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Fallout 76 ist ein von Bethesda Game Studios entwickeltes Multiplayer-Online-Rollenspiel (MMORPG), das am 14. November 2018 für Windows, PlayStation 4 und Xbox One erschienen ist und von Bethesda Softworks vertrieben wird. Es ist der neunte und zugleich aktuellste Teil der Fallout-Reihe.
Fallout 76 wird durch Patches mit kostenlosen, saisonalen Updates versorgt und befindet sich zurzeit bei seinem 20. großen Update, Meilenstein Null. Das nächste Update, Gleaming Depths, erscheint voraussichtlich im Dezember 2024. Der Support des Spiels soll bis in die 2030er Jahre weitergeführt werden. Für die kommenden Jahre hat das Team einen Plan ausgearbeitet.[Non-game 1]
Ende Mai 2024 gab Bethesda bekannt, dass Fallout 76 die 20-Millionen-Spieler-Marke geknackt hat.[1] Im Dezember 2023 waren bereits 17 Millionen Spieler erreicht worden.[2]
Im Gegensatz zu anderen MMOs ist für das Spiel kein monatliches Abonnement erforderlich, da es sich durch optionale Atom-Shop-Käufe und Fallout 1st finanziert.
Nach Angaben des ehemaligen Spieledesigners Mark Tucker wird Fallout 76 irgendwann eine Art „Ende“ haben. Dazu sagte Tucker: „Wir erzählen im Spiel eine Geschichte, die wir schon länger erzählen wollten.“[Non-game 2]
Als Prequel der Fallout-Reihe[3] baut Fallout 76 die Vorgeschichte der früheren Spiele weiter aus. Zum Verständnis der Handlung sind keine Vorkenntnisse erforderlich, denn viele Ereignisse im Spieluniversum haben bislang noch nicht stattgefunden und auch zukünftige Ereignisse werden nicht vorweggenommen. Daher eignet sich Fallout 76 auch bedenkenlos für Menschen, die das Fallout-Universum zum ersten Mal erleben.
Handlung

Der Hauptschauplatz der Geschichte ist die im früheren US-Bundesstaat West Virginia gelegene Region Appalachia. Einige Teile der Geschichte spielen zudem in Pennsylvania und New Jersey. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Bewohners von Vault 76, der auf seinen Reisen erlebt, wie sich der Fallout auf die Region und ihre Bewohner ausgewirkt hat. Er erfährt von dem Kampf gegen die Verbrannten-Seuche, die Menschen in zombieähnliche Verbrannte verwandelt, und begegnet auf seinem Weg verschiedenen Fraktionen mit gegensätzlichen Vorstellungen davon, wie Appalachia wieder zum Leben erweckt werden könnte.
Ursprünglich begann die Geschichte am 23. Oktober 2102, dem sogenannten Rückeroberungstag ‒ genau 25 Jahre nach dem Großen Krieg. Durch einige Updates schritt die Zeit jeweils um ein Jahr voran, sodass Wastelanders 2103, Stählerne Herrschaft 2104 und Expeditionen: Atlantic City 2105 begann. Die Geschichte des Spiels ist damit zeitlich vor den Handlungen aller vorherigen Spiele angesiedelt.
Gameplay
Dialoge
Das umstrittene Dialogsystem aus Fallout 4 wurde wieder entfernt, sodass Spieler nun die vollständigen Antworten ihres Charakters sehen können. In Fallout 4 konnten die Spieler nur aus einzelnen Begriffen oder einer knappen Beschreibung wählen, was dazu führen konnte, dass der Charakter nicht die Antwort gab, die man eigentlich erwartet hatte.
Gespräche können durch SPECIAL-Werte, spezielle Gegenstände im Inventar oder Questfortschritte beeinflusst werden. So kann ein hoher Charisma-Wert nützlich sein, um NPCs überreden und heikle Situationen zu umgehen, während man mit einem hohen Stärke-Wert Leute besser einschüchtern oder einen allgemein gewaltvolleren Weg einschlagen kann. Hat man bestimmte Gegenstände bei sich oder in Quests bestimmte Entscheidungen getroffen, wirken sich diese unter Umständen auf die Reaktionen anderer NPCs aus.
Schnellreisen
Schnellreisen sind ab sofort auch aus Innenräumen heraus und in der Nähe von Feinden möglich. Bei letzterem läuft zunächst ein 15-sekündiger Timer ab, während dem man nicht angegriffen werden darf.
Grundsätzlich kosten Schnellreisen Kronkorken, jedoch sind Reisen zu Freunden, Teammitgliedern, deren C.A.M.P.s sowie den eigenen C.A.M.P.s auch kostenlos möglich. Zu den Orten Vault 76, Foundation, Crater, dem Whitespring-Resort, Fort Atlas, dem Rusty Pick, Nuka-World on Tour, dem Rosengarten und dem Handelsposten kann man ebenfalls kostenlos schnellreisen. Für Spieler unter Stufe 25 oder mit aktiviertem Reiseberater-Skill sind Schnellreisen allgemein günstiger.
Aussehen und Geschlecht
Das Aussehen und Geschlecht der eigenen Charaktere kann jederzeit über das Spielmenü geändert werden.
Fotomodus
Mit dem integrierten Fotomodus können Spieler das Interface ausblenden und Bilder von der Spielwelt schießen. Vor der Aufnahme können die Fotos angepasst und optimiert werden, indem man z. B. die Helligkeit, die Sättigung oder den Kontrast verändert, einen Filter oder Bilderrahmen hinzufügt oder das Sichtfeld vergrößert/verkleinert. Darüber hinaus kann man seinen Charakter posieren lassen oder auch stattdessen ausblenden.
Anfängliche Spielerstufe
Beim Verlassen von Vault 76 haben die Spieler die Wahl, ob sie auf Stufe 1 beginnen, um sich selbst hochzuarbeiten, oder ob sie durch Auswahl eines voreingestellten Builds direkt auf Stufe 20 einsteigen wollen. Das Feature soll Neueinsteigern den Einstieg erleichtern und dafür sorgen, dass sie schneller Zugang zu den anspruchsvolleren Spielinhalten erhalten.
Inventar- und Menüführung
Das Inventar verfügt nun über ein Menü für kürzlich aufgenomme Gegenstände sowie eigene Kategorien für Rüstungen, Kleidung, Lebensmittel und Hilfsgüter. Haupt- und Nebenquests werden zur besseren Übersichtlichkeit nun differenziert. Questmarkierungen zeigen zudem nun die Namen der Ziele an, sodass man nach zwischenzeitlichen Pausen immer noch weiß, wo die nächste Aufgabe hinführt.
Anstelle des Pip-Boys kann man ein leichter lesbares, halbtransparentes Menü-HUD verwenden, das statt des typischen Pip-Boy-Grüns einen hellen, blassgelben Farbton besitzt und durch seine zweidimensionale Darstellung besser zu lesen ist. Im Vergleich dazu ist der Pip-Boy jedoch immersiver und lässt den Spieler besser in die Welt von Fallout 76 eintauchen.
Um die Navigation im Inventar zu erleichtern und etwas Zeit zu sparen, kann man nun über die ersten und letzten Elemente hinausscrollen, ohne das gesamte Menü durchscrollen oder den Scrollbalken nutzen zu müssen.
Schwebende Schadenszahlen
Dank frei schwebender Schadenszahlen kann man im Kampf nachvollziehen, wie viel Schaden man austeilt oder einsteckt.
Looten von Gegnern
Spieler können in einem bestimmten Radius alle toten Feinde auf einmal plündern. Anstatt also die Umgebung absuchen zu müssen, kann man über eine beliebige Leiche auf die Inventare aller in der Nähe befindlichen Leichen zugreifen. Zusätzlich gibt es eine Option, mit der noch nicht geplünderte Leichen durch ein weißes Leuchten hervorgehoben werden, um sie besser sichtbar zu machen. Beim Looten wird nun außerdem die eigene Tragekapazität angezeigt.
Schnelles Ausrüsten
Viele Gegenstände, die man in der Welt von Fallout 76 findet, können über eine Eingabeaufforderung verwendet werden, ohne den Pip-Boy öffnen zu müssen. Waffen, Rüstungsteile und Heilmittel können durch längeres Drücken der Interaktionstaste [E] direkt ausgerüstet oder konsumiert werden, ohne sie über das Lootmenü einsammeln und im Inventar suchen zu müssen.
Schlüsselring
Durch den neuen Schlüsselring sind alle Schlüssel, Schlüsselkarten und Audio-Passwörter gebündelt an einem Ort zu finden, sodass das Inventar von diesen nicht überhäuft wird und übersichtlich bleibt. Jeder Spieler besitzt von Anfang an einen Schlüsselring; diesen kann man weder fallen lassen noch verkaufen.
Freie Kamera
Durch die Freecam-Funktion lässt sich die Kamera beim Bauen im C.A.M.P. vom Spieler abkoppeln, um den Bauvorgang zu beschleunigen und auch schwierige Stellen leichter erreichen zu können. Die freie Kamera lässt sich standardmäßig durch Mausbewegungen (Umschauen), das Mausrad (Objektabstand erhöhen/verringern), die Lauftasten (horizontale Bewegung) und die Tasten Steuerung und Alt (vertikale Bewegung) bewegen.
Speichern
Da es sich um ein Online-Multiplayer-Spiel handelt, können Spielstände nicht manuell gespeichert werden. Stattdessen werden alle Aktionen automatisch vom Spiel aufgezeichnet ‒ z. B. wenn man sich auf der Karte bewegt oder einen Gegenstand fallen lässt. Alle C.A.M.P.s werden ebenfalls gespeichert, sodass sie sich bei jedem Spielbeitritt genau dort befinden, wo man sie zuletzt platziert hat.
Stufenaufstiege
Im Vergleich zu anderen Fallout-Spielen finden Stufenausteige in Fallout 76 viel häufiger statt. Einige Spieler besitzen daher bereits Charaktere im vierstelligen Stufenbereich. Ein Maximallevel gibt es dabei nicht, weshalb theoretisch unendlich viele Stufenaufstiege möglich sind.
Anzahl möglicher Charaktere
Spieler können pro Konto bis zu fünf Charaktere erstellen, von denen jeder nahezu vollständig von den anderen Charakteren abgekoppelt ist. Eine Ausnahme bilden die Slots für legendäre Skills, die nach ihrer Freischaltung auch den vorhandenen und zukünftigen Charakteren zur Verfügung stehen.
Umgebungsrendering
Die neue Umgebungsrendering-Technologie bietet eine 16-mal höhere Detailtiefe als in Fallout 4, wodurch selbst weit entfernte Gebäude und Wettersysteme in anderen Regionen sichtbar sind. Als gute Aussichtspunkte dienen die zahlreichen Erhebungen und steilen Klippen, auf denen Orte wie Top of the World und Seneca Rocks liegen. Die Karte von Appalachia ist mindestens viermal größer als die des Commonwealths in Fallout 4.[Non-game 3]
Schienennetz
Da Appalachia während des Großen Kriegs weitestgehend von Atombomben verschont blieb, ist nicht nur ein Großteil seiner Natur, sondern auch das Schienennetz erhalten geblieben. Mit der Eisenbahn können Spieler zu insgesamt zwölf Bahnhöfen reisen, die in ganz Appalachia verteilt sind, und sich sowohl schneller als auch sicherer fortbewegen. Zeitgleich sind die Bahnhöfe exzellente Zwischenhalte, da es dort neben Reparatur- und Handelsmöglichkeiten auch Schlafplätze und Lochkartenmaschinen gibt.
Server

Fallout 76 verfügt über Hunderte von Servern mit jeweils maximal 24 Spieler. Nach dem Einloggen werden die Spieler automatisch einem zufälligen Server zugewiesen, um Griefing zu verhindern, jedoch können sie bei Bedarf auch dem Server eines Freundes beitreten. Jeder Server besitzt sein eigenes Wetter, seine eigene Tageszeit und gelegentliche grüne Jahreszeiten, in denen bessere Ernteerträge erzielt werden können. Alle Server werden zudem von den fliegenden Brandbestien bevölkert, die man an Riss-Standorten antreffen kann und bei Sichtkontakt angreifen.
Zufallsbegegnungen
Auf seiner Reise durch Appalachia kann man hin und wieder zufällige Begegnungen machen. Beispielweise kann man in der Wildnis zufällig auf NPCs oder Roboter stoßen (Lächelnder Mann, Beleidigungs-Bot) oder Kämpfe zwischen Kreaturen und/oder Menschen verschiedenster Fraktionen beobachten. Außerdem können Spieler überall in der Welt interaktive Gegenstände entdecken, die alle ihre eigene, kleine Geschichte erzählen: Beispiele dafür sind eine nicht detonierte Atombombe, die man mittels Durchschneiden eines Drahts entschärfen oder zur Explosion bringen kann, sowie ein Lemonadenstand, an dem ein Mister Handy seine Süßgetränke verkauft.
Popkulturelle Anspielungen
In Fallout 76 lassen sich unzählige popkulturelle Anspielungen wiederfinden, die sich entweder auf Bethesdas eigene Spiele beziehen (Skyrim, Fallout: New Vegas), aus anderen Spielen, Serien und Filmen bekannt sind (Futurama, Game of Thrones, Indiana Jones) oder auf real existierende Persönlichkeiten anspielen (Rattenfänger von Hameln, Ronald Reagan).
Einzelspielermodus

Auch wenn Fallout 76 als MMORPG vor allem auf das Zusammenspiel mit anderen Menschen ausgerichtet ist, können Solospieler alle Storyquests alleine abschließen. Zudem können Solospieler den Skill Einsamer Umherziehender einsetzen, um die fehlende Unterstützung durch Mitspieler auszugleichen und weniger Schaden zu erleiden.
Aufgrund der Kartengröße und der begrenzten Spielerzahl läuft man anderen Spielern nur selten über den Weg. Falls es doch dazu kommen sollte und man sich durch einen Spieler belästigt fühlt, kann man diesem durch einen schnellen Serverwechsel aus dem Weg gehen. Die Community von Fallout 76 ist trotz alledem für ihre Freundlichkeit bekannt und sorgt dafür, dass Neulinge einen guten Einstieg ins Spiel bekommen.
Fallout-1st-Abonnenten können private Server erstellen, um potenzielle Störenfriede zu vermeiden.
Mehrspielermodus
Events
Auch wenn man die Story des Spiels durchaus auch alleine bewältigen kann, ist es für Events ratsam, sich mit anderen Spielern zusammenzutun. Events sind nicht für den Abschluss der Hauptstory erforderlich und tauchen alle 20 Minuten auf der Weltkarte auf, sodass Spielern dorthin schnellreisen können. In erster Linie bestehen Events daraus, Wellen von Gegnern abzuwehren und zu überleben. In einigen Fällen, wie z. B. in Tunnel der Liebe, müssen stattdessen Gegenstände gesammelt werden.
Für die drei Events Kryptisch, Strahlenschlägerei und Räumungsbescheid haben sich unter den Spielern inoffizielle Regeln etabliert. Laut diesen gilt es als äußerst unhöflich, bereits vor dem Eintreffen aller Teilnehmer mit dem Event zu beginnen, da man so das Scheitern des gesamten Teams riskiert.
Freunde

Über das Social-Menü ‒ aufrufbar über die Weltkarte [M], dann [C] ‒ kann man Spieler zu seiner Freundesliste einladen, indem man dort den gewünschten Namen eingibt und dann bestätigt. Der eingeladene Spieler erhält daraufhin eine Nachricht, die ihn auf die Einladung hinweist, und kann dann die Freundschaft per Shortcut (Strg + Tab) bestätigen.
Manchmal tritt das Problem auf, dass man einen bestimmten Spieler nicht einladen kann. In diesem Fall empfiehlt sich, den Namen des Spielers vollständig in Kleinbuchstaben einzugeben und danach wiederholt zu versuchen, die Einladung zu versenden.
Teams
In öffentlichen Teams können sich Spieler mit bis zu drei weiteren Personen zusammenschließen und so von Gruppenvorteilen profitieren. Ein Vorteil ist beispielsweise, dass Spieler per Weltkarte zu anderen Teammitgliedern sowie zu deren C.A.M.P.s reisen können, ohne dafür Kronkorken ausgeben zu müssen.
Um einen Spieler in sein Team einzuladen, klickt man im Reiter „Social“ (C) auf dessen Namen und dann auf „Einladen“. Alternativ trifft man sich in der Spielwelt mit dem gewünschten Spieler, visiert diesen an und drückt die Taste „Zum Team einladen“, sobald man dazu aufgefordert wird.
Lädt man einen Spieler direkt über das Freundesmenü ein, kann man außerdem ein privates Team erstellen. Dafür dürfen weder die einladende noch die einzuladende Person bereits in einem Team sein. Die Vorteile eines privaten Teams bestehen darin, dass Spieler sich nicht sorgen müssen, dass Unbekannte dem Team beitreten. Zudem können Spieler in den C.A.M.P.s ihrer Teamkollegen bauen und dort erstellte Baupläne speichern.
Kommunikation

Die Kommunikation mit anderen Spielern erfolgt über Emotes und den Voice-Chat. Des Weiteren kann man in seinem C.A.M.P. mit Bauklötzen benutzerdefinierte Nachrichten schreiben und dafür auf verschiedene Buchstabensätze, wie z. B. Neonbuchstaben, zurückgreifen.
Handel

