“In den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts träumten wir von einer besseren Welt. Von Autos, die mit sauberer Fusionsenergie fahren, von Robotern, die den Hund spazieren führen, von einer friedlichen Welt dank der Wunder der Wissenschaft. Wir waren kurz davor, diesen Traum zu verwirklichen, als der Krieg ausbrach. Atomare Waffen wurden eingesetzt, ohne Maß und Ziel. Der Alptraum, den wir alle fürchteten, war eingetreten: Es war der Große Krieg. Millionen starben schon bei den ersten Angriffen. Einigen wenigen gelang die Flucht in die unterirdischen Bunker, doch die meisten fielen der sengenden, verseuchten Luft an der Oberfläche zum Opfer. Den Überlebenden blieb nur die atomare Wüste – keine Ordnung, kein Gesetz, nur das Überleben zählte. Die Strahlung und neue, unbekannte Viren veränderten das Leben auf der Erde für immer.
Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich eine Armee von Riesen auf, die sogenannten Mutanten. Wen sie nicht umbrachten, den veränderten sie und brachten ihn dazu, sich ihnen anzuschließen. Die Stählerne Bruderschaft, selbsternannte Ritter der atomaren Wüste, stellte sich diesen Mutanten entgegen. Sie gaben der Menschheit Frieden und einen kleinen Funken Hoffnung. Doch selbst heute ist die Bruderschaft eine kleine Minderheit. Ihre Macht und Durchschlagskraft sind begrenzt und mit jedem Tag wachsen die Gefahren, die in der Atomwüste drohen.”— Erzähler, Einleitung zu Fallout: Brotherhood of Steel