmith und Alan Nanes, und das Drehbuch wurde von Brian Chapin und Liam Collins geschrieben. Das Spiel markierte Jeffs Abschied von Bethesda, wo er nach dreijähriger Arbeit an Fallout 76 nach dem Start des Spiels Ende 2021 ausschied. Ferret Baudoin, der zuvor an Fallout 4 und Van Buren gearbeitet hatte, war bis zu seinem Tod Ende 2022 als Autor und Quest-Designer an Fallout 76 beteiligt.

    Das Team hat auch viele Neuzugänge zu verzeichnen: Chris Mayer war der Entwicklungsleiter des Spiels und wurde von Arkane geholt. Die Produktion des Spiels lag in den Händen von Kay Gilmore und das Design wurde von Mark Tucker übernommen, der das Team jedoch im Mai 2023 verließ. Ellys Tan wurde kurz vor der Veröffentlichung des Spiels eingestellt und in die Rolle des leitenden Quest-Designers und -Autors befördert. Bill LaCoste ist derzeit der ausführende Produzent des Spiels. Carl McKevitt ist ein weiterer wichtiger leitender Quest-Designer, der für die Entwicklung von Aries und der Blue Ridge Caravan Company bekannt ist. Craig Bernardo und Steve Massey haben zum Level-Design des Spiels beigetragen, allerdings hat Massey das Team Ende 2022 verlassen, um sich auf ein kleineres Indie-Projekt zu konzentrieren. Im Mai 2024 gab Jonathan Rush bekannt, dass er der Creative Director des Spiels ist.

    Kurz nach der Veröffentlichung des Spiels verstarb eine der Testerinnen für die Qualitätssicherung, Sara Matthews. Ihr zu Ehren wurde eine Spielfigur mit ihrem Namen hinzugefügt.

    Zwischen 2021 und 2022 rekrutierte Bethesda die Fallout 4-Modder Ryan Johnson, Stephanie Zachariadis und Veronica Harbison, die an Mods wie Fallout: London und The Machine, and Her arbeiteten. Joseph Simpkin und Baden Gill, die an einem inoffiziellen Fallout 3-Remake arbeiteten, wurden ebenfalls rekrutiert. Diese Modder arbeiteten an Updates wie Expeditions: The Pitt und Nuka-World on Tour.

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    Das Spiel wurde offiziell auf der E3 2018 enthüllt. Bereits drei Jahre zuvor wurde es in Fallout 4 mit der Erwähnung von Vault 76 durch den Nachrichtensprecher am Anfang des Spiels angedeutet. Am 15. und 16. September nahm Bethesda in Point Pleasant am jährlichen Mothman-Festival teil, lud Fallout-Cosplayer zur Teilnahme ein und verschenkte dort Fallout-Fanartikel. Die Idee zu dieser Werbeaktion stammte vom Mothman Festival. Zusätzlich veranstaltete Bethesda ein Event im The Greenbrier, das als Inspiration für das Whitespring Resort diente, und gab Spielern die Möglichkeit, Fallout 76 in einem Ballsaal zu spielen.

    Für Vorbesteller des Spiels gab es eine Beta-Version, die B.E.T.A. (Break-it Early Test Application), die am 23. Oktober für Xbox One und am 30. Oktober für PC und PS4 startete. Die Spielserver waren dabei jeweils nur für wenige Stunden online, um eine größtmögliche Anzahl von Spielern gleichzeitig zu testen. Die während der Beta erzielten Fortschritte der Spieler wurden in das fertige Spiel übernommen. Die aktiven Beta-Zeiträume waren wie folgt geplant:

    • 23. Oktober, von 16:00 Uhr EDT bis 23:00 Uhr EDT (Xbox One)
    • 27. Oktober, von 17:00 Uhr EDT bis 19:00 Uhr EDT (Xbox One)
    • 28. Oktober, von 12:00 Uhr EDT bis 14:00 Uhr EDT (Xbox One)
    • 30. Oktober, 19:00 Uhr EDT bis 23:00 Uhr EDT (alle Plattformen)
    • 1. November, 14:00 Uhr EDT bis 23:00 Uhr EDT (alle Plattformen)
    • 3. November, 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr EDT (alle Plattformen)
    • 4. November, 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr EST (alle Plattformen)
    • 6. November, 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr EST (alle Plattformen)
    • 8. November, 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr EST (alle Plattformen)

