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    Version vom 22. Oktober 2024, 16:20 Uhr von Isvarian (Diskussion | Beiträge)
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    Spielmechanik-Artikel
    Fallout 2Bozar
    Light support weapon
    M60
    Fallout: New VegasLeichtes Maschinengewehr
    Verworfener Inhalt GP Maschinengewehr
    Dead MoneyAutomatisches Gewehr
    Gun Runners' ArsenalBozar
    Fallout TacticsBren gun
    Browning Automatisches Gewehr
    Browning M2
    M60
    M249 SAW
    Fallout: BoSSchweres Maschinengewehr

    Ein Maschinengewehr (kurz MG) ist eine vollautomatische Schusswaffe für das Verschießen von Gewehrmunition.

    Maschinengewehre feuern bei Betätigung des Abzugs so lange Projektile ab, bis der Abzug wieder gelöst, die Munitionszufuhr unterbrochen wird oder eine Störung auftritt. Der Mechanismus des automatischen Ladens wird entweder durch den Gasdruck der sich entspannenden Pulvergase, durch die Rückstoßkraft oder durch einen externen Antrieb wie zum Beispiel einen Elektromotor betätigt.

    Kaliber von MGs reichen von 5,56 mm bis ca. 15 mm bzw. maximal bis 20 mm. Fest eingebaute bzw. auf Lafetten montierte MGs mit einem Kaliber von 12 bis unter 20 mm werden als Schweres Maschinengewehr bezeichnet. Automatische Schusswaffen mit einem Kaliber ab 20 mm sind Maschinenkanonen und verschießen meist Granaten anstelle von Massivgeschossen. Vollautomatische Waffen, die Pistolenmunition verschießen, fallen unter die Bezeichnung Maschinenpistolen und sind in der Regel kleiner als Maschinengewehre.[1]

    Vorläufer von Maschinengewehren sind tatsächlich schon aus dem späten Mittelalter bekannt, die so genannten "Ribauldequin". Die nächsten Schritte waren die "Salvengeschütze", gefolgt von der "Mitrailleuse", die aber aufwendig von Hand geladen werden mussten, Die "Union Repeating Gun" und die "Gatling Gun" nutzten um 1860 bereits ein mechanisches Repetiersystem. 1885 präsentierte Hiram Maxim das erste "echte" Maschinengewehr, die sogenannte Maxim Gun, bei dem der Rückstoß des Schusses genutzt wurde, um die leere Patronenhülse auszuwerfen, die Feder zu spannen und eine neue Patrone in die Kammer zu laden (Rückstoßlader). Die Munitionszufuhr erfolgte hier erstmals über Patronengurte; neuartig war außerdem die Wasserkühlung. Das Maxim-MG erreichte so eine Schussfolge von bis zu 600 Schuss pro Minute.

    Maschinengewehre sind eine der berüchtigten Ikonen des technisierten Krieges und stehen hier besonders im Zusammenhang mit den sinnlosen, verlustreichen infanteristischen Frontalangriffen im Stellungskrieg des Ersten Weltkrieges gegen verschanzte und von Maschinengewehren gesicherten Stellungen, die zu horrenden Verlusten führten, meist ohne nennenswerte Ergebnisse.

    Modelle

    Automatisches Gewehr

    Gameplay-Artikel: Dead Money

    Das Automatikgewehr ist eine kampfstarke Unterstützungswaffe und verschießt Munition im Kaliber .308. Das Magazin fasst 20 Patronen. Die Waffe hat einen vergleichsweise langen Lauf und verschießt durchschlagskräftige Gewehrmunition, hat allerdings auch eine große Streuung.

