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    Freiwilligentraining: Wasser (engl. Volunteer training program: Water) ist ein Holoband in Fallout 76.

    Fundort

    Das Holoband ist im Diagnoseterminal auf dem Altartisch in der Kirche von Flatwoods eingelegt.

    Transkript

    Dassa Ben-Ami: Dies ist mein erstes Interview mit einer anderen Überlebenden, Kesha McDermott. Wir haben uns getroffen, als ich einen Nuka-Cola-Automaten aufbrechen wollte und sie mir eine andere Methode gezeigt hat. Kesha ... kannst du uns erklären, wie wir sichergehen können, dass unser Wasser trinkbar ist? Halt dich zu Trainingszwecken am besten nur an die Grundlagen.

    Kesha McDermott: Es ist gar nicht so kompliziert. Man muss Wasser finden und alle großen Partikel und Stücke aussieben. Dann kocht man es in einem Topf ein bis zwei Minuten und lässt es abkühlen. Das sollte reichen. Wie Tee machen, oder?

    Dassa Ben-Ami: Du bist vor einer Weile den Respondern beigetreten und hast dabei geholfen, ein Trainingsprogramm für die Freiwilligen zu entwickeln. Warst du auch schon vor all dem eine Überlebenskünstlerin?

    Kesha McDermott: Das könnte man so sagen. Ich habe Kinder an der Highschool unterrichtet! Genau darüber habe ich mit meinen Studenten gesprochen - die praktische Anwendung der Wissenschaften. Es ist faszinierend, aber ... man weiß nie, wie nützlich manche Dinge irgendwann einmal werden, oder?

    Dassa Ben-Ami: So ist es. Also, tun wir einfach so, als wären wir deine Studenten. Was würdest du uns über die Welt erzählen, in der wir leben? Wie überleben wir am besten?

    Kesha McDermott: Gut, dass du diese Frage stellst, Dassa. Zuallererst würde ich euch raten, ruhig zu bleiben und euch auf das Überleben zu konzentrieren. Als erstes solltet ihr sauberes Trinkwasser beschaffen. Wahrscheinlich findet ihr nur schmutziges Wasser, aber halb so wild! Das lässt sich beheben. Schmutzwasser birgt ein geringes Krankheitsrisiko und ist zudem leicht verstrahlt. Wahrscheinlich überlebt ihr, wenn ihr es trinkt, aber dieses Risiko solltet ihr nicht eingehen. Es ist jedenfalls besser als giftiges oder komplett verstrahltes Wasser. Beides ist äußerst schädlich und sollte zuerst gründlich abgekocht werden. Hast du das verstanden, Dassa?

    Dassa Ben-Ami: Jawohl - kontaminiertes Wasser sollte abgekocht werden. Okay. Das klingt nicht schwer. Abgekochtes Wasser ist also trinkbar?

    Kesha McDermott: Es ist noch leicht verstrahlt, aber ihr könnt es trinken. Am besten jedoch ist aufbereitetes Wasser.

    Dassa Ben-Ami: Ohh, aufbereitetes Wasser. Wie komme ich daran?

    Kesha McDermott: Ihr könnt Maschinen bauen, die es für euch aufbereiten. Das ist der verlässlichste Weg. Das benötigt jedoch Zeit und einiges an Platz sowie viele Materialien. Aber auf dem Weg von Watoga hierher habe ich auch aufbereitetes Wasser in Vorratslagern und Erste-Hilfe-Kästen gesehen. Ihr solltet also die Augen offenhalten.

    Dassa Ben-Ami: Wenn gekochtes Wasser weitgehend ungefährlich ist - sieht man von dem bisschen Strahlung ab -, was ist dann mit Tee? Die meisten Leute hier sind Teetrinker, wie du weißt. Früher verbrachte ich viele Abende auf der Veranda, schlürfte Tee, sah den Glühwürmchen zu und las friedlich ein Buch. Ist so etwas noch möglich, Kesha?

    Kesha McDermott: Oh, aber natürlich! Tee ist genauso gut wie abgekochtes Wasser! Vielleicht sogar noch besser, wenn man Heilkräuter mit hinein gibt. Manche Überlebende ergänzen ihr abgekochtes Wasser mit Blumen und Kräutern, und sie schwören darauf. Mir persönlich ist aufbereitetes Wasser lieber. Reine Geschmackssache!

    Dassa Ben-Ami: Themenwechsel, du beschäftigst dich derzeit intensiv mit einem Forschungsprojekt in Flatwoods. Kannst du etwas dazu erzählen?

    Kesha McDermott: Aber sicher! Ich teste die natürlichen Wasservorkommen in Appalachia über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Ich sammle Daten, beobachte Strahlung und Kontaminationsstufen, das volle Programm. In meinem Labor überprüfe ich die Daten auf Langzeittrends. Auf deren Basis bestimme ich dann, wie wir derzeit das Wasser verwenden können. Wir verbrauchen Wasser längst nicht nur als Trinkwasser. Wir gießen damit unsere Pflanzen, die wiederum unsere Tiere ernähren ... wir müssen also wissen, wie sich die Dinge ändern.

    Dassa Ben-Ami: Das klingt nach einer Menge Arbeit. Ich bin froh, dass du dich den Respondern angeschlossen hast. Diese Daten scheinen sehr nützlich zu sein!

    Kesha McDermott: Das sind sie. Ich habe diese Datensammlung ebenfalls in das Freiwilligenprogramm für Responder eingebaut. Schließlich unterrichte ich ja auch noch.

    Dassa Ben-Ami: Wow, und das wär's dann für heute. Danke für das Gespräch, Kesha. Und dafür, dass du uns allen gezeigt hast, wie wir etwas gesünder leben können.

    Kesha McDermott: Mhmm. Der Unterricht ist beendet!

    Hinter den Kulissen

    Ursprünglich sollte Kesha McDermott in ihrem vorletzten Part folgenden Text sagen, der jedoch in der fertigen Version des Holobandes gestrichen wurde:

    Wer helfen möchte, der kann in Flatwoods als Freiwilliger mitmachen. Dafür bekommt ihr ein Wasser-Testkit von mir. Der Test geht schnell, ist aber sehr nützlich. Taucht die Teststreifen in den Fluss sowie in das Wasser von der Wasserpumpe. Dann müsst ihr die Teststreifen nur noch in meinem Labor am Terminal analysieren. Ganz einfach, oder? Wenn ihr mir bei meiner Forschung helft, leistet ihr einen kleinen Beitrag zur Gesundheit aller. Und ihr seht mit eigenen Augen, wie sich unsere Umwelt verändert hat - durch Wissenschaft!

    Galerie

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