Man kann mit einem anderen Spieler handeln, indem man sich in der Spielwelt trifft und mit ihm interagiert. Sobald der Handelspartner dem Handel zugestimmt hat, öffnet sich ein Menü, in dem beide Spieler das Inventar des jeweils anderen sehen und gewünschte Gegenstände anfragen können. Sobald man einen Gegenstand anfragt, legt der Besitzer des Gegenstands einen Preis dafür fest. Falls einem z. B. der Preis nicht gefällt oder man sich umentschieden hat, kann man den Handel mit einer von sechs vorgefertigten Antworten jederzeit abbrechen, wie z. B. nicht genügend Kronkorken.
Häufig verschenken hochstufige Spieler Gegenstände kostenlos an niedrigstufige Spieler, indem sie ihre nicht mehr benötigten Items aus dem Inventar werfen. Daraufhin erscheint eine Papiertüte, in der die Gegenstände gesammelt werden, sodass der andere Spieler sie aufsammeln kann.
Spieler gegen Spieler (PvP)
Im Spieler-gegen-Spieler-Modus, auch bekannt als Player versus Player (PvP), können Spieler sich gegenseitig zu Duellen herausfordern, indem sie sich gegenseitig angreifen. Das Duell beginnt erst, sobald ein angegriffener Spieler Widerstand leistet; andernfalls verursacht der attackierende Spieler keinen Schaden. Bei einem zu großen Stufenunterschied verursacht der Spieler mit der höheren Stufe weniger und der mit der niedrigeren Stufe mehr Schaden, um den Kampf gerechter zu machen.
Spieler, die während eines PvP-Duells sterben, können sich an ihrem Mörder rächen und dafür die doppelte Belohnung kassieren. Der Mörder kann nach seinem Sieg alle Schrottgegenstände des Verlierers plündern. Für den Fall, dass ein Spieler getötet wurde, ohne dass dieser sich gewehrt hat, erhält sein Mörder ein Kopfgeld sowie den Status „Gesucht“. In dem Fall kann der Täter weder sein Opfer plündern, noch erhält er Erfahrungspunkte für den Mord. Durch den Gesucht-Status ist der Mörder auf der Weltkarte mit einem roten Stern gekennzeichnet und für alle Spieler sichtbar. Zeitgleich sind für ihn alle Spieler auf der Weltkarte unsichtbar. Wer es schafft, den Mörder zur Strecke zu bringen, erhält eine höhere Belohnung als üblich.
Der PvP-Modus ist optional und kann ab Stufe 5 in den Spieleinstellungen jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden. Solange der sogenannte Pazifistenmodus aktiv ist, kann man von anderen Spielern weder verletzt noch getötet werden.
Kampfsystem

Das Kampfsystem in Fallout 76 funktioniert ähnlich wie in Fallout 4, jedoch gibt es trotzdem einige Unterschiede. Zum einen wird durch V.A.T.S. die Spielwelt nicht mehr verlangsamt, zum anderen benötigt man den Skill Konzentriertes Feuer, um das System überhaupt nutzen zu können. Außerdem gibt es nun eine Zielhilfe für Granaten, die durch den Skill Achtung, Granate! freigeschaltet wird.
Zum ersten Mal in der Fallout-Reihe kann man Bögen als Waffen verwenden.
Ausrüstung
Waffen und Rüstungen besitzen eine begrenzte Haltbarkeit, die sich durch deren Nutzung oder durch Treffer nach und nach verringert. Die Haltbarkeit kann wieder verbessert werden, indem man einen beschädigten Gegenstand mit passendem Material oder mit Reparatur-Kits repariert. Material erhält man durch Looten oder durch das Verwerten von Gegenständen; Reparatur-Kits erhält man durch den Abschluss von Events, als saisonale Belohnung oder aus dem Atom-Shop. Durch den Skill Weißer Ritter wird die Abnutzung der Ausrüstung verlangsamt.
Alle Waffen und Rüstungen besitzen Stufenanforderungen, wobei die maximale Stufe bei 50 liegt. Nach jedem fünften Stufenaufstieg erhält man Zugang zu besseren Waffen (5 → 10 → 15 usw).
Es gibt sogenannte legendäre Ausrüstungsgegenstände, die legendäre Effekte besitzen und an dem Stern neben ihrem Namen zu erkennen sind. Die Anzahl der Sterne gibt an, wie viele legendäre Effekte der jeweilige Gegenstände besitzt (maximal drei). Die Effekte selbst werden zufällig generiert, sobald die betroffenen Gegenstände gedroppt oder hergestellt werden. Mit legendären Modulen lassen sich legendäre Gegenstände komplett neu herstellen und gewöhnliche Ausrüstung mit legendären Effekten versehen.
Powerrüstungen

Powerrüstungen funktionieren ähnlich wie in Fallout 4 und müssen zuerst einmal in der Welt gefunden werden. Sobald man auf seiner Reise durch Appalachia ein unbeanspruchtes Powerrüstungs-Chassis entdeckt hat, kann man dieses aktivieren, mit einem Fusionskern versehen und die Rüstung betreten. Von diesem Zeitpunkt an ist die Powerrüstung an das Inventar des Charakters, der sie aktiviert hat, gebunden.
Die Powerrüstung schützt ihren Träger vor Fallschaden, Strahlungsschäden, Verletzungen von Gliedmaßen, Projektilen und Stromschlägen. Eine voll funktionsfähige Powerrüstung erhält man, indem man die Hauptquestreihe verfolgt, kontaminierte Gebiete nach funktionsfähigen Teilen absucht oder sie bei Zufallsbegegnungen entdeckt. Modifikationen von Powerrüstungen können an Powerrüstungsstationen vorgenommen werden. Diverse Skills, wie z. B. Stabilisiert, verbessern den Umgang mit der Powerrüstung.
Jetpacks
Mithilfe von Jetpacks kann man abheben, in der Luft schweben und herumfliegen, wobei man sie sowohl mit als auch ohne Powerrüstungen verwenden kann. Bei der Nutzung verbrauchen sie AP. Wenn man Vogelknochenserum trinkt und es schafft, die notwendigen Tasten genau zur richtigen Zeit zu drücken, kann man mit ihnen über weite Distanzen gleiten.
Events

Auf jedem Server gibt es eine Vielzahl sogenannter Events, die gemeinsam mit anderen Spielern bestritten werden können. Die Strahlenschlägerei gehört zu den Favoriten der Spieler und ist ein beliebtes Event, bei dem man gegen Wellen von Feinden kämpft und seinen Charakter schnell hochleveln kann.
Es gibt vier wiederholbare Endgame-Bosse:
- die Brandbestien-Königin (Event Verbrannte Erde) ‒ erscheint durch das Abfeuern der Atomraketen auf den Riss-Standort Prime
- Earle Williams (Event Ein kolossales Problem) ‒ erscheint durch das Abfeuern der Atomraketen auf das Bergwerk Monongah
- der Ultrazit-Titan (Event Seismische Aktivität) ‒ erscheint durch das Abfeuern der Atomraketen auf den Verlassenen Minenschacht 2
- die Sturmgoliaths Decima, Morta und Nona (Event Neurologische Kriegsführung) ‒ erscheint durch das Abfeuern der Atomraketen auf eine beliebige Stelle im Skyline Valley
Atomwaffen

Atomwaffen können nach Abschluss der Hauptquest Ich bin der Tod von einem der drei identisch aufgebauten Hauptraketensilos Standort Alpha, Bravo oder Charlie abgefeuert werden. Die Abklingzeit der Silos erfahren die Spieler über das Raketensilo-Status-Holoband. Zum Start der Atomraketen benötigt man eine Atomraketen-Schlüsselkarte und einen wöchtenlich wechselnden Startcode.
Die Einschlagszone ist hochgradig radioaktiver Bereich, der nur mit ausreichender Strahlenresistenz betreten werden sollte. Man trifft dort auf höherstufige Gegner und kann zudem wertvolle Ressourcen entdecken. Aalle C.A.M.P.s und Spieler in der Zone werden durch die Detonation der Bombe vernichtet. Die Atomraketen an sich können, abgesehen von einem geschützten Teil des Waldes, auf jede beliebige Stelle abgefeuert werden.
Saisonale Events
Neben den durchgängig verfügbaren Events gibt es die sogenannten saisonalen Events, die innerhalb eines Jahres nur in begrenzten Zeiträumen spielbar sind. Dazu zählen z. B. die Fastnacht, das Mottenmann-Äquinoktium, Angreifer aus dem All und Der große Kürbissammler. Letzteres ist ein an Halloween angelehntes Event, das erstmals im Oktober 2021 stattfand und Spieler dazu einlädt, Kürbiskörbe mit Süßigkeiten in ihrem C.A.M.P. aufzustellen, sodass sich Mitspieler daraus bedienen können. Das Event wird seitdem jedes Jahr im Oktober wiederholt.
Mit regelmäßig erscheinenden Community-Kalendern hält Bethesda seine Spielerschaft über alle geplanten Events, wie z. B. Wochenenden mit doppeltem Erfahrungsbonus, auf dem Laufenden.
Tägliche Operationen
Im Rahmen der Täglichen Operationen, auch Daily Ops genannt, müssen bis zu vier Spieler unter Zeitdruck gewisse Ziele erreichen und sich den verschiedensten Kreaturen im Kampf stellen. Die Missionen werden jeden Tag zufällig neu generiert, sind wiederholbar und finden in Instanzen („Dungeon Clearing“) statt. Welche Belohnung man am Ende erhält, hängt davon ab, wie schnell man die Operation beendet.
Quests

Quests bestanden zu Anfang im Wesentlichen daraus, Orte zu entdecken, Holobandaufnahmen anzuhören und über Terminals und Notizen Informationen zu sammeln. Um Aufschluss über die Geschehnisse in Appalachia zu erhalten, mussten sich Spieler Schlüsselfiguren wie Maria Chavez und Sam Blackwell einprägen und selbst Hinweise zusammensetzen. Für die Questvergabe und Erzählung der Geschichte wurden statt menschlicher NPCs vor allem Roboter, z. B. Mister Handys wie Rose, eingesetzt.[Non-game 4] Auch der Handel fand nur mit Robotern und anderen Geschöpfen wie dem Supermutanten Grahm statt. So gut wie alle menschlichen Charaktere, denen man in Appalachia begegnete, waren zu diesem Zeitpunkt die Charaktere anderer Spieler.[Non-game 5][Non-game 6]

Seit der Veröffentlichung des Wastelanders-Updates im April 2020 vergeben auch menschliche NPCs Quests. Diese sind verfügbar, sobald man die Aufseherin von Vault 76 im Rahmen der Hauptquest Die Neuankömmlinge in ihrem Haus in Sutton besucht hat. Es ist möglich, einen großen Teil der Handlung von Wastelanders zu verpassen (inbesondere die Questreihen von Meg Groberg und Paige), wenn man sich während der Quest Vorbeugen ist besser als Heilen gegen die Verbrannten-Seuche impfen lässt, ohne vorher die Aufseherin besucht zu haben.
Die Quests reichen von den typischen Sammelquests hin zu Missionen, in denen Spieler mit einer Kamera Fotos schießen müssen. Darüber hinaus gibt es einige Hindernisparcours, auf denen Spieler so schnell wie möglich durch bestimmte Gebiete rennen müssen.
Questbegleiter und Teams

Anstelle von permanenten Questbegleitern gibt es im Spiel 15 temporäre Begleiter, die einem im Verlauf bestimmter Quests zur Seite stehen. Viele Quests sind als Instanzen angelegt, die jeder Spieler alleine durchlaufen muss. Teammitglieder können ihrem Anführer bei Instanzen helfen, wenn er diese zuerst betritt. Dadurch erlangen sie allerdings selbst keinen Fortschritt und müssen die Instanz ein zweites Mal allein spielen.
NPCs
Die meisten NPCs im Spiel können weder verletzt noch getötet werden (ausgenommen sind einige questrelevante und in der Wildnis antreffbare NPCs). Im lebendigen Zustand können sie außerdem nicht bestohlen werden. Einzig bereits tote oder getötete NPCs können gelootet werden. Es hat keinerlei Auswirkungen, wenn man etwas vor ihnen stiehlt. Wenn ein von NPCs bewohntes Gebiet mit Atomraketen beschossen wird, reagieren sie darauf und ziehen Schutzanzüge an.
Einige nennenswerte NPCs, die getötet werden können, sind Roper, Barb, Rocco, Johnny Weston, Frankie Beckett, Mochou, Chase Terrier, Mike Tiller, Farha, Jain, Nellie Wright, Daniel Shin, Leila Rahmani, Concerta Lombardi, Fabio Mondadori, Jordy, Saltwater Sam, Little Rob und Hugo Stolz.
Rollenspiele

Fallout 76 bietet, inbesondere dank der SPECIAL- und Questfortschritt-Checks in Gesprächen, zahlreiche Rollenspiel-Möglichkeiten. Der Protagonist des Spiels an sich ist ein unbeschriebenes Blatt: Er besitzt keine vorgeschriebene Aufgabe, muss keine Prophezeiung erfüllen und hat keinen Erzfeind, dem er hinterherjagen muss. Spieler können theoretisch jede erdenkliche Identität ausspielen, sei es ein schlauer Wissenschaftler, ein unterbelichteter Schläger oder der gemeinste Bösewicht, den die Welt seit Langem gesehen hat.

Einige Menschen betrachten Fallout 76 als den Ableger mit dem geringsten Rollenspielanteil der gesamten Reihe. Um zu zeigen, welche Ausmaße die Rollenspiele in Fallout 76 annehmen können, hat Bethesda im Dezember 2023 ein Video veröffentlicht, in dem sie einen von Spielern erstellten Nachbau der Winkelgasse aus dem Harry-Potter-Universum präsentieren. In diesem Beispiel könnten Spieler könnten das komplette postapokalyptische Setting hinter sich lassen und als vollkommen anderer Charakter in die Welt von Harry Potter eintauchen, um bekannte Charaktere zu imitieren oder sich um seine eigenen Eulen zu kümmern. Anstatt direkt das Universum zu wechseln, kann man auch alltäglichen Tätigkeiten nachgehen und z. B. Pflanzen oder Mr.-Fuzzy-Fanartikel sammeln, sich der Enklave anschließen und MODUS treffen, sich dank der verschiedenen Outfits, Icons und C.A.M.P.-Gegenstände als berüchtigter Westentaschenschlitzer aus Fallout 3 ausgeben oder ein Geschäft im C.A.M.P. errichten, um Dinge an andere Spieler zu verkaufen. Einige Spieler haben sich sogar zusammengeschlossen, um Stücke von William Shakespeare wie Romeo und Julia und Macbeth nachzustellen.

Fallout 3 bekannten WestentaschenschlitzersSpieler, die an Rollenspielen interessiert sind, können im Spiel oder über externe Programme wie Discord Kontakt zueinander aufnehmen. Da es keinen In-Game-Textchat gibt, haben Spieler über Discord diverse Clans gegründet und ihre Benutzernamen ausgetauscht, indem sie sie z. B. im C.A.M.P. mit Buchstabenklötzen zusammengesetzt haben.
Gleichgeschlechtliche Beziehungen
In Fallout 76 kann man mit einigen gleichgeschlechtlichen NPCs flirten und Partnerschaften beginnen, z. B. mit Sofia Daguerres und Beckett. Des Weiteren können Spieler ihre sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität mithilfe von Icons und C.A.M.P.-Flaggen ausdrücken.
Entscheidungen treffen

Mitunter muss man moralische Entscheidungen treffen, die bestimmte Konsequenzen nach sich ziehen und das Schicksal bestimmter NPCs beeinflussen können. So kann man sich durch gewisse Entscheidungen einzelne Quests oder Questreihen verbauen, oder aber man erhält bestimmte einzigartige Gegenstände nicht, wenn man sich unangemessen verhält.
Hier sind einige Beispiele:
- Ist man zu unhöflich zu Ra-Ra, erhält man den Schneckenschreck später nicht.
- Es ist nur möglich, sich entweder den Crater-Raidern oder den Siedlern anzuschließen. Um die jeweils andere Questreihe spielen zu können, ist ein neuer Charakter nötig.
- Wenn man Colin oder Marty Putnam rekrutiert, gibt es keine Möglichkeit mehr, die einzigartige Waffe des jeweils anderen zu bekommen.
- Wählt man während der Questreihe von Sofia Daguerre bestimmte Optionen aus, klagt sie danach ständig über Kopfschmerzen.
Survival-Elemente
Fallout 76 gilt als sogenanntes Softcore-Survival-Spiel. Beim Tod verlieren Spieler nicht ihren gesamten Fortschritt, sondern sie lassen stattdessen ihren gesamten Schrott fallen, den sie bei sich tragen. Der Schrott wird in einer Tüte gesammelt und kann nach der Wiederbelebung wieder eingesammelt werden. Um seine Sachen leichter wiederzufinden, wird der Todesort auf der Weltarte markiert. Da allerdings auch alle anderen Spieler den herumliegenden Schrott plündern können, sollte man sich beeilen.
Geht ein Spieler zu Boden, ohne zu sterben, können andere Spieler ihn mit einem Stimpak wiederbeleben. Um Lebenspunkte zu regenerieren, kann man entweder Medizin wie Heilsalben oder Stimpaks verwenden oder ‒ wie in den vorherigen Fallout-Teilen ‒ in Betten schlafen. Während man schläft, schreitet die Zeit nicht voran.
Wackelköpfe wirken sich nicht länger dauerhaft auf Attribute aus, sondern erhöhen diese nur noch für eine begrenzte Zeit.
Nahrungsmittel und Getränke waren früher überlebenswichtig, da man durch Hunger stetig Lebenspunkte verlor und durch Durst weniger Aktionspunkte besaß. Das Feature wurde später aus dem Spiel gepatcht. Mittlerweile erhält man stattdessen Boni für eine ideale Nahrungs- und Wasserversorgung. Durch eine volle Nahrungsleiste erhält man etwas mehr Lebenspunkte und ist resistenter gegen Krankheiten. Eine gefüllte Flüssigkeitsleiste führt wiederum zu einer erhöhten AP-Regeneration und auch einer besseren Krankheitsresistenz.
Gesundheit und Tod
Inventarmanagement
Das Inventarmanagement ist ein wichtiger Teil des Spiels. Jeder Spieler besitzt eine eigene Vorratskiste mit einer maximalen Kapazität von 1200 Einheiten. Gegenstände, die in eine Vorratskiste einlagert werden, sind auch in allen anderen Vorratskisten in Appalachia verfügbar. Spieler können daher von allen Orten auf ihr Lager zugreifen, an denen es Vorratskisten gibt.
Die maximale Lagerkapazität kann ausgebaut werden, indem man weitere Charaktere erstellt und auch deren Vorratskisten nutzt. Bei den insgesamt fünf möglichen erstellbaren Charakteren ergibt dies eine Gesamtkapazität von 6000 Einheiten, sodass Spieler fünfmal mehr Gegenstände aufbewahren können als mit einem Charakter allein. Für die Transferierung der Gegenstände benötigt man die Hilfe eines Mitspielers, da dieser die Items in seinem Inventar zwischenlagern muss, bis man auf seinen anderen Charakter gewechselt hat. Anschließend erhält man die Gegenstände zurück und kann sie in die Vorratskiste des neuen Charakters tun.
Fallout-1st-Abonnenten haben für die Dauer ihres Abonnements Zugriff auf eine Verwertungskiste, in der sie unendlich viele Komponenten lagern können. Wenn das Abonnement ausläuft, können die Gegenstände wieder herausgenommen werden und verschwinden nicht einfach.