    Bren gun

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    Gameplay-Artikel: Fallout Tactics

    Das leichte Maschinengewehr Bren wurde von den Streitkräften Großbritanniens im Zweiten Weltkrieg eingesetzt und diente als leichtes Maschinengewehr auf Gruppenebene. Das Bren-Maschinengewehr basiert auf dem tschechischen ZB vz. 26 und wurde durch die Royal Small Arms Factory in Lizenz in Enfield und später auch in der Small Arms Factory in Lithgow, NSW, Australien hergestellt. Es ersetzte das veraltete Lewis MG. Im Zweiten Weltkrieg verschoss es die Patrone Cartridge, S.A., Ball, .303-inch, Mark VI, die auch für die Lee-Enfield-Gewehre verwendet wurde, wurde aber auch auf andere Kaliber adaptiert

    Browning Automatisches Gewehr

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    Gameplay-Artikel: Fallout Tactics

    Das Browning Automatic Rifle oder kurz B.A.R. ist ein von John Moses Browning um 1916/17 zur Kampfeinheitenunterstützung entwickeltes, leichtes Maschinengewehr und verschießt Patronen im Kaliber .30-06 Springfield. Es wurde 1917 als leichtes Maschinengewehr (lMG) bei der US-Armee eingeführt, kam aber zu spät, um im Ersten Weltkrieg noch eine Rolle zu spielen: Seinen ersten Einsatz hatte es am 13. September 1918 in Frankreich. Das B.A.R. hat ein 20 Patronen fassendes Magazin und wiegt geladen über 9 kg, was für ein Maschinengewehr leicht, für ein Sturmgewehr – als solches es ursprünglich gedacht war – aber zu schwer ist. Mangels eines geeigneten Nachfolgers war das B.A.R. auch im Zweiten Weltkrieg noch das Standard-lMG der US-Truppen. Da das B.A.R. für ein Maschinengewehr mit einer so starken Patrone viel zu leicht war, konnte man es im Dauerfeuer ohne Zweibeinstütze nur schlecht kontrollieren. Auch das nur 20 Patronen fassende Magazin war für eine Serienfeuerwaffe zu klein ausgelegt.

    Browning M2

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    Gameplay-Artikel: Fallout Tactics

    Nichts ist verheerender als eine Trennung... außer natürlich das schwere Maschinengewehr Browning M2. Denn mit einer Kadenz von 600 Schuss in der Minute und einem Kaliber von 12,7mm fickt das Teil einfach alles weg! Die Waffe ging aus Erfahrungen der American Expeditionary Forces (AEF) im Ersten Weltkrieg hervor. Hier musste man sich gegen gepanzerte Ziele wehren, hatte aber nicht die geeigneten Waffen dafür. Dies sollte sich ändern, nachdem Colonel John Parker, ein Offizier der MG-Schule der AEF, auf französische 11-mm-Munition aufmerksam wurde, mit der die Franzosen gepanzerte Ziele und Aufklärungsballons erfolgreich beschossen hatten.

    Die französische Munition wurde aber als zu leistungsschwach beurteilt, so wurde John Moses Browning mit der Entwicklung eines überschweren Maschinengewehrs beauftragt, die Winchester Repeating Arms Company in New Haven, Connecticut, sollte die dafür geeignete Munition entwickeln. Zunächst wurde das Kaliber .30 in einer stärkeren Version der Patrone .30-06 projektiert. Die ersten Tests im Oktober 1918 zeigten nicht alle gewünschten Resultate – insbesondere war die Geschossgeschwindigkeit zu gering und die Waffe nur schwer zu kontrollieren – trotzdem wurden 10.000 Stück des Modells Browning M1918 (Kaliber .30-06, mit Wasserkühlung) von der US-Armee bestellt.

    Erst nachdem eine deutsche Panzerbüchse (Tankgewehr M1918) mit Munition im Kaliber 13,25 mm erbeutet worden war, gelang es, eine Munition mit ausreichenden Leistungen zu entwickeln, um die damals üblichen Panzerungen zu durchschlagen. Es handelte sich dabei um die Patrone .50 BMG.

    Die luftgekühlte Version des M2 wurde während des gesamten Zweiten Weltkriegs als Bordwaffe von Flugzeugen mitgeführt, sowohl als Offensivbewaffnung in Jägern wie der P51 Mustang, als auch als Defensivbewaffnung in Bombern wie der B17 Flying Fortress. Am Boden diente es als Flugabwehr-MG auf Fahrzeugen, Panzern und Schiffen, sowie als schweres Maschinengewehr der Infanterie. Auch in den Nachkriegsjahren fand das M2 weiter Verwendung.