    Updates

    Die Updates in Fallout 76 funktionieren anders als die kostenpflichtigen Zusatzinhalte früherer Spiele. Da es sich um ein Online-Spiel handelt, sind die Inhalte kostenlos (mit Ausnahme der exklusiven Gegenstände der ersten Fallout-Saison) und für alle verfügbar. Im Gegensatz zu Fallout 3, bei dem die Spieler „The Pitt“ kaufen mussten, können alle Fallout-76-Spieler „The Pitt“ besuchen, ohne „Expeditions: The Pitt“ kaufen zu müssen.

    Fallout 76: Updates
    Wild Appalachia
    12. März 2019

    Wild Appalachia ist das erste große Update für Fallout 76.

    Eine mythische Kreatur, ein paar verlorene Pfadfinderpioniere und das stärkste Gebräu im ganzen Ödland. Willkommen bei Wild Appalachia, einer Reihe von neuen Quests, Features, Events und neuen Herstellungssystemen, die ab dem 12. März über mehrere Wochen hinweg Stück für Stück veröffentlicht werden.

    Nuclear Winter
    10. Juni 2019

    Nuclear Winter ist das zweite große Update für Fallout 76.

    Mit dem Sommer kommt nicht nur die Hitze, sondern auch ein großes Update für Fallout 76: Nuclear Winter gibt euch die Möglichkeit, das Ödland mit anderen Regeln noch mal neu zu erleben. Wird es euch abkühlen oder noch mehr ins Schwitzen bringen?

    Wastelanders
    14. April 2020

    Wastelanders ist das dritte große Update für Fallout 76.

    Auf Taten folgen Konsequenzen. Wastelanders, unser größtes Update für Fallout 76, bringt eine neue Hauptstoryline, neue Fraktionen, Events, Features und viele weitere Überraschungen mit sich. Bleibt gespannt!

    Das legendäre Rennen
    30. Juni 2020

    Das legendäre Rennen ist das vierte große Update für Fallout 76.

    Ein Ödland für alle
    15. September 2020

    Ein Ödland für alle ist das fünfte große Update für Fallout 76.

    Im Laufe des Jahres steht Fallout 76 zudem unter einem neuen Motto: ein Ödland für alle! Dieses Update erleichtert es euch, Appalachia zusammen zu erkunden, denn wir werden den Kampf weitreichenden Balancing-Änderungen unterziehen. Gegner und Belohnungen skalieren dann je nach Stufe. So können alle gemeinsam Spaß haben.

    Stählerne Dämmerung (Geborstener Stahl)
    21. November 2020

    Stählerne Dämmerung ist das sechste große Update für Fallout 76.

    Im Winter kommt es dann hart wie Vault-Stahl, wenn die Stählerne Bruderschaft in Geborstener Stahl nach West Virginia zurückkehrt und neue Quests, Begleiter, NPCs und mehr mitbringt.

    Geladen und Entsichert
    27. April 2021

    Geladen und entsichert ist das siebte große Update für Fallout 76.

    Legt im Frühjahr los mit unserem „Geladen und entsichert“-Update! Mit S.P.E.C.I.A.L.-Loadouts, C.A.M.P.-Plätzen, Ausstellungspuppen und einer nagelneuen Erweiterung für die täglichen Operationen strotzt dieses Update nur so vor Dingen, die einer Erkundung harren.

    Stählerne Herrschaft
    7. Juli 2021

    Stählerne Herrschaft ist das achte große Update für Fallout 76.