Krankheiten
Krankheiten schwächen Spieler vorübergehend und werden durch das Schwimmen ohne Kopfschutz, das Schlafen auf einer dreckigen Matratze oder durch infizierte Gegner übertragen. Krankheiten dauern maximal eine Stunde an und können mit Antibiotika, Heilmitteln oder dem Sympto-Mat geheilt werden. Zudem kann man sich in einem Pavillon in der Nähe des Whitespring-Golfklubs an einem besonderen Brunnen mit schwefelhaltigem Wasser ebenfalls von Krankheiten heilen.
Mutationen

Mutationen können sich durch den Kontakt mit radioaktiver Strahlung oder den Konsum von Beuteltierserum entwickeln. Sie besitzen sowohl Vor- als auch Nachteile und können mit RadAway entfernt werden, solange die Skillkarte Gestärkte Gene (Rang 2) nicht aktiv ist. Die Auswirkungen von Mutationen lassen sich vorübergehend durch Rad-X unterdrücken oder durch die Skillkarten Im Dutzend seltsamer und Klassenfreak positiv oder negativ beeinflussen.
Herstellung
Tragekapazität
Rucksäcke dienen zur Erhöhung der Tragekapazität. Einen Bauplan für kleine Rucksäcke findet man bei der Erkundung des Flughafens Morgantown. Einen größeren Rucksack erhält man nach Abschluss der Nebenquest Der Orden der Kaulquappe.
Ruf bei Fraktionen
Seit dem Wastelanders-Update gibt es zwei neue Fraktionen: die Crater-Raider und die Siedler aus Foundation. Der Ruf bei den Fraktionen kann durch gewisse Quest-Entscheidungen oder das Erledigen täglicher Quests sowohl positiv als auch negativ verändert werden. Ab einem gewissen Ruf erhält man bei den Fraktionshändlern eine größere Auswahl an Bauplänen. Tötet man ein Mitglied einer verbündeten Fraktion, hat dies im Übrigen keinerlei Auswirkungen auf den Ruf bei der entsprechenden Fraktion.

C.A.M.P.s

Mit dem Computer-Assistenzsystem für mobile Produktion, kurz C.A.M.P. genannt, kann man ein Lager aufschlagen und dieses nach eigenen Wünschen einrichten. Als tragbares Zuhause kann es fast überall in der Spielwelt platzieren und zusätzlich mit Werkstatt-Objekten ausstatten. Für viele Objekte benötigt man Werkstattbaupläne, die man finden, kaufen oder als Belohnung erhalten kann.
C.A.M.P.s können mit dem Pip-Boy platziert werden. Falls man mit der Position des C.A.M.P.s nicht zufrieden ist, kann man es gegen eine geringe Gebühr beliebig oft verschieben. Zu Beginn des Spiels kann jeder Spieler zwei C.A.M.P.s gleichzeitig errichten. Die Anzahl der möglichen C.A.M.P.s kann durch weitere kaufbare Slots aus dem Atom-Shop auf zehn erhöht werden. Zeitgleich kann immer nur ein C.A.M.P. aktiv sein.
Spieler eines privaten Teams können in den C.A.M.P.s ihrer Teammitglieder ebenfalls Objekte bauen. Dies ist auch dann der Fall, wenn der C.A.M.P.-Besitzer den Bauplan für das gebaute Objekt noch nicht erlernt hat. Möbel und Geräte können in fremden C.A.M.P.s für gewöhnlich uneingeschränkt verwendet werden. An Verkaufsautomaten können Spieler Gegenstände kaufen und verkaufen.
C.A.M.P.s können von feindlichen Kreaturen oder anderen Spielern angegriffen werden. Kreaturen haben es dabei meist auf die Pflanzen, Stromgeneratoren und Geschütztürme abgesehen. Zerstörte C.A.M.P.-Objekte können mit den passenden Materialien wieder repariert werden.
Ist der Standort des C.A.M.P.s beim Serverbeitritt bereits durch ein anderes C.A.M.P. belegt, erscheint es nicht in der Spielwelt. Man hat dann die Möglichkeit, entweder sein C.A.M.P. zu verschieben oder auf einen Server zu wechseln, auf dem der betroffene Bereich frei ist.
Unterkünfte und Werkstätten

Seit dem Update Ein Ödland für alle gibt es neben den C.A.M.P.s zusätzlich die sogenannten Unterkünfte. Diese sind von der offenen Welt abgetrennte „Interiors“ (Innenbereiche) und besitzen als solche weniger Beschränkungen bei der Platzierung von Objekten. Neue Unterkünfte können, genauso wie zusätzliche C.A.M.P.-Slots, im Atom-Shop erworben werden.
Werkstätten sind temporäre C.A.M.P.s und werden hauptsächlich zur Materialgewinnung genutzt. Jede Werkstatt verfügt über eine feste Menge an Ressourcenvorkommen, die mit Mineralienextraktoren abgebaut werden können. Bestimmte Gegenstände dürfen, ähnlich wie bei Unterkünften, auch in Werkstätten nicht platziert werden. Errichtete Werkstätten verschwinden aus der Spielwelt, sobald man den Server verlässt.
Automatisierungen
Mit Kollektron-Robotern können Ressourcen abgebaut werden, ohne dass Spieler im C.A.M.P. anwesend sein müssen. Der hundeähnliche F.E.T.C.H.-Kollektron kann für seinen Besitzer z. B. nach Elektroschrott suchen.
Verbündete

Es gibt insgesamt 18 mögliche Verbündete, die im C.A.M.P. leben und dieses verteidigen können. Jeder von ihnen verfügt über ein eigenes platzierbares Objekt, mit dem sie herbeigerufen werden können. Es kann immer nur ein Verbündeter zur selben Zeit aktiv sein.
Einige Verbündete, wie z. B. der Siedler-Wanderer, der Siedler-Wildbeuter oder der Raider-Punk, können Spieler auf ihren Reisen durch die Wildnis antreffen. Von ihnen erhalten sie täglich wiederholbare Quests. Andere Verbündete, wie z. B. Sofia Daguerre und Beckett, sind hingegen an festen Orten zu finden und besitzen sogar längere Questreihen mit eigenen Hintergrundgeschichten. Über saisonale Spielbretter kann man zudem sogenannte entfernte Verbündete erhalten. Diese können bei Bedarf auch in Foundation mit Gold erworben werden, sofern man seinen Ruf bei den Siedlern maximal ausgebaut hat.
Alle Verbündete besitzen neben einzigartigen Vorteilen gewisse Fähigkeiten, was bedeutet, dass man z. B. mit ihnen handeln kann oder temporäre Boni erhält: Ein Gespräch mit Maul erhöht zum Beispiel vorübergehend die eigene Stärke. Für einige Boni, wie z. B. Bettgeflüster, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt werden. Im Beispiel von Bettgeflüster muss man sich mit einem Verbündeten bspw. in einer romantischen Beziehung befinden.
Die Kleidung von Verbündeten kann jederzeit angepasst werden. Ausgenommen davon sind Adelaide, Daphne und Maul.
Fähigkeiten und Skillkarten
Die Fähigkeiten basieren auf einem speziellen Sammelkartensystem mit mehr als 200 Karten, von denen jede über unterschiedliche Eigenschaften und Effekte verfügt. Unmittelbar nach der erfolgreichen Öffnung von Vault 76 erhalten die Spieler ihren ersten Skillpunkt und können ihre SPECIAL-Attribute verbessern, indem sie die freien Plätze in ihrem Kartensatz mit neuen Karten auffüllen.
Zunächst erhalten Spieler alle zwei Level bis Stufe 10 ein Skillkartenpaket. Dieses besteht aus vier zufällig ausgewählten Karten, die die Spieler gegen ihre aktuellen Karten austauschen können. Nach Stufe 10 erhalten Spieler die Kartenpakete alle fünf Level. Manchmal enthalten diese Pakete eine Karte mit höherem Rang, die sich stärker auf einen Wert oder eine Fähigkeit auswirkt als üblich.
Für Karten müssen Spieler je nach ihrem Anfangswert entsprechend mehr oder weniger Punkte investieren. Gleichartige Karten lassen sich mit einem zusätzlichen Punkt kombinieren, um eine höherwertige Version der ursprünglichen Karte zu erhalten. Der maximal erreichbare Rang variiert dabei je nach Karte. Die Wertigkeit der Karte wird in der oberen linken Ecke angezeigt. Spieler erhalten bei jedem Stufenaufstieg bis Stufe 50 einen SPECIAL-Punkt, mit dem sie einen SPECIAL-Wert ihrer Wahl verbessern können. Nach Stufe 50 können Spieler zwar weiterhin eine Bonuskarte auswählen, erhalten aber keine SPECIAL-Punkte mehr.
Manche Karten wirken sich auf das gesamte Team eines Spielers aus. Diese gehören hauptsächlich zum Attribut Charisma. Für Solospieler existieren nur wenige Charisma-Karten, da die meisten für den Einsatz im Team ausgelegt sind. Spieler können ihr Team durch das Teilen von Skillkarten unterstützen. Hierbei kann immer nur eine Skillkarte geteilt werden, wobei sich der zulässige Kartenrang nach dem eigenen Charisma-Wert richtet. Alle drei Charisma-Punkte erhöht sich der mögliche Kartenrang um eins.
Legendäre Skills sind ab Stufe 50 verfügbar und können mit Skill-Münzen aufgewertet werden. Die Anzahl der Sterne, die auf einer Karte abgebildet sind, geben Aufschluss darüber, wie viel Skill-Münzen man für das Verschrotten einer Karte erhält (maximal 3). Für jeden Stern bekommt man zwei weitere Skill-Münzen.

Ab Stufe 25 können Spieler Lochkartenmaschinen nutzen, um S.P.E.C.I.A.L.-Loadouts zu erstellen und anzupassen. Mit diesen kann man neue Skillkarten-Sets und S.P.E.C.I.A.L.-Konfigurationen zusammenstellen, umbenennen und wechseln.
Fallout Worlds
Mit Fallout Worlds können Spieler in monatlich wechselnden öffentlichen Welten mit jeweils einzigartigen, maßgeschneiderten Rahmenbedingungen spielen. Die Fortschritte aus diesen Welten werden nicht in den Abenteuer-Modus übernommen und gehen beim monatlichen Themenwechsel verloren. Abonnenten von Fallout 1st haben außerdem Zugang zu privaten Abenteuern und benutzerdefinierten Welten.
Privater Abenteuer-Modus
Im privaten Abenteuer-Modus können Spieler mit einem aktiven Fallout 1st-Abonnement mit bis zu sieben Freunden auf ihrem eigenen privaten Server spielen. Der Modus wurde am 23. Oktober 2019 zusammen mit Patch 14 veröffentlicht und bietet eine bessere Serverstabilität als der normale Abenteuer-Modus. Der im privaten Abenteuer erzielte Charakterfortschritt wird gespeichert und in den öffentlichen Abenteuer-Modus übernommen. Veränderungen an der Welt werden allerdings nicht gespeichert.
Falls der Server-Host den Server verlässt und kein anderer Spieler auf dem Server ein Fallout 1st-Abonnement besitzt, haben die verbliebenen Spieler 30 Minuten Zeit, den Server zu verlassen, bevor er heruntergefahren wird. Der Server wird nicht abgeschaltet, wenn mindestens ein Spieler außer dem ursprünglichen Server-Host ein Fallout 1st-Abonnement hat. Nach der Serverabschaltung kann man sich für 10 bis 15 Minuten wieder mit demselben Server verbinden, indem man erneut ein privates Abenteuer lädt. Nach Ablauf der Zeit fährt ein neuer Server hoch und alles in der Welt wird auf den Standardzustand zurückgesetzt.
Benutzerdefinierte Welten
Benutzerdefinierte Welten, auch private Welten (Custom Worlds) oder private benutzerdefinierte Welten (Custom Private Worlds) genannt, sind individuell anpassbare Fallout 1st-Server für bis zu acht Personen. Die Fortschritte werden für jeden Charakter einzeln gespeichert und nicht mit öffentlichen oder privaten Abenteuern geteilt. Charaktere können nach Belieben zwischen Abenteuern und privaten benutzerdefinierten Welten verschoben werden. Für die Anpassung stehen über zwei Dutzend Parameter zur Verfügung: unter anderem für das Wetter, die Kampfmechaniken, lockerere Baurichtlinien und Herstellungsanforderungen und sogar einen erzwungenen PvP-Modus.
Expeditionen
Die 2022 eingeführten Expeditionen übernehmen eine ähnliche Rolle wie die Add-ons in früheren Fallout-Spielen. Durch das System können Spieler auch Städte außerhalb von Appalachia besuchen und dabei wiederholbare, missionsbasierte Inhalte sowie neue NPCs und Quests entdecken. Um eine eigene Expedition zu leiten, müssen Spieler zum Whitespring-Resort reisen und Quests für die dortigen Flüchtlinge erfüllen. Man kann allerdings auch an den Expeditionen anderer Spieler teilnehmen, indem man sich dem Team eines Expeditionsleiters anschließt und danach das Expeditionssymbol auf der Weltkarte auswählt.
Der erste Teil der Reihe ist Expeditionen: The Pitt und spielt in der vor dem Großen Krieg als Pittsburgh bekannten Stadt The Pitt. Der zweite Teil, Expeditionen: Atlantic City, führt die Spieler in die im Bundesstaat New Jersey gelegene Küstenstadt Atlantic City, die im Gegensatz zu The Pitt frei erkundbar ist. In Atlantic City haben Spieler zudem die Möglichkeit, im Neapolitan-Casino an Glücksspiel-Minispielen teilzunehmen.
Ehemalige Spielmodi
Fallout 76 verfügte über einige Spielmodi, die mittlerweile aus dem Spiel entfernt wurden:
- Der Überlebensmodus war im Vergleich zum Hauptspiel kompetitiver, besaß weniger PvP-Beschränkungen, erlaubte höhere Einsätze für PvP-Kämpfe und gewährte einen permanenten EP-Bonus. Der Modus erschien am 26. März 2019 in einer Beta-Version als Teil des Wild Appalachia-Updates mit Patch 7.5. Es gab ein Punktesystem und neue wöchentliche Herausforderungen mit legendären Belohnungen. Der Überlebensmodus wurde am 1. Oktober 2019 eingestellt. Sein geistiger Nachfolger ist die „High Risk“-Einstellung bei den öffentlichen Welten.
- Nuclear Winter war ein Battle-Royale-Modus, der am 10. Juni 2019 seine Premiere feierte. Er wurde Ende 2021 eingestellt.
- Vault-Raids wurden zusammen mit Nuclear Winter eingeführt. Sie wurden am 14. April 2020 eingestellt und wurden durch die Täglichen Operationen abgelöst.
Saisons
Saisons laufen jeweils über einen Zeitraum von etwa drei Monaten und bieten jedes Mal neue Belohnungen. Durch den Abschluss täglicher und wöchentlicher Herausforderungen, wie z. B. die Beschaffung von aufbereitetem Wasser oder das Besiegen von Grubenhauern, können die Spieler S.C.O.R.E.-Punkte und so allmählich in der Rangliste aufsteigen. Mit jedem Rang steigt auch die Anzahl der S.C.O.R.E.-Punkte, die für den Aufstieg in den nächsten Rang erforderlich sind.
Mit S.C.O.R.E. können außerdem Tickets freigeschaltet werden, die die Spieler dann in Belohnungen ihrer Wahl investieren können. Üblicherweise sind die Belohnungen nur für die Dauer einer Saison verfügbar. Seit den letzten Updates ist es möglich, bestimmte Gegenstände aus vergangenen Saisons über Pläne zu erhalten. Diese kann man bei bestimmten Händlern oder im Atom-Shop gegen Goldbarren eintauschen.
S.C.O.R.E.
Währungen
Fallout 76 verfügt über fünf Hauptwährungen und mehrere Nebenwährungen:
- Kronkorken (max. Kapazität: 40.000): Am häufigsten werden sie für Transaktionen mit Händlern und anderen Spielern verwendet. Man erhält sie durch das Abschließen von Quests und kann sie in Verstecken, anderen Behältern oder bei getöteten Gegner finden.
- Goldbarren: Hauptsächlich erhält man sie durch den Eintausch von Schatzanleihen, die man wiederum durch das Abschließen von Events und täglichen Quests bekommt. Mit Goldbarren kann man seltene oder sonst nicht erhältliche Pläne kaufen. Akzeptiert werden sie von Minerva, Reginald Stone (Vault 79), Samuel (Foundation) und Mortimer (Crater). Bei Smiley kann man Goldbarren außerdem mit Kronkorken kaufen.
- Legendär-Scheine (max. Kapazität: 6000): Diese erhält man durch das Abschließen täglicher Quests oder durch den Eintausch legendärer Waffen und Rüstungen an einem legendären Tauschautomaten. Die Scheine können bei Lieferantin Murmrgh im Rusty Pick eingelöst und für zufällige Waffen- und Rüstungsteile und Handwerkskomponenten (u. a. legendäre Module) ausgegeben werden.
- Briefmarken: Diese erhält man auf Expeditionen und können bei Giuseppe Della Ripa gegen Baupläne eingetauscht werden.
- Atome: Atome gibt es für abgeschlossene Herausforderungen, für den Aufstieg in der S.C.O.R.E.-Rangliste und für den Kauf mit Echtgeld (100 Atome entsprechen 1 US-Dollar). Da Herausforderungen meist kontoweit gelten, erhält man beispielsweise nach dem Sammeln von 760 Holz nur einmal Atome und wird für dieselbe Herausforderung auf einem anderen Charakter nicht noch einmal belohnt. Dadurch ist es allerdings möglich, den Fortschritt zwischen den Charakteren aufzuteilen: Wenn man beispielsweise mit dem ersten Charakter 500 Holz und mit dem zweiten 260 Holz sammelt, kann die Herausforderung ebenfalls abgeschlossen werden.
Atom-Shop

