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    Version vom 20. April 2015, 09:32 Uhr von VeronicaSharon (Diskussion | Beiträge) (Hintergrund & Geschichte: neu ausformuliert - spiele es gerade durch, Gelegenheit nutzen)
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    Du hast Geschichten vom Sierra Madre Casino gehört, wie wir alle, seine Legende, die Flüche. Irgend ein Blödsinn, dass es angeblich mitten in einer Stadt der Toten liegt, begraben unter einer blutroten Wolke. Ein helles, leuchtendes Monument, das Schatzjäger in ihr Verderben lockt.Father Elijah, Dead Money

    Das Sierra Madre ist ein mystischer Ort im Ödland, eine tote Stadt, von einer giftigen roten Wolke umgeben. Legenden ranken sich darum, Gerüchte von sagenhaften Schätzen, die angeblich dort zu finden wären. Viele Reisende in der Mojave sind einer weiblichen Stimme gefolgt, die in einer Jahrhunderte alten Radioausstrahlung immer noch die lange vergangene große Gala-Eröffnung des Sierra Madre Casinos ankündigt. Aber niemand ist je wieder von dort zurück gekehrt.

    Auch der Kurier hat dieses verheißungsvolle Radiosignal empfangen, und macht sich auf, die gefahrvollen Geheimnisse eines längst versunkenen Zeitalters zu lüften.

    Geschichte

    Das Kasino Sierra Madre und die umliegende Ortschaft, die sog. Villa, wurden von einem Geschäftsmann namens Frederick Sinclair vor dem Großen Krieg erdacht und errichtet. Das Kasino sollte sich durch besondere Exklusivität auszeichen, und seinen Gästen die Chance bieten, "neu anzufangen", wie es in den Ankündigungen verheißungsvoll ausgedrückt wurde. Doch ehe das Kasino in einer großen Gala mit bekannten Stars des Showbuisness seine Eröffnung feiern konnte, fiel die Bombe, und das gesamte Gelände wurde durch ein Sicherheitssystem hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt. Statt des Notsignals, das für solch einen Fall vorgesehen war, wurde durch eine Fehlfunktion nun die Einladungsradiosendung in endlose Wiederholung in die Mojave ausgestrahlt. Die Gestaltung des gesamten Gebäudekomplexes lehnt sich an den nostalgischen Stil des Art Deco an. Zugleich sind die Gebäude mit futuristischen Technologien ausgestattet, wie Hologrammen, die für die Betreuung der Gäste und für die Sicherheit zuständig sind, und den sog. Verkaufsautomaten, von denen man im Tausch gegen Sierra Madre-Chips eine Vielzahl von Gebrauchsgegenständen und Dienstleistungen erhalten kann. Diese Vorrichtungen sind auch lange nach dem Zusammenbruch teilweise noch erstaunlich gut erhalten. Der Gedanke liegt nahe, das Kasino sei bereits hinsichtlich eines drohenden atomaren Weltkrieges geplant worden. Hier liegt vielleicht auch ein Grund dafür, dass der Außenbereich des Geländes, die Villa, durch Billigunternehmer in minderwertiger Qualität hochgezogen worden ist, während für das zentrale Kasino-Gebäude nur das Beste gut genug war. Diese Unterscheidung führte immer wieder zu massiven Konflikten innerhalb der Arbeiter.

    Durch erhebliche finanzielle Verluste bei seinem letzten Projekt war Sinclair aber ohnehin zu Sparsamkeit gezwungen. Deshalb suchte er im Geheimen die Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen des Big MT, die ihm fortschrittliche Technologien zur Verfügung stellten. Im Gegenzug durfte das Sierra Madre zu heimlichen Experimenten genutzt werden. Ohne Wissen Sinclairs wurden allerdings noch weitere Versuche in Gang gesetzt, insbesondere mit einem hochgiftigen Toxin, dessen spätere Freisetzung die rote Wolke bildete. Die mutagene Wirkung der roten Wolke führte auch zur Entstehung des Geistervolkes.

    Frederick Sinclair verband aber nicht nur ein finanzielles Interesse mit dem Sierra Madre. Sein Plan, das Kasino zu erbauen, war eng mit der attraktiven Sängerin Vera Keys verknüpft, von der er regelrecht besessen war. Vielleicht wollte er ihr eine künstlerische Plattform geben und sie damit an sich binden, vielleicht hoffte er auch, sie durch sein überwältigendes Werk zu beeindrucken.

    Die Villa

    Die Villa bilden den Vorort der ehemals so begehrten Stadt. Während vor dem "Großen Krieg" Berühmtheiten um ein Platz in ihnen kämpften, sind sie heute verfallen und zerstört. In ihnen lebt nur noch das Geistervolk das ungebetene Gäste zum Tode führt. Und selbst wenn Schatzjäger einen Weg gefunden haben das Geistervolk zu überleben, verirrten sie sich meistens in der blutroten Wolke aus reinem Gift.

    Das Sierra Madre Casino

    Das 'Sierra Madre Casino ist das Herz der Geisterstadt. Lange verloren und lange vergessen, wurde es hunderte von Jahren nur von Hologrammen bewacht die durch die verlassenen Gänge des Sierra Madre patrollieren. Legenden besagen, dass unter ihm ein Geheimnis schläft, welches nur darauf wartet dem Finder zu Ruhm und Reichtum zu führen.

    Die rote Wolke

    Die Sierra Madre Stadt ist teilweise von einer giftigen roten Wolke umgeben, die unvorsichtige Schatzjäger in den Tod lockt.

    Infos & Notizen

    • Auf einer Seite der Nevada Highway Patrol Station, findet man ein Graffiti das "I wish I was at the Sierra Madre" liest, mit einem traurigen Smiley neben dran. Dies ist auch der Fall wenn Dead Money nicht installiert ist
    • Im verlassenen Bunker der BoS ist an einer Wand eine Nachricht die sagt "Gone to Sierra Madre" bevor du die Treppen runter gehst
    • In derPumpstation Ost gibt es ein Poster neben den Spinden auf dem Steht "Sierra Madre" mit einer frau die enstpannt richtung Sonnenuntergang schaut Daurauf steht "Begin..... Again". Auserdem gibt es noch zwei versionen des Posters in Postkartengröße im selben Raum auf dem Schwartzen Brett neben dem Computer.
    • Außerdem gibt es noch ein Poster des Sierra Madre in den Monte Carlo Suiten

    Vorkommen

    Sierra Madre erscheint nur in dem Fallout: New Vegas Add-On, Dead Money und wird einige male in Old World Blues durch Terminals erwähnt sowie durch das oben ganannte Graffiti.

    Galerie