    Stählerne Herrschaft schließt die Geschichte der Bruderschaft ab, bringt neue Quests, Schauplätze, NPCs und großartige Belohnungen mit. Auf welche Seite schlagt ihr euch wohl? Eure Entscheidungen werden das Ödland verändern. Um im Ödland zu überleben, braucht ihr gute Ausrüstung! In diesem Sommer könnt ihr durch den Einsatz von legendären Modulen legendäre Gegenstände herstellen. Entwerft den perfekten Build für euren Spielstil.

    Fallout Worlds
    8. September 2021

    Fallout Worlds ist das neunte große Update für Fallout 76.

    Es liegt was in der Herbstluft, und zwar eine Evolution der privaten Welten!

    Nacht der Motte
    8. Dezember 2021

    Nacht der Motte ist das zehnte große Update für Fallout 76.

    Normalerweise sind sie schwer zu erwischen, aber im „Nacht der Motte“-Update für Fallout 76 werden sie angezogen wie die Motten vom Licht und rücken so ins Rampenlicht: Kultisten.

    Angreifer aus dem All
    1. März 2022

    Angreifer aus dem All ist das elfte große Update für Fallout 76.

    Appalachia wird in „Angreifer aus dem All“ von Außerirdischen heimgesucht. Wehrt sie zusammen mit euren Teammitgliedern ab und erfreut euch dabei an neuen öffentlichen Events und zufälligen Begegnungen (der dritten Art).

    Härteprüfung
    14. Juni 2022

    Härteprüfung ist das zwölfte große Update für Fallout 76.

    Wappnet euch mit euren besten Rüstungen, Waffen und Skill-Karten und stürzt euch in den Kampf! In Appalachia gibt es nun neue öffentliche Events, darunter „Härteprüfung“ – mit Arenakämpfen gegen tödliche Maschinen!

    Expeditionen: The Pitt
    13. September 2022

    Expeditionen: The Pitt ist das dreizehnte große Update für Fallout 76.

    Reist über die Grenzen Appalachias hinaus – in „Expeditionen: The Pitt“! Besucht das postnukleare Pittsburgh und nehmt neue Missionen an, lernt neue NPCs kennen, kämpft gegen neue Gegner und erhaltet – wie könnte es auch anders sein – neue Belohnungen.

    Nuka-World on Tour
    6. Dezember 2022

    Nuka-World on Tour ist das vierzehnte große Update für Fallout 76.

    Die spritzigste Show auf Erden kommt nach Appalachia! Mit „Nuka World On Tour“ macht eine reisende Roadshow in der Gegend halt und bringt eine neue Saison, neue öffentliche Events und einen neuen regionalen Boss mit! Na los, auf ins Getümmel – das wollt ihr nicht verpassen!

    Mutations-Invasion
    28. Februar 2023

    Mutations-Invasion ist das fünfzehnte große Update für Fallout 76.

    Poliert die Rüstung, schafft Ordnung in eurem Inventar und macht euch bereit für das nächste Fallout 76-Update: Mutations-Invasion! Das Update verpasst den öffentlichen Events die aus den täglichen Operationen bekannten und beliebten Mutationen, läutet eine neue Saison mit Kryptiden-Thematik ein und bringt noch einiges mehr mit!

    Wenn die Sterne günstig stehen
    20. Juni 2023

    Wenn die Sterne günstig stehen ist das sechzehnte große Update für Fallout 76.

    Die Blue Ridge Caravan ist zurück und sie braucht eure Hilfe beim Ausbau ihres Geschäfts! Unser „Wenn die Sterne günstig stehen“-Update umfasst zwei neue Kryptiden, öffentliche Events, Nebenquests, Belohnungen, eine Tägliche-Operationen-Mutation und vieles andere!

    Expeditionen: Atlantic City
    Boardwalk Paradise
    5. Dezember 2023

    Boardwalk Paradise ist das siebzehnte große Update für Fallout 76.