Der Atom-Shop bietet eine große Palette von Gegenständen, die man ausschließlich mit Atomen kaufen kann. Bei den meisten Gegenständen handelt es sich um rein kosmetische Inhalte, wie z. B. Skins und Farben für Waffen und Rüstungen, Möbel und Dekorationen für das C.A.M.P., Posen für den Fotomodus sowie Spieler-Icons und Emotes.
Es gibt auch einige Gegenstände mit funktionalen Boni:
- Kühlschränke verlangsamen den Verderb von Lebensmitteln.
- Die Slocum's-Joe-Kaffeemaschine produziert Dosenkaffee, durch den man einen AP-Boost erhält.
- Der Baumsaft-Kollektor produziert Klebstoff und spart so die Kosten für den Bau einer Klebstoff-Farm.
- Mit dem Fusionskernauflader lassen sich die Fusionskerne für Powerrüstungen wiederaufladen.
- Mit Werkzeugkasten-Generatoren lässt sich Strom in C.A.M.P.s kabellos übertragen, was sich weniger auf das Baulimit auswirkt.
- Durch zusätzlich C.A.M.P.-Slots können mehr Ressourcen gesammelt oder Gegenstände hergestellt werden.
Manche Gegenstände aus dem Atom-Shop, wie z. B. die Hantelbank oder der Munitionsumwandler, kann man auch mit Bauplänen erlernen und selbst herstellen. Die Inhalte des Atom-Shops werden in der Regel alle sieben Tage aktualisiert, wobei einige Items auch bis zu 14 Tage lang erhältlich sein können. Vergangene Angebote werden für gewöhnlich irgendwann erneut angeboten, jedoch kann man nicht vorhersehen, ob und wann dies der Fall sein wird. Einzelne Artikel, wie z. B. die Atomraketen-Schlüsselkarte oder das Reparatur-Kit, sind einmal alle 24 Stunden kostenlos erhältlich.
Regeln und Verbote
Auch wenn manche Schimpfwörter und sexuellen Anspielungen erlaubt sind, können Spieler wegen Hate Speech, Belästigungen und extremen toxischen Verhaltens, auch bei Rollenspielen, gemeldet und gesperrt werden. Für den Besitz bestimmter Legacy-Gegenstände oder die Ausnutzung bestimmter Exploits werden Spieler normalerweise nicht gesperrt, es sei denn, die Gegenstände/Exploits werden zur Belästigung anderer Spieler missbraucht. Ebenfalls zu einer Sperrung führen können die Nutzung schädlicher Drittanbieter-Software, der Zugriff auf Entwickler-Tools und die Manipulation der Spielwirtschaft durch Exploits.
Mods
Mods werden, anders als bei Fallout 4, derzeit nicht offiziell von Bethesda unterstützt. Im Jahr 2020 kündigte Jeff Gardiner an, dass das Team an einem offiziellen Mod-Support-System arbeite. Bisher gab es jedoch keine konkreten Ergebnisse. Gemäß der Endbenutzerlizenzvereinbarung (EULA) von Fallout 76 auf Bethesda.net ist es Spielern grundsätzlich nicht gestattet, Mods zu installieren. Dennoch sind keine Fälle bekannt, in denen Bethesda Spieler wegen inoffizieller Mods (z. B. audiovisuelle kosmetische Mods oder den Textchat-Mod) gesperrt hat. Bei Letzterem handelt es sich um eine eigens entwickelte Software, die häufig von beeinträchtigten Spielern verwendet wird. Sie wird aber auch von Spielern genutzt, die Hilfe benötigen, Gegenstände an- oder verkaufen möchten oder einfach nur Teil der Community sein möchten, zu der im Übrigen auch ein Clansystem gehört.
Die PC-Version des Spiels unterstützt praktisch alle Asset- und Interface-Mods. Im Gegensatz zu anderen Bethesda-Rollenspielen verfügt das Spiel jedoch über keinen offiziellen Launcher, mit dem Mods über ein Interface aktiviert werden können. Stattdessen müssen Spieler Mods entweder manuell installieren und Textdateien bearbeiten oder auf einen Mod-Manager zurückgreifen. Mittlerweile gibt es Tausende Fallout 76-Mods, darunter auch aufwändige themenbezogene Asset-Überarbeitungen. Das Hinzufügen neuer Spielinhalte wie Quests wird allerdings nicht unterstützt. Interface-Mods müssen in der Regel bei jedem Update neu installiert werden.
Handlung und Geschichte
Das Spiel spielt in Appalachia, dem ehemaligen Bundesstaat West Virginia. Appalachia besteht aus sieben verschiedenen Regionen: dem Wald, Ash Heap, dem Toxic Valley im Westen, der Savage Divide im Zentrum, dem Moor und dem Cranberry Bog im Osten und dem Skyline Valley im Süden.
Verschiedene Städte in West Virginia dienten als Inspiration für Fallout 76, darunter Point Pleasant, Charleston, Welch, Beckley, Lewisburg, Summersville, Sutton, Clarksburg, Morgantown, Flatwoods und Harpers Ferry. Da Fallout jedoch in einem alternativen Universum angesiedelt ist, wurden ihre Positionen im Vergleich zum realen West Virginia verändert. Neben Orten wie dem Camden Park, der New River Gorge Bridge und dem Mothman Museum, die unter demselben Namen auch in der Realität existieren, gibt es außerdem fiktive Orte wie das Whitespring-Resort und die Vault-Tec University, die in Wirklichkeit anders benannt sind (hier: The Greenbrier und Woodburn Circle).
Zahlreiche Kreaturen aus der einheimischen Folklore, wie z. B. der Mottenmann, das Flatwoods-Monster, das Grafton-Monster, der Wendigo oder der Sheepsquatch, wurden ebenfalls in die Lore integriert.
Questreihen
Hauptquestreihe
Vault 76 ist einer von 17 sogenannten Kontroll-Vaults, in denen keinerlei Experimente durchgeführt wurden. Erbaut von der Vault-Tec Corporation wurde er schließlich am 4. Juli 2076 eröffnet, um den 300. Jahrestag der Gründung der Vereinigten Staaten zu feiern.
Vault 76 wurde von den sogenannten Vault-Bewohnern (den Spielercharakteren) bewohnt, den angeblich besten und schlausten Menschen Amerikas, die den Großen Krieg, einen nuklearen Schlagabtausch am 23. Oktober 2077, und verließen ihr schützendes Zuhause 25 Jahre später, am sogenannten Rückeroberungstag im Jahr 2102. Zuvor erhielten sie von ihrer Aufseherin die Aufgabe, sich in das verstrahlte Appalachia aufzumachen und die Zivilisation in der Region wiederaufzubauen.
KASTEN
Nachdem man Vault 76 verlassen hat, findet man sich in einer zerstörten Welt wieder, in der es von mutierten Kreaturen, biologischen Experimenten und feindlichen Robotern wimmelt. Man erfährt von einem Virus, das die überlebenden Menschen in sogenannte Verbrannte verwandelt hat und durch riesige, mutierte Fledermäuse, die Brandbestien, verbreitet wird. Während man Appalachia erkundet, erlebt man die Auswirkungen des Großen Kriegs auf die Region und sucht nach der Aufseherin von Vault 76, indem man ihrer Spur aus Holobändern folgt. Im weiteren Verlauf lernt man außerdem ihren Verlobten Evan kennen und macht Bekanntschaft mit diversen Fraktionen, von denen einige bereits vor dem Großen Krieg existiert haben.
Die erste Fraktion, der man begegnet, sind die Responders ‒ eine humanitäre Hilfsorganisation, die kurz nach dem Großen Krieg gegründet wurde, aber bereits 2096 wieder aufgelöst wurde. Zuletzt standen die Responders unter der Leitung von Maria Chavez. Später entdeckt man die Forschungsergebnisse des Responders Claire Hudson und kann sich im AVR Medical Center gegen die Verbrannten-Seuche immunisieren. Aufgrund einer Nachricht von Hudson, in der man von einer besonderen Responder-Einheit, den Feuerteufeln, erfährt, begibt man sich anschließend zum Charleston Fire Department und durchläuft dort mehrere Prüfungen, um sich der Einheit anzuschließen. Schließlich erhält man Informationen über den Feuerteufel Hank Madigan, der sich der Auslöschung der Verbrannten verschrieben hat.
Hanks Spur führt zu seinem letzten bekannten Aufenthaltsort, dem Top of the World, wo man allerdings feststellen muss, dass er bereits Raidern zum Opfer gefallen ist. Dort trifft man auf den Roboter Rose, dem die Persönlichkeit der Raiderin Rosalynn Jeffries einprogrammiert wurde. Ihr Freund, David Thorpe, hatte den Roboter nach ihr entworfen. Als Rosalynn im Jahr 2082 nach Charleston reiste, um Weihnachtsgeschenke für David zu kaufen, wurde sie von den Respondern und Melody Larkin gefangen genommen. Nachdem sie David angelogen und ihm gesagt hatten, dass Rosalynn tot sei, schwor er Rache. Am Weihnachtsmorgen zerstörte er mit einer Mini-Atombombe den Summersville-Damm, woraufhin die Wassermassen den örtlichen See zum Überlaufen brachten und Charleston vollständig überfluteten. Diese Katastrophe, die auch als Weihnachtsflut bekannt wurde, tötete nicht nur Tausende Zivilisten, sondern versehentlich auch Davids Freundin Rosalynn. Über 25 Jahre nach diesem Ereignis trifft man auf David, der nun zu einem Verbrannten geworden ist, und muss ihn daher töten.
Nachdem man später ein altes Raider-Versteck ausfindig gemacht hat und sich Rose' Vertrauen verdienen konnte, hilft sie einem bei der Suche nach Hanks Verbrannten-Detektor-Verbindungsgerät. Da das Gerät beschädigt wurde, wird man von Rose zum Bunker von Abigayle „Abbie“ Singh, der Entwicklerin des Projekts, entsandt und erfährt dort von der Anarchistengruppierung „Freie Staaten“, der Abby angehörte. Die Gruppe hegte ein starkes Misstrauen gegenüber Vault-Tec und war über deren Verstrickung mit der US-Regierung so beunruhigt, dass sie im Sumpf ihre eigenen Bunker errichten.
In Abbys Bunker findet man heraus, dass sie den Krieg im Familienbunker überlebte, und erhält Kenntnis über den Überfall der Verbrannten auf Harpers Ferry im Jahr 2086. Um sich gegen die Infizierten zur Wehr zu setzen, errichtete ihr verstorbener Vater ein Aufspürsystem, das im Laufe der Zeit durch die hohe Luftfeuchtigkeit des Sumpfs beschädigt wurde. Abby führte das Projekt zunächst weiter, brach es jedoch letzten Endes ab. Später findet man den benötigten Zugangscode im Terminal von Sam Blackwell, einem weiteren Mitglied der Freien Staaten, und kann das Projekt so letztendlich vollenden. Abby begab sich in der Zwischenzeit zum Top of the World, um Madigans Verbindungsgerät zu bergen, allerdings ist sie seitdem verschollen.
Man folgt einer Nachricht von Abbie und stattet der Stählernen Bruderschaft in Fort Defiance, dem früheren Allegheny Asylum, einen Besuch ab. Dort erfährt man einerseits von Taggerdy's Thunder, dem Ursprung der Appalachia-Division, und dass Leiterin Elizabeth Taggerdy um Erlaubnis gebeten hatte, Atomwaffen gegen die Brandbestien einsetzen zu dürfen. Roger Maxson lehnte ihr Bitte jedoch ab, da er jeglichen Gebrauch von Atomwaffen aufgrund der katastrophalen Auswirkungen des Großen Krieges für unangemessen hielt. Später schlossen sich Bruderschaft und Responders zusammen und kämpften in der Schlacht von Huntersville 2086 gemeinsam gegen Supermutanten. Die Beziehung zwischen den beiden Fraktionen verschlechterte sich, als die Bruderschaft anfing, die Responders um Vorräte zu bitten.
Mit der Zeit erhält man nähere Informationen über das Schicksal der Responders und inwiefern die Bruderschaft daran beteiligt war. Kurz nach der Weihnachtsflut versuchte Jeff Nakamura, ein Mitglied der Responder, Amy Kerry einen Heiratsantrag zu machen, jedoch wies sie ihn traurig zurück und behauptete, dass ihr der Wiederaufbau von Appalachia wichtiger sei. Nachdem die Responder Amy um das Jahr 2095 ständig dazu gedrängt hatten, sich ihnen anzuschließen, distanzierte sie sich zunächst von ihnen, jedoch entwickelten sie später gemeinsam ein Programm, das die Umwelt auf Verseuchungen durch Verbrannte überwachen sollte. Durch die häufigen Aufforderungen, sich ihnen anzuschließen, geriet Amy schließlich mit Jeff und Maria aneinander. Eines Tages wurde Amy jedoch von einer Maulwurfsratte gebissen und erkrankte schwer. Als Jeff sie besuchte, in dem Glauben, Amy würde sterben, wurde ihr nicht nur sein Mitgefühl und Edelmut bewusst, sondern auch, wie wichtig er in ihrem Leben war.
Durch unvorsichtige Äußerungen der Responders erfuhr die Bruderschaft Wind von dem Projekt und forderte sie mit Waffengewalt auf, ihre Informationen und Ressourcen herauszugeben. Maria gelang es, die Bruderschaft zur Vernunft zu bringen, allerdings suchten sie weiterhin nach Amy und ihren Forschungsergebnissen. Als Amy davon erfuhr, war sie sich sicher, dass die Bruderschaft ihre Technologie für eigene Zwecke nutzen und eventuell sogar Waffen damit herstellen wollte. Irgendwann merkte sie, dass die Bruderschaft ihr dicht auf der Spur war, floh aus ihrem Wohnwagen und tauchte unter. Nach dem Zwischenfall mit Jeff und den anderen Responder wollte sie unter allen Umständen verhindern, dass die Bruderschaft auch nur die geringste Information erhält.
Auf ihrer Flucht hinterließ sie Jeff ein Holoband, auf dem sie ihm mitteilte, dass er sie am Ort ihres ersten Dates finden könne: Cow Spots Creamery. Dabei war ihr nicht bewusst, dass der Ort auch in einer Nachricht von Jeff auf ihrem Terminal erwähnt wurde. Schließlich ließ sie in der Molkerei ihr Leben. Bei sich trug sie eine Nachricht für Jeff, in der sie ihn anfleht, ihre Forschungsergebnisse mit den Respondern zu teilen. Was mit Jeff passiert ist, ist jedoch unbekannt. Die anderen Responder teilten ein ähnliches Schicksal: Das Liebespaar Miguel Caldera und Garry Wilkins wurde auseinandergerissen, als ein verirrter Verbrannter in den Flughafen eindrang und Garry tötete. Außerdem fielen Maria und andere Responder im Jahr 2096 am Flughafen einer Invasion von Verbrannten und Brandbestien zum Opfer.
Auf ihrer Suche nach Elizabeth erfährt man in einer Höhle vom Schicksal der Bruderschaft, die Anfang 2095 die Operation Touchdown durchführte und herausfand, dass Brandbestien nur mit Kernwaffen vernichtet werden können. Man folgt daher dem Wunsch des Aufsehers, eines der Raketensilos in der Region zu sichern, und feuert einige Atomraketen ab, um gegen die Brandbestien vorzugehen. Die Ausbreitung der Seuche über die Grenzen von Appalachia hinaus wird dadurch eingedämmt und die restliche Menschheit vor den Verbrannten bewahrt.
Da Taggerdys Notizen darauf hindeuteten, dass Sam Blackwell der Schlüssel zu den Atomsilos sein könnte, stellt der Spieler Nachforschungen über ihn an. Schließlich erfährt er von einem Bunker unter dem Whitespring-Resort und macht sich auf den Weg dorthin, in der Hoffnung, Überlebende zu finden. Man findet heraus, dass der Bunker von der Enklave, den Überresten der Regierung der Vereinigten Staaten, genutzt wurde, und trifft dort auf die KI MODUS. Zudem offenbart sich, dass die Brandbestien eine Biowaffe sind, die vom Anführer der Enklave, Thomas Eckhart, im Jahr 2086 freigesetzt wurde, mit dem Ziel, DEFCON auszuhebeln.
Mit MODUS' Hilfe schafft man es schließlich, eine Atombombe abzufeuern und damit andere Vault-Bewohner zu animieren, gemeinsam gegen die Brandbestien und ihren Virus zu kämpfen. Für all jene Vault-Bewohner, die die Bomben zu einem anderen Zweck als der Vernichtung der Brandbestien einsetzen, hat die Aufseherin ein frustriertes Holoband hinterlassen.
Wastelanders
Wastelanders war eine umfangreiche inhaltliche Überarbeitung von Fallout 76 und brachte menschliche NSCs mit sich. Die Geschichte des Updates beginnt am 23. Oktober 2103, ein Jahr nach dem Start des Hauptspiels. Zu diesem Zeitpunkt haben die überlebenden Menschen und Ghule Appalachia bereits neu besiedelt und die Bemühungen der Vault-Bewohner die Region wieder sicherer gemacht. Unter den Siedlern haben sich zudem Gerüchte über einen Schatz entwickelt, den es in Appalachia geben soll.