    Es ist das durchschlagskräftigste und stärkste Maschinengewehr in den Fallout-Spielen und hat zudem die größte Reichweite.

    Bozar

    Gameplay-Artikel: Fallout 2, Gun Runners' Arsenal

    Die ultimative Verfeinerung der Scharfschützenkunst. Allerdings teilweise ziemlich zickig und geradezu ein Versprechen für Ladehemmungen, wenn es nicht aufs penibelste sauber gehalten wird. Die Präzision dieser Waffe macht den erhöhten Wartungsaufwand indes mehr als wett. Es liefert phänomenale Feuerkraft mit großer Genauigkeit und kann mit Leichtigkeit auch die stärksten Schutzsysteme durchschlagen.

    Chauchat

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    Gameplay-Artikel: Fallout Tactics

    Das als Chauchat oder CRSG bekannte Fusil Mitrailleur Modèle 1915 (FM 1915) war ein leichtes französisches Maschinengewehr, das im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurde. Es ist ein luftgekühlter, zuschießender Rückstoßlader mit langem Rohrrücklauf und Drehkopfverschluss. Die Munition wird aus abnehmbaren Kurvenmagazinen zugeführt.

    Dieses Maschinengewehr gilt als das schlechteste Maschinengewehr aller Zeiten! Die Bedienmannschaft bestand zunächst aus zwei Mann, dem Schützen und einem Munitionsträger. Der Schütze trug 320 Patronen in 16 Magazinen, das FM 1915, eine Pistole mit zwei Ersatzmagazinen und seine sonstige persönliche Ausrüstung, der Munitionsträger seine persönliche Ausrüstung, einen Karabiner, eine Schaufel und 960 Schuss Munition in Schachteln. Die zweiköpfige Bedienmannschaft war damit überladen und konnte kaum mit den restlichen Infanteristen schritthalten, weswegen bald ein zweiter Munitionsträger dazukam... und noch später drei weitere Karabinerschützen mit weiteren Magazinen.

    Die aufgrund der Form der – für automatische Waffen wenig geeigneten – Patronen nötigen halbmondförmigen Magazine fassten nur 20 Patronen und bestanden aus relativ dünnem Blech. Sie verbogen sich schnell (insbesondere, da sie vom Schützen vorn am Koppel in Magazintaschen getragen wurden und beim Sich-Hinwerfen des Schützen zusammengepresst werden konnten). Zwei große Öffnungen an der Magazinseite führten dazu, dass leicht Schlamm oder Staub in die Magazine gelangte. Tatsächlich wurden fast siebzig Prozent aller Ladehemmungen auf die Magazine zurückgeführt. Weitere Öffnungen an der Waffe selbst (Auswurffenster, Kühlöffnungen, Spannhebelschlitz) ließen eben so leicht Schmutz in die Waffe selbst eindringen. Bei längerem Dauerfeuer dehnten sich die Kühlrippen im Laufmantel aus, so dass der Lauf aufgrund der entstehenden Reibung nicht mehr vollständig vorlief. Wird die Waffe nicht fest genug gehalten, kann es vorkommen, dass die Rückstoßenergie nicht ausreicht, um die Nachladebewegung vollständig auszuführen. Die Füße des Zweibeins waren zu klein, so dass die Waffe bei weichem Untergrund einsinken konnte. Die Visierung des FM 1915 ist in Schussrichtung seitlich nach links versetzt. Der Schütze muss darauf achten, dass er seinen Kopf vor der Schraubmuffe am hinteren Gehäuseende an das Gehäuse legt, damit ihm der Rückstoß keinen schmerzhaften Schlag gegen den Wangenknochen versetzt.