    Atlantic City wurde bei Ausbruch des Großen Kriegs als „Ziel niedriger Priorität“ erachtet und ist heute eine führende Destination des Ödlands – mit aufregender Unterhaltung, malerischen Ufern und sogar funktionierender Stromversorgung! Spieler:innen können jetzt nach Atlantic City reisen, um zwei neue Expeditionsmission abzuschließen, die sie umfassend mit der örtlichen Bevölkerung vertraut machen.

    Expeditionen: Atlantic City
    America's Playground
    26. März 2024

    America's Playground ist das achtzehnte große Update für Fallout 76.

    America's Playground führt euch zurück nach Atlantic City. Dort bittet euch Bürgermeister Tim, der Chef der Stadtverwaltung, euch um die Überwucherten-Bedrohung zu kümmern, die im überschwemmten Stadtzentrum überhandnimmt. Vergesst also auf keinen Fall eure Gartenscheren.

    Skyline Valley
    12. Juni 2024

    ist das neunzehnte große Update für Fallout 76.

    Durchquert die Savage Divide und reist in die südlichen Ausläufer von Appalachia, um dort die Wälder des ehemaligen Shenandoah-Nationalparks zu erkunden. Diese neue Kartenregion bietet neue Schauplätze, neue malerische Standorte für eure C.A.M.P.s und natürlich den mysteriösen Vault 63.

    Meilenstein Null
    3. September 2024

    Meilenstein Null ist das zwanzigste große Update für Fallout 76.

    Stürzt euch in die Herstellung legendärer Gegenstände, feiert eure liebsten C.A.M.P.s mit „Bester Build“ und genießt wieder einmal neue Kampf-Verbesserungen! Noch diesen Monat könnt ihr euer eigenes Karawanenunternehmen starten!

    Gleaming Depths
    Dezember 2024

    Gleaming Depths ist das einundzwanzigste große Update für Fallout 76.

    Kritik

    Kurz nach der Veröffentlichung

    Fallout 76 erhielt zum Start aus verschiedenen Gründen eine negative Resonanz und gilt als Spiel mit einem der schlechtesten Launches im Jahr 2018. Im selben Jahr erreichte es einen Metacritic-Metascore von 52/100 auf PC, 49/100 auf Xbox One und 53/100 auf PS4.

    Gaming Nexus bewertete die Launch-Version mit 6,5/10 und schrieb: „Es gibt viele gute Dinge. Neben dem Spielen mit Freunden gibt es reichlich Beute, die wunderschöne Landschaft der Appalachen und keinen Mangel an interessanten Punkten. Es gibt aber auch genauso viele schlechte Dinge, wie zum Beispiel den völligen Mangel an Stauraum, sowohl am Körper als auch im Lager, das auf Glück basierende Skillsystem und die Art und Weise, wie die Stufenskalierung für so ziemlich alles angewandt wird.“

    Häufig wurde bemängelt, dass das Spiel langweilig sei und viele Bugs enthalte. Der Atomic Shop wurde ebenfalls kritisiert, da viele Spieler die Angebote für überteuert hielten. Bethesda hatte mit Hackern zu kämpfen, die sich unerlaubt Gegenstände beschafften. Außerdem gab es einen schwerwiegenden Exploit, mit dem man die Vorräte anderer Spieler stehlen konnten.

    Zahlreiche Kritiker bemängelten eine Fülle technischer Performance-Probleme, darunter Bugs und Glitches sowie Serverinstabilitäten. Hierzu kommentierte IGN: "Das sollte mittlerweile für niemanden mehr eine Neuigkeit sein, aber: Ein neues Fallout-Spiel hat Bugs. Doch selbst nach den berüchtigten Standards eines Open-World-Spiels von Bethesda ist Fallout 76 aus technischer Sicht fragwürdig.“ Aufgrund der zahlreichen Bugs erstellten Spieler humorvolle Compilation-Videos, in denen Todd Howard immer wieder die Aussage "16-mal so detailliert" wiederholt, wodurch sich neben "It just works" (Es funktioniert einfach) ein weiteres Anti-Fallout-76-Meme entwickelte.