Nachdem man Vault 76 verlassen hat, begegnet man zunächst zwei Frauen, Isela Mejia und Lacey Drummond, die enttäuscht sind, den vermeintlichen Schatz nicht finden zu können. Als man danach die Bar Wayward aufsucht, trifft man dort auf die Besitzerin Duchess, die von Batter mit einer Waffe bedroht und nach einem gewissen Crane ausgefragt wird. Später unterstützt man Duchess im Kampf gegen eine örtliche Bande, die Freien Radikale, und kann am Ende selbst entscheiden, wie man mit ihnen verfährt.
KASTEN
Nach einer Reihe von Ereignissen begegnet der Vault-Bewohner der Aufseherin in ihrem Haus. Sie ist zurückgekehrt, weil sie sich für die Neuankömmlinge in Appalachia interessiert, doch verabscheut sie diejenigen, die die Atomwaffen nur als Spielzeug betrachten. Nachdem sie von der Beerdigungs ihres Verlobten Evan erfährt, ist sie traurig, aber dankbar und hat ein schlechtes Gewissen, ihn im Stich gelassen zu haben. In dieser Handlung spielt die Verbrannten-Seuche ebenso eine Rolle wie die Bemühungen, einen Impfstoff dagegen zu verbreiten. Gemeinsam macht sich der Vault-Bewohner und ihr Aufseher auf den Weg zur Kanawha Nuka-Cola-Fabrik, um den Impfstoff herzustellen.
Der Vault-Bewohner trifft auf zwei neue Gruppen, die sich in den Appalachia niedergelassen haben: die Raider am Crater, angeführt von einer Frau namens Meg Groberg, und die freundlicheren Settlers in Foundation, angeführt von einem Mann namens Paige. Der Vault-Bewohner erfährt mehr über die Menschen in den einzelnen Fraktionen und die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind. Nachdem die Menschen sich bereit erklärt haben, sich impfen zu lassen, überzeugt der Aufseher den Vault Dweller von der Wichtigkeit, die Wirtschaft durch eine goldbasierte Währung wiederaufzubauen, um die Menschheit am Ende wieder zusammenzubringen. Der Vault-Bewohner und der Aufseher erfahren von Vault 79 ‒ dem Ort, an dem sich der angebliche Schatz befinden soll ‒ und entdecken, dass dort womöglich die gesamten Goldreserven des Landes lagern. Der Vault-Bewohner muss sich letztendlich entscheiden, mit welcher der beiden Fraktionen er den Vault überfallen will. Ganz gleich, für welche Fraktion man sich entscheidet, hilft ein sozial isolierter Ghul ‒ Penelope Hornwright oder Lucky Lou ‒ dabei, in den Vault einzubrechen, und versucht, in der jeweiligen Fraktion seinen Platz zu finden und trotz seines Aussehens akzeptiert zu werden.
SETTLERS
Der Vault-Bewohner entscheidet sich, bei dem Überfall auf der Seite von Paige und der Foundation zu stehen. Für den Einbruch in Vault 79 benötigt Paige einen massiven Bohrer, um das Verteidigungsnetz von RobCo vollständig zu umgehen, indem sie direkt in den Vault selbst bohrt. Das Problem ist, dass die Foundation nicht über diese Art von schwerem Baugerät verfügt, da die Karawane mit leichtem Gepäck reisen musste. Auf der Suche nach einer Lösung werden die Vault-Bewohner gebeten, das Gelände von Hornwright Industrial zu durchsuchen und den Siedlern geeignete Mittel für den Raubüberfall zu beschaffen. In den Ruinen des alten Familienanwesens trifft der Vault-Bewohner auf Penelope Hornwright und einen riesigen Bohrroboter namens Motherlode, der unter ihrem Kommando steht. Trotz ihrer Skepsis stimmt Penny dem Raubüberfall zu.
Nach der Lösung des anfänglichen Problems wendet sich Paige dem nächsten Problem auf der Liste zu: dem Ausschalten der Lasergitter, die das Gold schützen. Aus den Schaltplänen geht hervor, dass es sich bei dem Lasergitter um ein leistungsstarkes, militärisches System handelt, das die Anlage bei kleinsten Stromschwankungen in einen Sperrzustand versetzt. Paige verweist den Bewohner an Jen, eines der jüngsten Mitglieder der Foundation-Gemeinschaft und Tochter zweier chinesischer Spione, die sich verliebten und ihre Treue zur chinesischen Regierung aufgaben. Jen hat sich gemeldet und sich freiwillig bereit erklärt, ein Weg durch das Lasergitter in Vault 79 zu finden. Sie schlägt einen chinesischen Tarnanzug als Lösung vor und macht sich auf die Suche nach einem solchen, stößt dabei aber ausgerechnet auf ihre totgeglaubte Mutter Mochou. Der Spieler kann den Anzug an sich nehmen, indem er Mochou entweder tötet oder sie dazu ermutigt, sich der Foundation anzuschließen.
Ein weiteres Hindernis bei der Erstürmung von Vault 79 ist der sogenannte Grim Reaper's Hallway: Ein Gang, der mit militärischen Lasertürmen gespickt ist, die jeden Angreifer eliminieren sollen, der es schafft, die passive Verteidigung zu durchbrechen. Paige schlägt vor, Kontakt zu einer Gruppe ehemaliger Militärangehöriger aufzunehmen, die die Siedler seit ihrer Anwesenheit in The Pitt beschatten, und schickt den Vault-Bewohnern zum vereinbarten Treffpunkt, um sie für den Raub zu gewinnen. Dort treffen sie Oliver Fields, Thompson und Fred Radcliff. Letzterer erklärt sich bereit, den Vault-Bewohnern zum RobCo-Forschungszentrum zu begleiten, um dort ein Robobrain zu erschaffen, das die Geschütztürme umgehen kann.
Nachdem alles für den Überfall auf Vault 79 vorbereitet ist, versammelt sich das Foundation-Team in Freddy Fears House of Scares, um letzte Details zu besprechen. Penny wird daraufhin jedoch von Hijack entführt und die Raiders vom Krater verlangen, dass der Vault-Bewohner allein zum Hornwright-Hauptquartier kommt, um über ihre Freilassung zu verhandeln. Nach Pennys Rettung kann der Überfall erfolgreich durchgeführt werden, wenngleich der Spieler Paige hintergehen kann, indem er mehr Gold als vereinbart für sich selbst einbehält. Während des Überfalls stößt man nebenbei auch auf eine Gruppe von Secret-Service-Agenten, die im Vault gefangen sind.
Das Verhalten des Vault-Bewohners gegenüber Jen wirkt sich darauf aus, ob sie ein gutes Verhältnis zu ihm aufbaut oder vor der Foundation davonläuft und ins Ödland zurückkehrt. Im letzteren Fall ist Jens Abschieds-Holoband entweder an die Foundation gerichtet oder an den Vault-Bewohner, den sie als Arschloch bezeichnet.
Stählerne Dämmerung und Stählerne Herrschaft
„Steel Dawn“ und „Steel Reign“ handeln von einem kürzlich aus Kalifornien eingetroffenen Trupp der Stählernen Bruderschaft, der ersten Expeditionstruppe der Bruderschaft, die ausgesandt wurde, um den Kontakt zur ursprünglichen Appalachia-Bruderschaft wiederherzustellen. Zur Zeit von Steel Reign schreibt man das Jahr 2104.
Im Mittelpunkt der Questreihe stehen zwei Mitglieder mit gegensätzlichen Vorstellungen darüber, welchen Weg die Bruderschaft einschlagen sollte: Ritter Daniel Shin und Paladin Leila Rahmani, sowie die Schriftführerin Odessa Valdez, die als Vermittlerin zwischen den beiden fungiert. Die Geschichte konzentriert sich auch auf einige Jugendliche, die mit der Bruderschaft zu tun haben: die jungen Brüder Colin Putnam und Marty Putnam, die der Bruderschaft beitreten wollen, um Gutes für die Menschheit zu tun, ein unerfahrenes Mitglied namens Erika Hewsen, dem es an Selbstvertrauen mangelt, sowie eine junge Frau namens Marcia Leone, die die Bruderschaft für den Tod ihrer Familie verantwortlich macht. Um die Bruderschafts-Questreihe zu beginnen, muss man mindestens Stufe 20 erreicht haben. Danach muss man nach Fort Atlas reisen und mit Russell Dorsey sprechen.
KASTEN
Der Vault-Bewohner lernt die Stählerne Bruderschaft kennen und macht sich mit Shin, Rahmani und Valdez vertraut. Es wird deutlich, dass Shin Neuankömmlinge nur ungern in die Bruderschaft aufnimmt, als der Vault-Bewohner die Aufgabe erhält, mit denjenigen zu sprechen, die sich der Bruderschaft anschließen möchten, und Shin alle Anfragen aus verschiedenen Gründen ablehnt. Nachdem man Valdez dabei geholfen hat, den neuen Keller der Bruderschaft zu inspizieren und ggf. entweder Colin oder Marty zu rekrutieren, beauftragt Rahmani den Vault-Bewohner, den Anwärter auf Probe, umgehend damit, Jennie Brown und ihren Dorfbewohnern, den sogenannten Retreat, bei ihrem lokalen Problem zu helfen: Eine Blutadler-Bande unter der Führung einer gewalttätigen Frau namens Dagger bedroht die Zuflucht mit ihren Raketenwerfern, um Vorräte zu erpressen. Damit sie die Zuflucht in Ruhe lässt, muss Dagger getötet, bedroht oder bestochen werden.
Überfälle und Diebstähle durch Raider haben dazu geführt, dass die Hellstorm-Raketenwerfer der Bruderschaft in die Hände von Krater-Kriegerbanden gefallen sind. Obwohl Rahmani gerne einen Weg finden würde, um mit ihnen zu koexistieren, beschließt Shin, die Beute zurückzuerobern und das Eigentum der Bruderschaft mit allen Mitteln zurückzuerlangen. Gemeinsam mit dem Vault-Bewohner begibt er sich zum provisorischen Vault, wo ein Raider namens Pierce sich weigert, die Waffen herauszugeben. Unterdessen konnte die Bruderschaft die Quelle der Hellstorm-Raketenwerfer in Appalachia ausfindig machen ‒ oder, besser gesagt, eine andere Gruppe von Ödländern, die sie einsetzen: Foundation. Rahmani möchte sich daher die Raketenwerfer zurückholen und Handelsbeziehungen zu den Siedlern aufbauen.
In der Foundation spricht der Vault-Bewohner mit Gloria und Tad Chance über die Raketenwerfer, doch angesichts der Devise „Wer's findet, dem gehört's“ zögern sie, sie herauszugeben. Sie erwähnen, dass sie eventuell einsichtig wären, wenn es nicht ein Problem gäbe: Mike Tiller, ein junges Mitglied der Foundation, das die Raketenwerfer bei sich hatte, ist verschwunden. Es stellt sich heraus, dass Mike bei einem Unfall versehentlich eine Gruppe Siedler getötet hat und, von Schuldgefühlen geplagt, in eine Mine geflohen ist. Der Vault-Bewohner kann entweder Mike dazu bringen, sich selbst zu vergeben, oder ihn ermorden. Ob die Foundation die Bruderschaft respektiert oder nicht, wird auch durch die Handlungen des Vault-Bewohners bestimmt.
Nachdem sich die Bruderschaft als wohlwollende Kraft in Appalachia etabliert hat, entdeckt Valdez eine Spur, die es ihr ermöglicht, ihre Hauptaufgabe zu erfüllen: den Kontakt zu Lost Hills wiederherzustellen, indem sie einen Satelliten in einer verlassenen Enklavenanlage in der Nähe installiert. Nachdem sie sich mit der bösartigen KI SODUS auseinandergesetzt haben, machen sich Shin und Rahmani daran, den Funkkommunikator einzurichten. Rahmani hat jedoch Bedenken; als Shin in einem anderen Raum ist, sagt sie dem Vault-Bewohner, dass sie ihn zerstören will, weil sie die Ältesten als eine unnachgiebige Kraft betrachtet, die die Autorität ihrer Gruppe innerhalb der Organisation gefährdet. Rahmani deutet an, dass sie ihre Befehlsgewalt wegen eines Missgeschicks auf ihrer Reise nach Appalachia verlieren würde. Stattdessen möchte sie ihren Zweig der Bruderschaft unabhängig machen, da sie darin eine Möglichkeit sieht, weiterhin die Führung zu übernehmen und sicherzustellen, dass ihre Bruderschaft Appalachia wirklich helfen kann. Der Vault-Bewohner kann ihr entweder zustimmen oder beschließen, ihre Absicht nicht zu unterstützen. In jedem Fall erfährt ein unglaublich wütender Shin von den Taten und enthebt Rahmani ihres Rangs als Paladin. Nachdem bekannt wird, dass der Untergrund von Fort Atlas von Supermutanten angegriffen wird, wird die Angelegenheit allerdings vorerst auf Eis gelegt.
Stählerne Herrschaft
Bald darauf entdeckt die Bruderschaft, dass der Angriff der Supermutanten auf Fort Atlas kein Zufall war, und erfährt, dass überall in der Region Supermutanten-Angriffe stattfinden. Gleichzeitig verschwinden in der Region immer mehr Menschen, was nach gesundem Menschenverstand darauf hindeutet, dass Supermutanten und die Vermisstenfälle miteinander in Verbindung stehen. Eine Spur führt sie zu den Unheimlichen Höhlen, sodass Shin mit Erika Hewsen und Norland losgeht, um Nachforschungen anzustellen. Norland wird jedoch bald darauf getötet, weshalb Shin sich Vorwürfe macht, dass er nicht da war, um Norland zu beschützen. Erika wird schließlich in eine Falle gelockt und Shin verletzt sich bei dem Versuch, sie zu retten. Ihre Ermittlungen sind jedoch nicht völlig umsonst, da der Vault-Bewohner einen beschädigten Pip-Boy findet.
Nachdem man Valdez den Pip-Boy als Hinweis gegeben hat, konfrontiert sie den Vault-Bewohner mit einem weiteren Problem: Ihre junge Flüchtlingsfreundin Marcia Leone ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Ihr Freund Luis Ramirez verrät ihr, dass sie darüber nachgedacht hatte, sich einer War Party der Raider anzuschließen. Später trifft der Vault-Bewohner erneut auf Pierce, der Marcia an seiner Seite hat. Diese weigert sich jedoch, zur Bruderschaft zurückzukehren, da sie diese als Gruppe aufgeblasener „Arschlöcher“ betrachtet, die eine Mitschuld am Tod ihrer Eltern tragen. Die War Party, zu der auch Sheena und Burke gehören, betrachtet sie dagegen als ihre neue Familie. Burke und Sheena sind bei einem Einsatz zur Untersuchung der AMS-Unternehmenszentrale in Watoga verschwunden, weshalb Marcia plant, sie zu retten. Da Valdez und Ramirez sich um Marcias Sicherheit sorgen, durchkämmen der Vault-Bewohner und Marcia das Gebäude, kämpfen gegen eine Söldnerin der Hellcat Company namens Kit und retten Sheena und Burke aus dem Keller. Ob und inwiefern Marcia sich entscheidet, zur Bruderschaft zurückzukehren, hängt davon ab, wie der Vault-Bewohner sie und ihre Freunde behandelt.
Nachdem die Angelegenheiten um Marcia geklärt sind, begegnet Rahmani dem Farmer Art Knapp, der sich ebenfalls Sorgen um die vermissten Personen macht. Man erfährt, dass seine Nichte Cassie Halloway verschwand, nachdem sie mit der Blue Ridge Caravan Company auf den Weg nach Appalachia gereist war. Da die Karawane jedoch angibt, dass Cassie nicht mit ihnen nach Appalachia gekommen ist, beschließt Rahmani, die Chefin der Blue Ridge Caravan Company, Joanna Mayfield, zu ihrem Verschwinden zu befragen. Auf Anraten von Aries erfährt Rahmani, dass der Wissenschaftler Edgar Blackburn mit mehreren Karawanen der Blue Ridge unterwegs war, darunter auch mit einer, die sich wegen eines Strahlensturms im Harpers-Ferry-Tunnel verschanzt hatte. Der Vault-Bewohner ist Blackburn schon früher einmal begegnet, als er erstmals mit der Bruderschaft in Kontakt kam. Gemeinsam machen sich Valdez und der Vault-Bewohner auf den Weg zu Vault 96, wo sie einige Überlebende, darunter Cassie, retten und Blackburn gefangen nehmen, der hilflose Opfer als Versuchspersonen missbraucht hat. Blackburn rechtfertigt sein Handeln mit der Argumentation „der Zweck heiligt die Mittel“ und beteuert, dass alles, was er getan hat, im Namen der Wissenschaft geschehen sei, um eine Formel zu entwickeln, mit der die Menschheit im Ödland überleben kann.
Wieder in Fort Atlas angekommen, verspottet Blackburn die Bruderschaft und verkündet, dass seine Mitarbeiter die Formel, ein modifiziertes Forced Evolutionary Virus (FEV), im Rahmen eines großen wissenschaftlichen Experiments in die Atmosphäre freisetzen werden. Rahmani und Shin bringen ihn zum West Tek Forschungszentrum, wo seine Kollegen Farha, Jain und Nellie Wright dem FEV den letzten Schliff gaben, um es in Wasser und Luft freizusetzen. Dadurch würden noch mehr Menschen zu Supermutanten werden, was eine noch schlimmere Katastrophe als in Huntersville zur Folge hätte. Um zu beweisen, dass ihre Forschung dem Wohle der Menschheit im Ödland dient, meldet sich Blackburn freiwillig, um sich selbst dem Virus auszusetzen. Unglücklicherweise führt eine Fehlberechnung oder Fehlfunktion dazu, dass sich Blackburn in einen gefährlichen Supermutanten-Giganten verwandelt, weshalb Rahmani und Shin ihn töten müssen.