    Das Modell 1918 erwies sich als noch schlechter. Umgerüstet auf die amerikanische .30-06 Springfield fassten die Magazine hier nur noch 16 Patronen. Bei diesen Waffen war zudem das Patronenlager nicht korrekt gebohrt; besonders im Bereich des Hülsenhalses war es meist zu eng für die amerikanische Patrone, was häufige Hülsenklemmer zur Folge hatte. Die Unzulänglichkeiten des FM15 und FM18 waren einer der Hauptgründe für die Entwicklung des B.A.R.

    Im Fallout-Universum hat das Chauchat genau den gleichen Ruf wie in der Realität: Es ist vollkommen nutzlos, schießt nicht und kann auch nicht vom Spieler verwendet werden.

    Schweres Maschinengewehr

    Diese schwere Unterstützungswaffe feuert einen Hagel aus Kugeln ab, ist aber nicht besonders präzise. Seine Stärken entfaltet es auf kurze Distanz, da es hier mehrere Gegner gleichzeitig beschäftigt halten kann.

    Leichtes Maschinengewehr

    Gameplay-Artikel: Fallout: New Vegas

    Das Leichte Maschinengewehr ist eine vollautomatische Waffe im Kaliber 5.56mm. Es hat eine hohe Kadenz und das Magazin fasst 90 Patronen. Die Streuung ist moderat bei ausreichendem Schaden. Die Verwendung der Visierung verringert die Streuung merklich.

    Leichte Unterstützungswaffe

    Gameplay-Artikel: Fallout 2

    Die Leichte Unterstützungswaffe ist vergleichbar mit dem Bozar, aber weniger kampfstark. Sie verwendet die gleiche Munition, richtet aber weniger Schaden an und schießt langsamer.

    M60

    Gameplay-Artikel: Fallout 2, Fallout Tactics

    Das Mehrzweck-Maschinengewehr M60 wurde in den Vereinigten Staaten während der 1950er Jahre entwickelt und wird von vielen Streitkräften verwendet. In den Vereinigten Staaten wurde bereits im Zweiten Weltkrieg erfolglos versucht, erbeutete MG 42 nachzubauen und auf das Kaliber .30-06 Springfield umzustellen. Deshalb wurde ab den 1950er-Jahren eine neue Waffe entwickelt, die zu großen Teilen auf den erbeuteten Waffen der Wehrmacht beruhte. Zum Beispiel wurde die Gurtzuführung, die aus Stanz- und Pressstücken mit Kunststoffbeschlägen besteht, leicht verändert vom MG 42 übernommen. Es finden sich auch einige Funktionen des FG 42 wieder.

    Dieses relative leichte Maschinengewehr wurde sowohl auf Fahrzeugen als auch als Gruppen-MG verwendet und kam in vielen Konflikten zum Einsatz. Das M60 ist eine leistungsstarke Waffe, die die meisten niedrigleveligen Gegner mühelos ausschalten kann.

    M249 SAW

    Gameplay-Artikel: Fallout Tactics

    Das M249 LMG (light machine gun), früher M249 SAW (Squad Automatic Weapon), ist ein leichtes Maschinengewehr, das seit dem 1. Februar 1982 das Standard-Infanterie-Maschinengewehr der Streitkräfte der Vereinigten Staaten ist. Es handelt sich dabei um eine modifizierte und in den Vereinigten Staaten produzierte Version des FN Minimi der belgischen Firma Fabrique Nationale Herstal. Zur Ergänzung des M16-Schnellfeuergewehres wurde eine neue Waffe mit einem größeren Leistungspotenzial als das M16A2 entwickelt, die dennoch leichter und im Umgang unkomplizierter als das M60 ist. Sie wurde von der US-Army als M249 eingeführt sowie von weiteren Ländern übernommen. Eine Besonderheit ist, dass das Maschinengewehr die Munition nicht nur aus den üblichen Gurten, sondern auch aus NATO-STANAG-Stangenmagazinen (zum Beispiel M16) ohne Modifizierungen verschießen kann.

    GP Maschinengewehr

    Gameplay-Artikel: Fallout: New Vegas

    Ein typischen Vielzweck-Maschinengewehr.

    Siehe auch

    Referenzen

    1. ^ Beschreibung im Wikipedia-Artikel

    ru:Пулемёт zh:機關槍