    Auch das Fehlen von lebenden NSCs und moralischen Entscheidungen wurde häufig bemängelt. In der Rezension von GameStop heißt es: "Das Fehlen von Bewohnern ist auch das größte Problem von Fallout 76. Das Spiel gibt sich große Mühe, ein Szenario zu entwerfen, das Städte mit unterschiedlichen Bevölkerungen und Kulturen, Überlebende, die sich zu Fraktionen zusammengeschlossen haben, und Geschichten von Menschen, die es geschafft haben, trotz aller Widrigkeiten zu überleben, umfasst. Aber ohne dass einer dieser Menschen anwesend ist, um seine Geschichte persönlich zu erzählen, ist die Welt von 76 kaum mehr als eine Landschaftsausstellung mit Dingen, die man töten kann.

    Außerhalb des Spiels wurden die Vorbestellerboni kritisiert, da die darin enthaltene Stofftasche aufgrund von Materialengpässen zunächst durch eine Nylontasche ersetzt wurde. Später lieferte Bethesda die richtigen Stofftaschen jedoch nach und entschädigte die betroffenen Spieler mit 500 Atomen. Zum einen wurde darüber hinaus die Powerrüstungs-Helme der Vorbesteller aufgrund von Schimmelpilzbefall zurückgerufen, zum anderen veröffentlichte Bethesda versehentlich private Informationen von Spielern, die Support-Tickets ausgestellt hatten.

    Ein weiteres Thema, das schon vor der Veröffentlichung des Spiels aufkam, war die umstrittene Handhabung von Atombomben im Spiel. Da aus dem Werbematerial nicht ersichtlich war, dass die Atombomben nicht gegen andere Menschen, sondern zur Bekämpfung der Brandbestien und ihrer Seuche eingesetzt werden sollten, äußerte sich ein Professor mit den folgenden Worten: „ICBMs [Interkontinentalraketen] sind kein Spaß. Auch nicht lustig.“

    Bethesdas Reaktionen

    Bethesda äußerte sich zunächst nicht über den kontroversen Start und die Probleme von Fallout 76. Zwei Wochen später entschuldigte sich Bethesda öffentlich auf Reddit für die Qualität des Spiels und das Stillschweigen des Unternehmens: „Wir wissen, dass ihr frustriert und wütend seid [...] Es tut uns leid und wir verstehen, dass dies nicht der richtige Ansatz war.“ Bethesda kündigte daraufhin an, dass sie an der Verbesserung des Spiels arbeiten würden.

    Auf der E3 2019 kommentierte Todd Howard die Enttäuschung über den Launch und erklärte, er und das Team seien von der Anzahl der Probleme überrascht worden. Er erklärte, dass ein Großteil der Kritik verdient wäre und dass das Spiel einen längeren Betatest benötigt hätte, was er an der Entwicklung des Spiels am meisten bedauert. Er begrüßte die anhaltende konstruktive Kritik der Fans, da diese dabei geholfen habe, das Spiel immer weiter zu verbessern. 2021 erklärte Todd: „Wir haben die Leute enttäuscht und konnten daraus lernen und besser werden. Wir können uns glücklich schätzen, dass 76 drei Jahre später eines unserer meistgespielten Spiele ist, und das verdanken wir den 11 Millionen Spielern, die es zu einer unglaublichen Community gemacht haben. Letztendlich hat uns das zu viel besseren Entwicklern gemacht.“

    PC-Spieler haben mittlerweile Zugang zum Public Test Server, auf dem sie Updates früher spielen und Bethesda Feedback geben können. Darüber hinaus hat Bethesda einen "Fallout 76 suggestions"-Kanal auf ihrem Discord eröffnet, in dem die Spieler ihre Ideen für die Verbesserung des Spiels einbringen können.

    Später

    Fallout 76 hat seit seiner Veröffentlichung mehr als 50 Patches erhalten, mit denen Bugs behoben, der Stashbox-Speicherplatz um 800 Pfund erhöht sowie lebendige menschliche NSCs, weitere Quests und Events hinzugefügt wurden. Außerdem wurden viele Kosmetika des Atomic Shops im Preis gesenkt.