Im Anschluss daran ist Shin wütend auf Rahmani und wirft ihr vor, dass die Ältesten genau so etwas verhindern wollten: dass Menschen versuchen, mit der Wissenschaft Gott zu spielen. Obwohl Rahmani ihm in diesem Punkt zustimmt, bitten sie beim Zusammentreffen mit Blackburns Mitarbeitern um Gnade und verlangen, dass ihre Leben verschont werden, da ihre Forschung für das Ödland von unschätzbarem Wert ist – zumal es aufgrund des Großen Krieges und des folgenden Verfalls keine Schulen und Universitäten mehr gibt. Auch wenn Rahmani sie verschonen möchte, weil menschliches Leben heutzutage so wertvoll sei, beharrt Shin darauf, sie zu töten, nachdem er selbst gesehen hat, wie gefährlich ihr Wissen ist, falls es in die falschen Hände gerät.
Es bleibt dem Vault-Bewohner überlassen, ob er die Wissenschaftler tötet oder verschont und ihnen stattdessen erlaubt, als Forscher für die Bruderschaft zu arbeiten. Am Ende führt der Konflikt um Blackburns Verbündete dazu, dass sich Rahmani und Shin trennen, da sie sich nicht einigen können. Einer von ihnen wird getötet oder darf nach Maxson zurückkehren, während der andere das Kommando über die Bruderschaft übernimmt, um sie auf ihre neue Aufgabe in den Appalachen vorzubereiten.
Wenn man sich auf Rahnamis Seite stellt, erwähnt Shin, dass er und einige Mitglieder der Bruderschaft den ganzen Weg zurück nach Kalifornien gehen werden, um dem Ältestenrat von Rahnamis Handlungen zu berichten. Entscheidet man sich für Shin, verlässt Rahmani traurig den Raum, um nicht Zeuge der Hinrichtungen zu werden; es ist allerdings unklar, was danach mit ihr geschieht. Zurück in Fort Atlas veranstaltet entweder Shin oder Rahmani eine Feier für den Vault-Bewohner und ernennt ihn zum Ritter. Vernon Dodge, ein Mitglied der ursprünglichen Bruderschaft, kommt möglicherweise ebenfalls hinzu, falls man ihn gefunden und ermutigt hat, der neuen Bruderschaft beizutreten.
Zurück in Foundation wird Cassie möglicherweise über Blackburns Tod informiert. Zwar ist Cassie froh, dass er gestorben ist, gibt aber zu, dass sie ein wenig Mitleid mit ihm hat. Blackburn habe zwar im Namen der Wissenschaft und Medizin schreckliche Gräueltaten begangen, aber letztendlich habe er seine Experimente nicht zum Vergnügen durchgeführt. Dies deckt sich mit Blackburns Behauptungen in seinen Holobändern, dass er trotz seiner grausamen Taten die Menschheit aufrichtig liebte und ihr helfen wollte.
Expeditionen: The Pitt
Im Jahr 2104 sind die Responders dank der harten Arbeit von Rucker wieder zum Leben erweckt worden. Gemeinsam mit Orlando hat sie einen Deal ausgehandelt, um das Whitespring Resort als Zufluchtsort nutzen zu können. Skippy Roerich, ein Mann aus der nahe gelegenen Stadt Pittsburg, bittet in der Whitespring-Zuflucht nun um Hilfe, da seine Heimat durch den Aufstand einer gewalttätigen Raider-Gruppe, den Fanatics, im Chaos versinkt. Diese werden von der Pittsburgh Union bekämpft, der Skippy und viele andere angehören. Die Vault-Bewohner leisten den Respondern Hilfe und werden dann von einem Piloten namens Lennox mit einem Vertibird nach Pittsburgh geflogen.
In „Union Dues“ treffen die Vault Dwellers auf Hex, die Anführerin einer der wichtigsten Divisionen der Union, die als Local 42 bekannt ist. Sie informiert die Vault Dwellers darüber, dass die Union vor Kurzem eine ihrer wichtigsten Stützpunkte, die Gießerei, an die Fanatics verloren hat. Die Vault Dwellers sabotieren daher die Gießerei, um der Union wieder die Oberhand zu verschaffen. In „From Ashes to Fire“ treffen die Vault Dwellers ihren Kontaktmann Danilo, der sie über Trog informiert und einen Angriff auf das Sanctum plant – eine zur Festung umgebaute Kathedrale. Dabei räumen die Vault-Bewohner den Weg von Giftmüll frei und treffen auf Ava Rose, eine Frau, die vor 27 Jahren Zeugin des Bombenangriffs im Großen Krieg war. Ava vergleicht die Dwellers mit Schutzengeln und beauftragt sie, die Gefangenenhalsbänder von den Opfern zu entfernen, die durch die Fanatiker ums Leben gekommen sind. Nachdem sie das Sanctum durch das Abwassersystem infiltriert haben, können einige Geiseln befreit werden. Da die Fanatiker vorerst unschädlich gemacht wurden, wünscht Danilo den Dwellers eine sichere Rückkehr.
Expeditionen: Atlantic City
Es ist das Jahr 2105 und Jeremiah Hopkins in der Whitespring-Zuflucht erlaubt den Vault-Bewohnern, kostenlos nach Atlantic City zu reisen. In „Steuerhinterziehung“ wird Billy Beltbuckles von einem Mitglied der Showmen als Geisel genommen. Nachdem er gerettet wurde, geht er ins Neapolitan Casino, wo die Vault-Bewohner eventuell auch Sal Sticky Fingers helfen.
In „The Most Sensational Game“ trifft Veracio Cruz ein und lädt die Vault-Bewohner ein, bei seinem Spiel mitzumachen, bei dem Jullian Batsuuri und ihr Bruder Juchi als Assistenten fungieren. Beim Betreten des „Aquarium of the Atlantic“ treffen die Vault-Bewohner auf die Anführerin der Showmen, „Mother Charlotte“.
In Appalachia wurde der Rose Room geöffnet und beherbergt nun die Familie Russo aus Atlantic City. Diese besteht aus dem Vater Antonio, der anscheinend seine geistigen Fähigkeiten verliert, der Mutter Evelyn, die sich nach ihrer verlorenen Berühmtheit sehnt, dem Sohn Vin (Vincenzo), der seine Familie zusammenhalten und beschützen will, und der Tochter Abbie, die weges eines süchtigmachenden Giftes namens „Devil's Blood“ im Sterben liegt. Zu ihrem Unglück müssen die Russos feststellen, dass ihre Vergangenheit in Atlantic City sie eingeholt hat. Wie ihre Geschichte ausgeht, hängt von den Handlungen des Vault-Bewohners ab.
Skyline Valley
Diese Handlung spielt im Jahr 2105 und konzentriert sich fast ausschließlich auf die Region Skyline Valley. Alyssa, ein Mitglied der Foundation, bemerkt, dass die große Tür von Vault 63 weggesprengt wurde und in der Nähe von Sutton gelandet ist. Bei der Untersuchung des Vaults lernt der Vault-Bewohner über eine Gegensprechanlage Hilda Stolz kennen, die ihm verrät, dass sich der Vault direkt unter dem Dark Hollow Manor befindet. Dort stößt der Vault-Bewohner auf Hildas Onkel, den Aufseher Hugo Stolz, den Vault-Sicherheitsbeauftragten James Oberlin und später Audrey Stolz, Hugos Tochter.
Als Audrey mit den Ghulen zusammenarbeitet, um zu verhindern, dass sie zu sogenannten Verlorenen werden, wird ihr klar, dass ihre Freundin aus der Zeit vor dem Großen Krieg, die Kommunistin Alex Guerra, noch am Leben ist. Außerdem findet sie heraus, dass Alex ihre Mutter Cassidy entführt hat, weil sie einen persönlichen Groll gegen Hugo hegt und ihn spüren lassen will, wie es sich anfühlt, einen geliebten Menschen zu verlieren. Später präpariert Hugo ein Buch mit einer Sprengfalle und tötet Alex damit. Bestürzt verliert Audrey jegliches Vertrauen in ihren Vater, der die Wettermaschine von Vault 63 ein drittes Mal aktivieren will. Schließlich findet der Vault-Bewohner Hugo und tötet ihn. Es gibt drei mögliche Enden für diese Geschichte, je nachdem, ob der Spieler Hugo gehen lässt, ihn gefangen nimmt oder tötet.
Wichtige Charaktere
Entwicklung
Vor der Veröffentlichung
Die Idee für Fallout 76 entstand aus dem Wunsch heraus, einen Mehrspielermodus in die Engine von Fallout 4 zu integrieren. Todd Howard wollte ursprünglich kein Fallout mit Mehrspieler-Modus, da er dies für eine schlechte Idee hielt, änderte jedoch seine Meinung, da ein Teil der Fallout-Fangemeinde sich ein Mehrspieler-Spiel wünschte. Schlussendlich wurde die Entscheidung getroffen, dies als eigenständiges Projekt zu entwickeln, da die Entwickler der Meinung waren, dass ein Mehrspieler-Modus zu dieser Zeit, als Bethesda sich auf das Einzelspieler-Erlebnis von Fallout 4 konzentrieren wollte, eine zu großartige Idee war. Die Entwicklung begann kurz vor der Veröffentlichung von Fallout 4 in den Bethesda Game Studios Austin in Texas. Das Studio in Austin war damals unter dem Namen BattleCry Studios bekannt und begann mit der Implementierung des Quake-Netzcodes in die Fallout 4-Engine. Auch die Bethesda-Studios in Maryland und Montreal haben bei dem Projekt mitgeholfen, wobei das Studio in Maryland für das Weltendesign zuständig war. ZeniMax Online Studios, Arkane Studios und id Software leisteten Entwicklungshilfe für die Vorabversion des Spiels.
In Fallout 76 kommen neuartige technische Systeme zum Einsatz, darunter ein neuer Mechanismus zur Darstellung von Wäldern, zum Streuen von Licht unterhalb der Oberfläche und komplexere Animationen für die Kreaturen. Zudem ist Fallout 76 das erste Bethesda-Spiel, das Tools zur automatischen Lichtreflexion verwendet; zuvor wurden die Lichtreflexionen in allen Bethesda-Spielen manuell platziert. Da die Engine von Fallout 4 nur auf einen Spieler ausgelegt war, hatten die Entwickler Schwierigkeiten, die Engine für mehrere Spieler anzupassen.
Das grundlegende Leveldesign und die World Art Iteration waren für das Entwicklungsteam weiterhin schnell zu bewältigen, da es von Anfang an auf die Ressourcen von Fallout 4 zurückgreifen konnte. Der Skripting-Prozess gestaltete sich jedoch aufgrund der Multiplayer-Aspekte des Spiels äußerst kompliziert, weshalb es nur begrenzte einzigartige Spielerlebnisse gab. Hinzu kommt, dass die Leveldesigner im Team mit Quest-Tools gearbeitet hatten, die besser auf das Quest-Design-Team von früheren Projekten wie Fallout 4 abgestimmt waren. Die Probleme bei der Entwicklung des Mehrspielermodus führten jedoch dazu, dass dies Tools bei Fallout 76 seltener zum Einsatz kamen.
Als Schauplatz wurde das ländliche West Virginia gewählt, da es in diesem Bundesstaat zahlreiche Mythen und Verschwörungstheorien mit interessanten und gruseligen Überlieferungen gibt. Dort befindet sich u. a. die National Radio Quiet Zone der Vereinigten Staaten, wodurch die Entwickler die Paranoia des Kalten Krieges in die Reihe einfließen lassen konnten. Außerdem wurde Sugar Grove als Schauplatz hinzugefügt, ebenso wie verschiedene Satelliten- und Kommunikationstürme. Zu guter Letzt ist Greenbrier der Standort eines riesigen unterirdischen Bunkers, der während des Kalten Krieges als Notunterkunft für den Kongress der Vereinigten Staaten dienen sollte; dieser wurde in das Whitespring Resort umgewandelt.
Innerhalb des Entwicklerteams wurde heftig darüber diskutiert, ob das Spiel menschliche Nicht-Spieler-Charaktere enthalten sollte oder nicht. Letztendlich einigten sich die Entwickler auf einen experimentellen Ansatz, bei dem andere Spieler die Rolle von Nicht-Spieler-Charakteren übernehmen sollten. Laut Marc Tardif im Juni 2019 waren Inhalte mit lebenden menschlichen Charakteren für Bethesda zunächst „nicht einmal auf dem Radar“, wobei das Feedback der Community die treibende Kraft hinter der Entwicklung des Updates Ödländer war. Der leitende Designer Ferret Baudoin gab jedoch an, dass manche Entwickler seit Beginn der Entwicklung die Idee ablehnten, keine menschlichen NPCs in das Basisspiel zu integrieren. Ungeachtet dessen gab es eine Reihe logistischer Probleme, durch die zur Veröffentlichung auf menschliche NPCs verzichtet werden musste, da dies den ohnehin schon schwierigen technischen Prozess noch weiter verkompliziert hätte. Nach Aussage von Baudoin war dies „bereits sehr früh“ ein Thema.
Die Entwicklung von Fallout 76 wurde ursprünglich größtenteils von Bethesda Game Studios Austin durchgeführt. Kurz vor dem Ende der Entwicklungsphase des ersten Releases kam das ursprüngliche Team der Bethesda Game Studios in Rockville hinzu, um einige Inhalte hinzuzufügen und den Feinschliff vorzunehmen. Demgegenüber schilderte Emil Pagliarulo die Entwicklung des Updates „Ödländer“ als eine Situation, in der von Anfang an alle Mitarbeiter gefordert waren. Seit „Ödländer“ sind weitere Studios an der Entwicklung von „Fallout 76“ beteiligt, darunter Double Eleven und Sperasoft, die neue Inhalte bereitstellen. Ihre Partnerschaft mit Bethesda an Fallout 76 wurde 2022 offiziell bekannt gegeben, auch wenn beide Unternehmen bereits vor 2022 zur Entwicklung von Fallout 76 beigetragen hatten.Das Unternehmen Art Bully Productions hat ebenfalls Konzeptkunst für Fallout 76 bereitgestellt, wird jedoch nicht im Abspann des Spiels erwähnt. Seit 2022 unterstützen The Multiplayer Group und SkyBox Labs die Entwicklung und werden seit dem Update Fallout 76 Mutation Invasion (veröffentlicht im Februar 2023) als Mitwirkende genannt.
Trotz des anfänglichen Mangels an menschlichen NPCs hat Fallout 76 mehr gesprochene Textzeilen als jedes andere Spiel der Serie, wobei dieser Rekord bereits vor dem Update „Ödländer“ gebrochen wurde. Des Weiteren gibt es mehr Holobänder und Notizen als in allen zuvor veröffentlichten Fallout-Spielen zusammen. Für die Nachahmung des Akzents von West Virginia orientierten sich mehrere Synchronsprecher des Spiels an Gouverneur Jim Justice; insbesondere ein YouTube-Video, in dem Justice über den Staatshaushalt spricht, wurde vom Synchrondirektor Kal-El Bogdanove hervorgehoben. Für das Update „Ödländer“ hat Bethesda Softworks sogar das Budget für Synchronsprecher erhöht, nachdem das Spiel um menschliche Nicht-Spieler-Charaktere erweitert wurde.
NachAussage von Pete Hines nahmen die Entwickler und Autoren die Überlieferung und den Kanon der Fallout-Reihe bei der Entwicklung der Geschichte sehr ernst, weshalb es vor dem Update „Ödländer“ keine lebenden Raider gab und die Verbrannten die Funktion menschenähnlicher Feinde übernahmen. Er kommentierte: Warum sollte es Supermutanten oder die Stählerne Bruderschaft geben? Inwiefern ist das alles stimmig und schlüssig? Es gibt durchaus Gründe und Erklärungen dafür, wie all das mit Fallout 76 zusammenhängt." Um nicht gegen den Kanon zu verstoßen, trägt beispielsweise die Ranger-Rüstung die Abkürzung CPD, was darauf hinweist, dass es sich um eine Vorkriegsuniform handelt, die von der Polizei in Charleston getragen wurde. Später wurde die Uniform dann einfach von der RNK wiederverwendet.
Bethesdas Nachricht an seine Fans
Etwa einen Monat vor der Veröffentlichung des Spiels gab Bethesda eine Erklärung ab, in der sie die experimentelle und besorgniserregende Entwicklung kommentierten und sich fragten: „Wie zum Teufel sollen wir das schaffen?“ Das Unternehmen bat um Geduld und warnte die Spieler, dass es in den ersten Monaten zu Bugs kommen würde und dass die Verbesserung der Stabilität im Vordergrund stehen würde. Sie erwähnten, dass die Entwicklung von Fallout 76 von den Fans mitgestaltet werden sollte und dass sie das Spiel bei der Veröffentlichung als einen Startschuss betrachteten.
In der Erklärung hieß es: Normalerweise beenden wir nach Jahren der Entwicklung das Spiel, veröffentlichen es und machen eine Pause. Bei 76 haben wir das Gefühl, dass wir noch nicht fertig sind, sondern an einer Startlinie stehen, an der alle neuen Arbeiten beginnen. Wir alle wissen, dass es bei der Größe unserer Spiele und den Systemen, die wir euch zur Verfügung stellen, immer zu unvorhergesehenen Fehlern und Problemen kommen kann. Angesichts dessen, was wir mit 76 vorhaben, wissen wir, dass sich allen neue spektakuläre Probleme auftun werden, die noch niemand von uns erlebt hat. Einige davon sind uns bekannt, andere sicherlich nicht. Wir brauchen eure Hilfe, um sie zu finden, und Ratschläge, was wichtig ist, um sie zu beheben. Wir werden uns um alles kümmern, jetzt und nach der Veröffentlichung.