    Die Rezensionen zu Fallout 76 auf Steam fallen größtenteils positiv aus. Rund 75 Prozent der Spieler haben das Spiel positiv bewertet, was ‒ basierend auf über 60.000 Rezensionen ‒ zu einer Gesamtwertung von 7,2 von 10 Punkten führt.

    PCWorld.com hat das Update Wastelanders im Jahr 2020 getestet und ist der Meinung, dass Fallout 76 dadurch eine zweite Chance erhält: „Wastelanders ist so viel näher an dem, was Fallout 76 bei der Veröffentlichung hätte sein sollen. Es gibt immer noch Probleme - einige davon sind grundlegende Design-Entscheidungen, die getroffen wurden, um den vielen Spielern gerecht zu werden -, doch Wastelanders fühlt sich an wie ein richtiges Online-Fallout und nicht wie eine leere Imitation. Sie haben getüftelt und getüftelt und getüftelt und schließlich Fallout 76 nicht nur zu einem besseren Spiel gemacht, sondern auch zu einem, das eine zweite Chance verdient - von mir, von euch und von allen Nörglern.

    RPGsite.net gab Wastelanders hingegen eine eher mäßige Bewertung und kommentierte: „Es sind einfach nicht genügend deutliche Verbesserungen, um die Meinung vieler Leute grundlegend zu ändern. Für diejenigen, die noch eine kleine Chance auf Wiedergutmachung sehen, ist es jedoch ein kleiner, wackeliger Schritt in die richtige Richtung.“ Von ihnen erhielt das Spiel eine Bewertung von 6/10.

    Das Update zu „Expeditions: The Pitt“ aus dem Jahr 2022 erhielt gemischte Kritiken. Twinfinite.net bewertete es mit 2,5/5 und kommentierte: „The Pitt selbst ist erstaunlich, das beschossene zerstörte Pittsburg, und es in einem Fallout der aktuellen Generation zu sehen, war wirklich aufregend“. Gleichzeitig kritisierte Twinfinite.net allerdingsden repetitiven Spielverlauf und die uninteressanten Bosse: „Die Bosse waren nur ein Typ in Powerrüstung oder ein größerer Trog.“

    Jeremy Peel von PCGamer präsentierte einen Überblick über die Version von 2024 mit seiner eigenen Meinung. Neulingen rät Jeremy, sich zu entspannen und sich nicht von Fallout 76 einschüchtern zu lassen. Er weist darauf hin, dass die meisten Spieler freundlich sind, dass Spieler ihre Builds anpassen können und dass das Spiel eine entspanntere Atmosphäre hat, als viele Leute erwarten. Seiner Meinung nach verdient das Spiel die Bezeichnung „vollwertiges Fallout-Spiel“ mit NPC-Hubs und gesprächsorientierten Handlungssträngen. Die enorme Menge an Hintergrundgeschichte und Weltgestaltung sei eine der Stärken des Spiels. Jeremy fordert die Spieler auf, offen zu sein und zu akzeptieren, dass es aufgrund des Mehrspielermodus einige Einschränkungen gibt. Aus seiner Sicht berauben sich ältere Fallout-Fans selbst einer guten Zeit, wenn sie das Spiel zu sehr mit früheren Titeln vergleichen. Jeremy argumentiert jedoch, dass es in Fallout 76 mehr Rollenspielelemente gibt als in Fallout 4 und dass die neueren Questreihen anspruchsvollere Dialog-Skillchecks und Verzweigungsoptionen bieten als Fallout 4.

    Travis Northup von IGN hat Fallout 76 im Jahr 2024 erneut rezensiert und die Bewertung von 5/10 auf 7/10 angehoben, da er das Spiel jetzt für viel unterhaltsamer hält – auch wenn er sich mehr unterhaltsame Endspielinhalte gewünscht hätte. Er kommentierte: „Ein Großteil des Endspiels scheint hauptsächlich darin zu bestehen, dieselbe Handvoll Aktivitäten endlos und ohne wirklichen Zweck zu wiederholen.“ Das Team war auch von den Expeditionen enttäuscht.

    Spielerbasis und Beliebtheit

    Im Jahr 2021 bestand für Fallout 76 die Gefahr, dass es nicht länger mit Updates versorgt werden könnte. Dank der engagierten Spieler-Community und der Tatsache, dass Sony das Spiel für PlayStation Plus freigab, konnte das Spiel gerettet und Bethesda und Microsoft weiterhin vom Wert des Spiels überzeugt werden. Auch in Japan erfreute sich das Spiel großer Beliebheit. Um das Spiel dort zu bewerben, entwickelte Bethesda eine japanische Synchronisation und veröffentlichte Trailer auf japanischer Sprache.

    Ende 2022 gab Bethesda bekannt, dass Fallout 76 seit seiner Veröffentlichung von 13,5 Millionen Spielern gespielt wurde. Für 2023 wurde eine Zahl von 15 Millionen genannt. Im Jahr 2024 lag die Zahl vor der Fallout-Show bei 17 Millionen und im Anschluss bei 20 Millionen. In der Zeit vor der Fallout-Show spielten auf Steam in der Regel zwischen 5.000 und 10.000 Spieler gleichzeitig Fallout 76, also etwa doppelt so viele wie New Vegas (2.000 bis 5.000), aber immer noch weniger als Fallout 4 (8.000 bis 20.000). Zum Vergleich: Das beliebte MMO Final Fantasy XIV verzeichnete 10.000 bis 25.000 Spieler auf Steam.

    Als Ende 2023 ein weiterer Titel von Bethesda Game Studios, Starfield, veröffentlicht wurde, erlebte Fallout 76 einen Aufschwung und steigende Verkaufszahlen. Während Fallout 76 normalerweise unter den 100 meistverkauften Spielen auf Steam zu finden ist, erfuhr das Spiel einen enormen Popularitätsschub und kletterte auf Platz 38 der meistverkauften Spiele.

    Am 14. April 2024 führten die Fallout-Show, die Verschenkaktion von Amazon Prime, eine kostenlose Testphase und die Vergünstigung des Fallout-Franchise im Steal-Sale dazu, dass Fallout 76 mit 39.455 gleichzeitig aktiven Spielern einen neuen Rekord auf Steam aufstellte. Der bisherige Rekord lag bei 32.858 Spielern, als das Spiel im Jahr 2020 auf Steam erschienen ist. Die Vervierfachung der Spielerzahl führte dazu, dass einige Server kurzzeitig abstürzten, aber bald darauf wieder in Betrieb genommen werden konnten. Zum Vergleich: New Vegas hatte an diesem Tag einen Spitzenwert von 19.437 und Fallout 4 einen Spitzenwert von 83.441 Spielern. In der Rangliste der meistverkauften Spiele auf Steam lag Fallout 76 an diesem Tag an dritter Stelle, hinter Helldivers 2 auf dem ersten und Fallout 4 auf dem zweiten Platz; Counter-Strike 2 ist als Free-to-Play-Spiel hier nicht berücksichtigt, ebenso wenig wie Steam Deck. In den folgenden Tagen wurden immer neue Rekorde bei den Spielerzahlen aufgestellt, wobei am 21. April mit 73.368 Spielern ein absoluter Höchstwert erreicht wurde. Nach Angaben von Bethesda haben sich an einem dieser Tage über eine Million Menschen in Fallout 76 eingeloggt.

    Die durchschnittliche Anzahl der gleichzeitig aktiven Steam-Spieler liegt derzeit bei 10.000 bis 15.000.

    Hinter den Kulissen

    Verbindungen zu anderen Fallout-Ablegern

    Galerie

    Konzeptzeichnungen

    Videos

    Trailer

    Gameplay

    Vault-Tec präsentiert: BETRETEN SIE DAS ÖDLAND!

    Geschichten aus den Hügeln von West Virginia

    Referenzen

    1. ^ Back of game cover

    Non-Game

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