Vor der Veröffentlichung des Spiels betonte Game Director Todd Howard erneut, dass Fallout 76 bei der Markteinführung absichtlich nicht als endgültige Version gedacht war. Es sollte ein sich weiterentwickelndes Spiel sein und viele Updates erhalten, die – ähnlich wie bei vielen anderen Online-Spielen – auf dem Feedback der Spieler basieren. Todd erwähnte, dass es in zehn Jahren ein ganz anderes Spiel sein könnte.
Pläne für die Zukunft
Für Winter 2024 ist die Veröffentlichung von Gleaming Depths geplant. Das Update wird vermutlich unter anderem einen Roboter-Boss und einen riesigen Kobra-Boss enthalten.
Anfang 2025 wird es Spielern möglich sein, als Ghule zu spielen. Dazu müssen die Spieler mindestens Stufe 50 erreicht haben.
Zusätzlich zum Zähmen von Kreaturen sollte 2021 ein System eingeführt werden, das es Spielern ermöglicht, eigene Haustiere (Hunde und Katzen) zu besitzen und anzupassen. Aus einem Datamining geht hervor, dass diese noch kommen werden.
Irgendwann in der Zukunft wird es vermutlich eine weitere Pitt-Expedition mit dem Namen „Poke the Beehive“ geben, bei der die Spieler einen Wolkenkratzer namens „Versicorps Tower“ erklimmen.
Laut Jeff Gardiner gab es bei Fallout 76 technische Probleme mit Frisuren und Gesichtsbehaarung, die die Leistung des Spiels beeinträchtigten. Dies sei der Grund dafür, dass es im Spiel nur wenige Anpassungsmöglichkeiten gebe. Jeff äußerte jedoch den Wunsch, das Spiel um eine umfassendere Charakteranpassung zu erweitern, wenn die technischen Probleme behoben werden könnten. Auf die Frage nach neuen sozialen Features wie Gilden, Textchat und einem Mailsystem antwortete er, dass solche Features für die Zukunft geplant seien. In einem Stream wurde auch erwähnt, dass ein mögliches C.A.M.P.-Sharing-System in der Entwicklung sei, jedoch gibt es dazu keine aktuellen Informationen.
Bislang hat Bethesda sich noch nicht dazu geäußert, wie es mit den Servern des Spiels weitergehen soll – ob das Spiel z. B. zu einem Peer-to-Peer-Spiel wird, in ein Einzelspieler-Spiel umgewandelt wird oder ob das gesamte Spiel nicht mehr zugänglich sein wird, ähnlich wie es vielen MMOs der frühen 2000er-Jahre ergangen ist. Im Jahr 2018 sagte Pete Hines, dass Fallout 76 versuchen werde, seine Server „für immer“ online zu halten.
Produktion
Musik
Der Soundtrack von Fallout 76 wurde von Inon Zur komponiert, der auch die Soundtracks für die vorherigen Fallout-Spiele erstellt hat. Der Original-Soundtrack war ursprünglich etwa drei Stunden lang und damit etwas kürzer als Fallout 4. Im Rahmen der Updates wurden weitere Musikstücke hinzugefügt. Inzwischen enthält Fallout 76 mit über vier Stunden die bisher längste Begleitmusik der Reihe.
Während Fallout 4 viel Klaviermusik enthielt, um das emotionale Thema Familie zu vermitteln, lag der Schwerpunkt bei Fallout 76 auf den Themen Hoffnung und Kameradschaft. Aufgrund der vorwiegend ländlichen Spielwelt entschied sich Inon Zur, vermehrt Gitarren- und Solostreicher einzusetzen. Zudem sollte mit dem Schlagzeug ein Gefühl rhythmischer Unterstützung erzeugt werden. Für Fallout 76 wollte Zur eine fröhlichere und optimistischere Klangkulisse, die sich von den melancholischen Musikstücken aus Fallout 4, die Trauer, Verlust und Verzweiflung hervorriefen, unterscheidet. Er sagte: „[Wir wollen] nicht über Dunkelheit sprechen. Wir wollen nicht über Zerstörung sprechen. Wir wollen wirklich weiter auf dieses warme Gefühl von Kameradschaft und Abenteuer pochen, denn darum geht es bei Fallout 76; die Menschen arbeiten zusammen, um die zerstörte Welt wieder aufzubauen.“
Beim Komponieren der Musik für das Wastelanders-Update verfolgte Zur einen anderen Ansatz als bei der Musik des Grundspiels. Die ursprüngliche Musik sollte auf organische Weise weiterentwickelt werden und eine gesanglichere und melodischere Form erhalten, um die neue Geschichte zu unterstreichen. Zur verfolgte einen eher klassischen Ansatz, bei dem mehr traditionelle Instrumente zum Einsatz kamen. Teilweise wurden die Original-Musikstücke von Fallout 76 neu harmonisiert.
Fallout 76 hat ein instrumentales Main Theme, jedoch wurde „Take Me Home, Country Roads“ als Vocal Theme verwendet, um das Spiel zu bewerben. Hierbei handelt es sich um eine Coverversion der Gruppe Spank.
Entwickler
An Fallout 76 waren viele Entwickler beteiligt, die auch an Fallout 3 und 4 mitgearbeitet haben. Beteiligt waren unter anderem Hauptproduzent Todd Howard, Regisseur Jeff Gardiner, die Designer Emil Pagliarulo, Bruce Nesmith und Alan Nanes sowie die Drehbuchautoren Brian Chapin und Liam Collins. Regisseur Jeff Gardiner verließ Bethesda Ende 2021 nach dreijähriger Arbeit an Fallout 76. Ferret Baudoin, der zuvor an Fallout 4 und Van Buren gearbeitet hatte, war bis zu seinem Tod Ende 2022 als Autor und Quest-Designer an Fallout 76 beteiligt.
Das Team wurde auch durch viele neue Mitglieder verstärkt. Chris Mayer kam von Arkane und wurde zum Entwicklungsleiter des Spiels ernannt. Kay Gilmore war für die Produktion des Spiels verantwortlich und Mark Tucker für das Design. Er verließ das Team im Mai 2023. Ellys Tan wurde kurz vor der Veröffentlichung des Spiels eingestellt und zum leitenden Quest-Designer und Autor ernannt. Bill LaCoste ist derzeit der Hauptproduzent des Spiels. Carl McKevitt ist Senior Quest Designer und für seine Arbeit an Aries und Blue Ridge Caravan Company bekannt. Craig Bernardo und Steve Massey waren am Level-Design des Spiels beteiligt. Massey verließ das Team jedoch Ende 2022, um sich auf ein kleineres Indie-Projekt zu konzentrieren. Im Mai 2024 wurde Jonathan Rush zum Creative Director des Spiels ernannt.
Nach der Veröffentlichung des Spiels verstarb eine der Qualitätssicherungs-Testerinnen des Spiels, Sara Matthews. Zu ihren Ehren wurde eine Spielfigur nach ihr benannt.
In den Jahren 2021 und 2022 rekrutierte Bethesda die Fallout 4-Modder Ryan Johnson, Stephanie Zachariadis und Veronica Harbison, die an Mods wie Fallout: London und The Machine, and Her arbeiteten. Joseph Simpkin und Baden Gill, die an einem inoffiziellen Fallout 3-Remake arbeiteten, wurden ebenfalls rekrutiert. Sie arbeiteten danach an den Updates Expeditionen: The Pitt und Nuka-World on Tour mit.
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Das Spiel wurde offiziell auf der E3 2018 enthüllt. Bereits drei Jahre zuvor wurde Vault 76 vom Nachrichtensprecher zu Beginn von Fallout 4 erwähnt. Am 15. und 16. September 2018 nahm Bethesda in Point Pleasant am jährlichen Mothman Festival teil, wo sie Cosplay einluden und Fanartikel verlosten. Die Idee für die Werbeaktion stammte vom Mothman Festival selbst. Zusätzlich veranstaltete Bethesda ein Event im The Greenbrier, der Inspiration für das Whitespring-Resort, wo Fans Fallout 76 in einem Ballsaal spielen konnten
Vorbesteller des Spiels hatten Zugang zu einer Beta-Version (B.E.T.A. [Break-it Early Test Application]), die am 23. Oktober auf der Xbox One und am 30. Oktober auf PC und PS4 startete. Die Server waren dabei immer nur für wenige Stunden online, um die Serverstabilität bei großen Spielermengen zu überprüfen. Alle Fortschritte aus der B.E.T.A. wurden letzten Endes in das fertige Spiel übernommen. Zu folgenden Zeiten konnte die B.E.T.A. gespielt werden:
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Updates
Die Updates von Fallout 76 weisen einige Unterschiede zu den kostenpflichtigen Zusatzinhalten früherer Spiele auf. Abgesehen von den Exklusivgegenständen der ersten Saison sind alle Inhalte kostenlos und für alle Spieler verfügbar. Während man für Fallout 3 also noch das Add-on The Pitt kaufen musste, um in die gleichnamige Stadt zu gelangen, kann man in Fallout 76 auch nach The Pitt reisen, ohne Expeditionen: The Pitt gekauft zu haben.
| Fallout 76: Updates | |
|---|---|
12. März 2019 Wild Appalachia ist das erste große Update für Fallout 76. Eine mythische Kreatur, ein paar verlorene Pfadfinderpioniere und das stärkste Gebräu im ganzen Ödland. Willkommen bei Wild Appalachia, einer Reihe von neuen Quests, Features, Events und neuen Herstellungssystemen, die ab dem 12. März über mehrere Wochen hinweg Stück für Stück veröffentlicht werden. | |
10. Juni 2019 Nuclear Winter ist das zweite große Update für Fallout 76. Mit dem Sommer kommt nicht nur die Hitze, sondern auch ein großes Update für Fallout 76: Nuclear Winter gibt euch die Möglichkeit, das Ödland mit anderen Regeln noch mal neu zu erleben. Wird es euch abkühlen oder noch mehr ins Schwitzen bringen? | |
| Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden | 14. April 2020 Wastelanders ist das dritte große Update für Fallout 76. Auf Taten folgen Konsequenzen. Wastelanders, unser größtes Update für Fallout 76, bringt eine neue Hauptstoryline, neue Fraktionen, Events, Features und viele weitere Überraschungen mit sich. Bleibt gespannt! |
| Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden | 30. Juni 2020 Das legendäre Rennen ist das vierte große Update für Fallout 76. |
15. September 2020 Ein Ödland für alle ist das fünfte große Update für Fallout 76. Im Laufe des Jahres steht Fallout 76 zudem unter einem neuen Motto: ein Ödland für alle! Dieses Update erleichtert es euch, Appalachia zusammen zu erkunden, denn wir werden den Kampf weitreichenden Balancing-Änderungen unterziehen. Gegner und Belohnungen skalieren dann je nach Stufe. So können alle gemeinsam Spaß haben. | |
21. November 2020 Stählerne Dämmerung ist das sechste große Update für Fallout 76. Im Winter kommt es dann hart wie Vault-Stahl, wenn die Stählerne Bruderschaft in Geborstener Stahl nach West Virginia zurückkehrt und neue Quests, Begleiter, NPCs und mehr mitbringt. | |
27. April 2021 Geladen und entsichert ist das siebte große Update für Fallout 76. Legt im Frühjahr los mit unserem „Geladen und entsichert“-Update! Mit S.P.E.C.I.A.L.-Loadouts, C.A.M.P.-Plätzen, Ausstellungspuppen und einer nagelneuen Erweiterung für die täglichen Operationen strotzt dieses Update nur so vor Dingen, die einer Erkundung harren. | |
7. Juli 2021 Stählerne Herrschaft ist das achte große Update für Fallout 76. Stählerne Herrschaft schließt die Geschichte der Bruderschaft ab, bringt neue Quests, Schauplätze, NPCs und großartige Belohnungen mit. Auf welche Seite schlagt ihr euch wohl? Eure Entscheidungen werden das Ödland verändern. Um im Ödland zu überleben, braucht ihr gute Ausrüstung! In diesem Sommer könnt ihr durch den Einsatz von legendären Modulen legendäre Gegenstände herstellen. Entwerft den perfekten Build für euren Spielstil. | |
8. September 2021 Fallout Worlds ist das neunte große Update für Fallout 76. Es liegt was in der Herbstluft, und zwar eine Evolution der privaten Welten! | |
8. Dezember 2021 Nacht der Motte ist das zehnte große Update für Fallout 76. Normalerweise sind sie schwer zu erwischen, aber im „Nacht der Motte“-Update für Fallout 76 werden sie angezogen wie die Motten vom Licht und rücken so ins Rampenlicht: Kultisten. | |
1. März 2022 Angreifer aus dem All ist das elfte große Update für Fallout 76. Appalachia wird in „Angreifer aus dem All“ von Außerirdischen heimgesucht. Wehrt sie zusammen mit euren Teammitgliedern ab und erfreut euch dabei an neuen öffentlichen Events und zufälligen Begegnungen (der dritten Art). | |
14. Juni 2022 Härteprüfung ist das zwölfte große Update für Fallout 76. Wappnet euch mit euren besten Rüstungen, Waffen und Skill-Karten und stürzt euch in den Kampf! In Appalachia gibt es nun neue öffentliche Events, darunter „Härteprüfung“ – mit Arenakämpfen gegen tödliche Maschinen! | |
13. September 2022 Expeditionen: The Pitt ist das dreizehnte große Update für Fallout 76. Reist über die Grenzen Appalachias hinaus – in „Expeditionen: The Pitt“! Besucht das postnukleare Pittsburgh und nehmt neue Missionen an, lernt neue NPCs kennen, kämpft gegen neue Gegner und erhaltet – wie könnte es auch anders sein – neue Belohnungen. | |
6. Dezember 2022 Nuka-World on Tour ist das vierzehnte große Update für Fallout 76. Die spritzigste Show auf Erden kommt nach Appalachia! Mit „Nuka World On Tour“ macht eine reisende Roadshow in der Gegend halt und bringt eine neue Saison, neue öffentliche Events und einen neuen regionalen Boss mit! Na los, auf ins Getümmel – das wollt ihr nicht verpassen! | |
28. Februar 2023 Mutations-Invasion ist das fünfzehnte große Update für Fallout 76. Poliert die Rüstung, schafft Ordnung in eurem Inventar und macht euch bereit für das nächste Fallout 76-Update: Mutations-Invasion! Das Update verpasst den öffentlichen Events die aus den täglichen Operationen bekannten und beliebten Mutationen, läutet eine neue Saison mit Kryptiden-Thematik ein und bringt noch einiges mehr mit! | |
20. Juni 2023 Wenn die Sterne günstig stehen ist das sechzehnte große Update für Fallout 76. Die Blue Ridge Caravan ist zurück und sie braucht eure Hilfe beim Ausbau ihres Geschäfts! Unser „Wenn die Sterne günstig stehen“-Update umfasst zwei neue Kryptiden, öffentliche Events, Nebenquests, Belohnungen, eine Tägliche-Operationen-Mutation und vieles andere! | |
Boardwalk Paradise 5. Dezember 2023 Boardwalk Paradise ist das siebzehnte große Update für Fallout 76. Atlantic City wurde bei Ausbruch des Großen Kriegs als „Ziel niedriger Priorität“ erachtet und ist heute eine führende Destination des Ödlands – mit aufregender Unterhaltung, malerischen Ufern und sogar funktionierender Stromversorgung! Spieler:innen können jetzt nach Atlantic City reisen, um zwei neue Expeditionsmission abzuschließen, die sie umfassend mit der örtlichen Bevölkerung vertraut machen. | |
America's Playground 26. März 2024 America's Playground ist das achtzehnte große Update für Fallout 76. America's Playground führt euch zurück nach Atlantic City. Dort bittet euch Bürgermeister Tim, der Chef der Stadtverwaltung, euch um die Überwucherten-Bedrohung zu kümmern, die im überschwemmten Stadtzentrum überhandnimmt. Vergesst also auf keinen Fall eure Gartenscheren. | |
12. Juni 2024 Skyline Valley ist das neunzehnte große Update für Fallout 76. Durchquert die Savage Divide und reist in die südlichen Ausläufer von Appalachia, um dort die Wälder des ehemaligen Shenandoah-Nationalparks zu erkunden. Diese neue Kartenregion bietet neue Schauplätze, neue malerische Standorte für eure C.A.M.P.s und natürlich den mysteriösen Vault 63. | |
3. September 2024 Meilenstein Null ist das zwanzigste große Update für Fallout 76. Stürzt euch in die Herstellung legendärer Gegenstände, feiert eure liebsten C.A.M.P.s mit „Bester Build“ und genießt wieder einmal neue Kampf-Verbesserungen! Noch diesen Monat könnt ihr euer eigenes Karawanenunternehmen starten! | |
Dezember 2024 Gleaming Depths ist das einundzwanzigste große Update für Fallout 76. | |
Kritik
Kurz nach der Veröffentlichung
Fallout 76 erhielt zum Start aus verschiedenen Gründen eine negative Resonanz und gilt als Spiel mit einem der schlechtesten Launches im Jahr 2018. Im selben Jahr erreichte es einen Metacritic-Metascore von 52/100 auf PC, 49/100 auf Xbox One und 53/100 auf PS4.
Gaming Nexus bewertete die Launch-Version mit 6,5/10 und schrieb: „Es gibt viele gute Dinge. Neben dem Spielen mit Freunden gibt es reichlich Beute, die wunderschöne Landschaft der Appalachen und keinen Mangel an interessanten Punkten. Es gibt aber auch genauso viele schlechte Dinge, wie zum Beispiel den völligen Mangel an Stauraum, sowohl am Körper als auch im Lager, das auf Glück basierende Skillsystem und die Art und Weise, wie die Stufenskalierung für so ziemlich alles angewandt wird.“
Häufig wurde bemängelt, dass das Spiel langweilig sei und viele Bugs enthalte. Der Atom-Shop wurde ebenfalls kritisiert, da viele Spieler die Angebote für überteuert hielten. Bethesda hatte mit Hackern zu kämpfen, die sich unerlaubt Gegenstände beschafften. Es gab außerdem einen schwerwiegenden Exploit, mit dem man die Vorräte anderer Spieler stehlen konnten.
Zahlreiche Kritiker bemängelten eine diverse Performance-Probleme, darunter Bugs, Glitches und instabile Server. Hierzu kommentierte IGN: "Das sollte mittlerweile für niemanden mehr eine Neuigkeit sein, aber: Ein neues Fallout-Spiel hat Bugs. Doch selbst nach den berüchtigten Standards eines Open-World-Spiels von Bethesda ist Fallout 76 aus technischer Sicht fragwürdig.“ Aufgrund der zahlreichen Bugs erstellten Spieler humorvolle Compilation-Videos, in denen Todd Howard immer wieder die Aussage "16-mal so detailliert" wiederholt. Dadurch entwickelte sich neben "It just works" (Es funktioniert einfach) ein neues Anti-Fallout-76-Meme.
Das Fehlen lebender NPCs und moralischer Entscheidungen wurde ebenfalls häufig bemängelt. In der Rezension von GameStop heißt es: „Das Fehlen von Bewohnern ist auch das größte Problem von Fallout 76. Das Spiel gibt sich große Mühe, ein Szenario zu entwerfen, das Städte mit unterschiedlichen Bevölkerungen und Kulturen, Überlebende, die sich zu Fraktionen zusammengeschlossen haben, und Geschichten von Menschen, die es geschafft haben, trotz aller Widrigkeiten zu überleben, umfasst. Aber ohne dass einer dieser Menschen anwesend ist, um seine Geschichte persönlich zu erzählen, ist die Welt von 76 kaum mehr als eine Landschaftsausstellung mit Dingen, die man töten kann.“
Außerhalb des Spiels gab es Kritik aufgrund der Vorbestellerboni, da die enthaltene Stofftasche aufgrund von Materialengpässen zunächst durch eine Nylontasche ersetzt wurde. Später lieferte Bethesda die Stofftaschen nach und entschädigte die betroffenen Spieler mit 500 Atomen. Die Powerrüstungs-Helme der Vorbesteller wurden wegen Schimmelpilzbefalls zurückgerufen. Zusätzlich veröffentlichte Bethesda versehentlich private Informationen von Spielern, die Support-Tickets ausgestellt hatten.
Bereits vor der Veröffentlichung des Spiels wurde die umstrittene Handhabung von Atombomben im Spiel thematisiert. Da aus dem Werbematerial nicht hervoging, dass die Atombomben nicht gegen andere Menschen, sondern zur Bekämpfung der Brandbestien und ihrer Seuche eingesetzt werden sollten, äußerte sich ein Professor mit den Worten: „ICBMs [Interkontinentalraketen] sind kein Spaß. Auch nicht lustig.“
Bethesdas Reaktionen
Bethesda äußerte sich zunächst nicht über den kontroversen Start und die Probleme von Fallout 76. Zwei Wochen später entschuldigte sich Bethesda öffentlich auf Reddit für die Qualität des Spiels und das Stillschweigen des Unternehmens: „Wir wissen, dass ihr frustriert und wütend seid [...] Es tut uns leid und wir verstehen, dass dies nicht der richtige Ansatz war.“ Bethesda kündigte daraufhin an, dass sie an der Verbesserung des Spiels arbeiten würden.
Auf der E3 2019 kommentierte Todd Howard die Enttäuschung über den Launch und erklärte, dass er und das Team von der Anzahl der Probleme überrascht worden seien. Ein Großteil der Kritik sei verdient und das Spiel hätte einen längeren Betatest benötigt, was er an der Entwicklung des Spiels am meisten bedauere. Er begrüßte die anhaltende konstruktive Kritik der Fans, da diese dabei geholfen habe, das Spiel stetig zu verbessern. 2021 erklärte Todd: „Wir haben die Leute enttäuscht und konnten daraus lernen und besser werden. Wir können uns glücklich schätzen, dass 76 drei Jahre später eines unserer meistgespielten Spiele ist, und das verdanken wir den 11 Millionen Spielern, die es zu einer unglaublichen Community gemacht haben. Letztendlich hat uns das zu viel besseren Entwicklern gemacht.“
PC-Spieler haben mittlerweile Zugang zum Public Test Server, auf dem sie Updates früher spielen und Bethesda Feedback geben können. Darüber hinaus hat Bethesda einen "Fallout 76 suggestions"-Kanal auf ihrem Discord eröffnet, in dem die Spieler ihre Ideen für die Verbesserung des Spiels einbringen können.
Später
Fallout 76 hat seit seiner Veröffentlichung mehr als 50 Patches erhalten, mit denen Bugs behoben, der Stashbox-Speicherplatz um 800 Pfund erhöht sowie lebendige menschliche NPCs, weitere Quests und Events hinzugefügt wurden. Viele Kosmetika im Atom-Shops wurden zudem vergünstigt.
Die Rezensionen zu Fallout 76 auf Steam fallen größtenteils positiv aus: Rund 75 Prozent der Spieler haben das Spiel positiv bewertet. Dies führt bei über 60.000 Rezensionen zu einer Gesamtwertung von 7,2 von 10 Punkten.
PCWorld.com hat das Update Wastelanders im Jahr 2020 getestet und meint, dass Fallout 76 dadurch eine zweite Chance verdiene: „Wastelanders ist so viel näher an dem, was Fallout 76 bei der Veröffentlichung hätte sein sollen. Es gibt immer noch Probleme - einige davon sind grundlegende Design-Entscheidungen, die getroffen wurden, um den vielen Spielern gerecht zu werden -, doch Wastelanders fühlt sich an wie ein richtiges Online-Fallout und nicht wie eine leere Imitation. Sie haben getüftelt und getüftelt und getüftelt und schließlich Fallout 76 nicht nur zu einem besseren Spiel gemacht, sondern auch zu einem, das eine zweite Chance verdient - von mir, von euch und von allen Nörglern.“
RPGsite.net gab Wastelanders hingegen nur eine Bewertung von 6/10 und kommentierte: „Es sind einfach nicht genügend deutliche Verbesserungen, um die Meinung vieler Leute grundlegend zu ändern. Für diejenigen, die noch eine kleine Chance auf Wiedergutmachung sehen, ist es jedoch ein kleiner, wackeliger Schritt in die richtige Richtung.“
Das Update Expeditions: The Pitt aus dem Jahr 2022 erhielt gemischte Kritiken. Twinfinite.net bewertete es mit 2,5/5 und kommentierte: „The Pitt selbst ist erstaunlich ‒ das zerstörte Pittsburg. [E]s in einem Fallout der aktuellen Generation zu sehen war wirklich aufregend“. Gleichzeitig gab es Kritik für den repetitiven Spielverlauf und die wenig interessanten Bosse: „Die Bosse waren nur ein Typ in Powerrüstung oder ein größerer Trog.“
In einem Überblick über Fallout 76 im Jahr 2024 riet Jeremy Peel von PCGamer Neulingen, sich zu entspannen und sich nicht von Fallout 76 einschüchtern zu lassen. Er weist darauf hin, dass die meisten Spieler freundlich sind, dass Spieler ihre Builds anpassen können und dass das Spiel eine entspanntere Atmosphäre hat, als viele Leute erwarten. Seiner Meinung nach kann das Spiel mit seinen NPC-Hubs und gesprächsorientierten Handlungssträngen als „vollwertiges Fallout-Spiel“ bezeichnet werden. Zu den Stärken von Fallout 76 zählt er die tiefe Hintergrundgeschichte und das Weltdesign. Jeremy fordert die Spieler auf, offen zu sein und einzusehen, dass es wegen des Mehrspielermodus einige Einschränkungen gibt. Aus seiner Sicht würden sich ältere Fallout-Fans keinen Gefallen tun, wenn sie das Spiel zu sehr mit früheren Titeln vergleichen. Er argumentiert, dass es in Fallout 76 mehr Rollenspielelemente als in Fallout 4 gebe und dass die neueren Questreihen anspruchsvollere Dialog-Skillchecks und Verzweigungsoptionen bieten.
Travis Northup von IGN hat Fallout 76 im Jahr 2024 erneut rezensiert und die Bewertung von 5/10 auf 7/10 angehoben. Er hält das Spiel für unterhaltsamer, hätte sich allerdings mehr unterhaltsame Endspielinhalte gewünscht. Er kommentierte: „Ein Großteil des Endspiels scheint hauptsächlich daraus zu bestehen, dieselbe Handvoll Aktivitäten endlos und ohne wirklichen Zweck zu wiederholen.“ Das Team war auch von den Expeditionen enttäuscht.
Spielerbasis und Beliebtheit
Im Jahr 2021 bestand die Gefahr, dass Fallout 76 keine weiteren Updates mehr erhält. Dank der engagierten Community und der Freigabe für PlayStation Plus konnte das Spiel gerettet und Bethesda sowie Microsoft weiterhin von dessen Wert überzeugt werden. Auch in Japan erfreute sich das Spiel großer Beliebheit, sodass Bethesda eine japanische Synchronisation entwickelte und japanischsprachige Trailer veröffentlichte.
Ende 2022 gab Bethesda bekannt, dass Fallout 76 seit seiner Veröffentlichung von 13,5 Millionen Spielern gespielt wurde. Für 2023 wurde eine Zahl von 15 Millionen genannt. Im Jahr 2024 lag die Zahl vor der Fallout-Show bei 17 Millionen und im Anschluss bei 20 Millionen. Vor der Fallout-Show spielten in der Regel zwischen 5.000 und 10.000 Spieler zeitgleich Fallout 76 auf Steam, etwa doppelt so viele wie New Vegas (2.000 bis 5.000), aber weniger als Fallout 4 (8.000 bis 20.000). Zum Vergleich: Das beliebte MMO Final Fantasy XIV verzeichnete auf Steam 10.000 bis 25.000 Spieler zur selben Zeit.
Durch den Release von Starfield Ende 2023 erlebte Fallout 76 einen Aufschwung und steigende Verkaufszahlen. Das Spiel erlangte einen enormen Popularitätsschub und kletterte auf Platz 38 der meistverkauften Spiele auf Steam.
Am 14. April 2024 wurde mit 39.455 gleichzeitig aktiven Spieler ein neuer Rekord auf Steam aufgestellt. Gründe dafür waren der Release der Fallout-Fernsehserie, die zeitgleiche Verlosung des Spiels über Amazon Prime, ein kostenloser Probezeitraum für Fallout 76 und ein Sale der Fallout-Reihe auf Steam. Der bisherige Rekord von 32.858 Spielern wurde nach der Veröffentlichung auf Steam im Jahr 2020 aufgestellt. Durch die Vervierfachung der Spielerzahl stürzten einige Server kurzzeitig ab, gingen aber bald darauf wieder online. Zum Vergleich: New Vegas hatte an diesem Tag einen Spitzenwert von 19.437 und Fallout 4 einen Spitzenwert von 83.441 Spielern. Unter der meistverkauften Spiele auf Steam belegte Fallout 76 an diesem Tag den dritten Platz, hinter Helldivers 2 und Fallout 4 (Counter-Strike 2 als Free-to-Play-Spiel und Steam Deck sind nicht berücksichtigt). Nachdem in den folgenden Tagen immer neue Spielerrekorde aufgestellt worden waren, wurde am 21. April mit 73.368 Spielern ein absoluter Höchstwert erreicht. Nach Angaben von Bethesda haben sich an einem dieser Tage über eine Million Menschen in Fallout 76 eingeloggt.
Aktuell spielen gleichzeitig zwischen 10.000 bis 15.000 Spieler Fallout 76 auf Steam.
Hinter den Kulissen
Verbindungen zu anderen Fallout-Ablegern
Galerie
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Atombombe aus dem Intro
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Im Inneren von Vault 76
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Promobild des Pip-Boy 2000 Mark VI
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Screenshot aus dem Trailer
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Eine Person mit Powerrüstung aus dem Trailer
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Außerhalb von Vault 76
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Anspielung auf Alice im Wunderland
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Vorderseite des Whitespring-Resorts
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Ein Spieler trifft auf den Lächelnden Mann
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Zwei Vault-Bewohner erkunden Clarksburg
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Spieler betreten das Raiderlager bei den Pleasant-Valley-Hütten
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Ein Spieler erkundet Flatwoods
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Spieler erkunden das Brennende Bergwerk
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Vier Spieler blicken auf Charleston
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Crater, Heimat der Crater-Raider
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Foundation, Heimat der Siedler
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Fort Atlas, Hauptquartier der Stählernen Bruderschaft
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Kirche in Clarksburg
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Ein Wachturm
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Savage Divide, mit dem Top of the World oben links
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Duchess wird mit einer Waffe bedroht
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Duchess wehrt sich
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Mordecai McCoy wird mit einer Waffe bedroht
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Sol und Duchess im Kampf gegen die Freien Radikale
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Daniel Shin von der Stählernen Bruderschaft
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Die Aufseherin von Vault 76 im Kampf gegen Verbrannte
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Die enthauptete Concerta Lombardi
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Saltwater Sam mit Machete
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Der Mottenmann
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Bosskampf gegen Earle Williams
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Industriegebiet von The Pitt
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Feuerwerk in Atlantic City
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Fischbecken im Aquarium des Atlantiks
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Die Familie Russo vor einem Niederen Teufel
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Kampf gegen einen Verlorenen im Skyline Valley
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Dark Hollow Manor in Skyline Valley
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Bosskampf während des Events Neurologische Kriegsführung
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Vorbesteller-Versionen
Konzeptzeichnungen
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Ein Vault-Bewohner verlässt Vault 76
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Konzeptgrafiken aus dem E3-Trailer
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Lithografie von Harry Osborn
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Harry-Osborn-Lithografie des Mottenmannes im Mottenmann-Museum
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Region Shenandoah
Videos
Trailer
Gameplay
Vault-Tec präsentiert: BETRETEN SIE DAS ÖDLAND!
Geschichten aus den Hügeln von West Virginia
Referenzen
Non-Game
- ^ Todd Howard interview
- ^ Fallout 76's The Pitt Expedition Is The Next Chapter In A Story That Does Have A Planned Endpoint
- ^ Fallout 76 trailer at E3 2018
- ^ IGN Todd Howard demo E3 2018
- ^ Fallout 76 - Official reveal from Bethesda.net
- ^ YouTube live at E3 2018 Monday: Ninja, PlayStation & Ubisoft Press Conferences (Official Livestream)
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