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    Deutschland: Unterschied zwischen den Versionen

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    == Geschichte ==
    == Geschichte ==
    Im Herzen Europas gelegen, blickte Deutschland auf eine Jahrhunderte währende Geschichte voller Hochphasen, aber auch blutigen Konflikten und verheerenden Kriegen zurück. Aus der Teilung des [[wikipedia:de:Frankenreich|Frankenreichs]] entstanden und im [[wikipedia:de:Mittelalter|Spätmittelalter]] im föderalen [[wikipedia:de:Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]] politisch lose geeint, bestand dieses Reich aus unzähligen Kleinstaaten, Bistümern, freien Städten und regionalen Mächten, deren Anführer teils offen um die Macht konkurrierten und wechselnde Allianzen eingingen. Religiöse Differenzen und politische Interessen resultierten über die Jahrhunderte immer wieder in militärischen Auseinandersetzungen innerhalb des Reichs (besonders sticht hier der [[wikipedia:de:Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] von 1618 bis 1648 hervor, der als interner Religionskrieg begann und als europäischer Territorialkrieg endete), aber auch mit den Nachbarn, hier vor allem Frankreich. 1805 ging das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, geschwächt von Intrigen und immer stärkeren politischen Ambitionen einzelner Mitglieder (hier besonders das [[wikipedia:de:Königreich Preußen|Königreich Preußen]] und das [[wikipeida:de:Kaisertum Österreich|Kaiserreich Österreich]], die miteinander um die Führung konkurrierten) durch die erfolgreiche Invasion der Franzosen unter [[wikipedia:de:Napoleon|Napoleon]] endgültig unter.   
    Im Herzen Europas gelegen, blickte Deutschland auf eine Jahrhunderte währende Geschichte voller Hochphasen, aber auch blutigen Konflikten und verheerenden Kriegen zurück. Aus der Teilung des [[wikipedia:de:Frankenreich|Frankenreichs]] entstanden und im [[wikipedia:de:Mittelalter|Spätmittelalter]] im föderalen [[wikipedia:de:Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]] politisch lose geeint, bestand dieses Reich aus unzähligen Kleinstaaten, Bistümern, freien Städten und regionalen Mächten, deren Anführer teils offen um die Macht konkurrierten und wechselnde Allianzen eingingen. Religiöse Differenzen und politische Interessen resultierten über die Jahrhunderte immer wieder in militärischen Auseinandersetzungen innerhalb des Reichs (besonders sticht hier der [[wikipedia:de:Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] von 1618 bis 1648 hervor, der als interner Religionskrieg begann und als europäischer Territorialkrieg endete), aber auch mit den Nachbarn, hier vor allem Frankreich. 1805 ging das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, geschwächt von Intrigen und immer stärkeren politischen Ambitionen einzelner Mitglieder (hier besonders das [[wikipedia:de:Königreich Preußen|Königreich Preußen]] und das [[wikipedia:de:Kaisertum Österreich|Kaiserreich Österreich]], die miteinander um die Führung konkurrierten) durch die erfolgreiche Invasion der Franzosen unter [[wikipedia:de:Napoleon|Napoleon]] endgültig unter.   


    Bis 1870 dehnte Preußen seinen Machtbereich durch mehrere Kriege und politische Bündnisse deutlich aus und 1871 entstand nach dem [[wikipedia:de:Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] mit dem [[wikipedia:de:Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] ein geeinter, nach wie vor föderaler Nationalstaat unter nun preußischer Führung, aber ohne Mitgliedschaft des mit Preußen rivalisierenden Österreichs. Nach dem verlorenen [[wikipedia:de:Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] entstand 1919 die erste deutsche Republik, die 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten scheiterte. Nach der totalen Niederlage im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Deutschland 1945 in zwei Teile aufgeteilt; in den zum Machtbereich der USA gehörenden Westen und den in der sowjetischen Sphäre liegenden Osten. [[Österreich]], in den 1930er-Jahren von Deutschland annektiert, wurde als unabhängiger Staat wiederhergestellt. Danach wurde das schwer zerstörte Westdeutschland schnell wieder zu einer Wirtschaftsmacht und gehörte 1951 zu den Gründungsmitgliedern der [[wikipedia:de:Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)]].  
    Bis 1870 dehnte Preußen seinen Machtbereich durch mehrere Kriege und politische Bündnisse deutlich aus und 1871 entstand nach dem [[wikipedia:de:Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] mit dem [[wikipedia:de:Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] ein geeinter, nach wie vor föderaler Nationalstaat unter nun preußischer Führung, aber ohne Mitgliedschaft des mit Preußen rivalisierenden Österreichs. Nach dem verlorenen [[wikipedia:de:Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] entstand 1919 die erste deutsche Republik, die 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten scheiterte. Nach der totalen Niederlage im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Deutschland 1945 in zwei Teile aufgeteilt; in den zum Machtbereich der USA gehörenden Westen und den in der sowjetischen Sphäre liegenden Osten. [[Österreich]], in den 1930er-Jahren von Deutschland annektiert, wurde als unabhängiger Staat wiederhergestellt. Danach wurde das schwer zerstörte Westdeutschland schnell wieder zu einer Wirtschaftsmacht und gehörte 1951 zu den Gründungsmitgliedern der [[wikipedia:de:Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)]].  

    Version vom 23. April 2024, 10:08 Uhr

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    Deutschland war ein Vorkriegsstaat in Europa und vor dem Großen Krieg Mitglied der Vereinten Nationen und wahrscheinlich des European Commonwealth.

    Geschichte

    Im Herzen Europas gelegen, blickte Deutschland auf eine Jahrhunderte währende Geschichte voller Hochphasen, aber auch blutigen Konflikten und verheerenden Kriegen zurück. Aus der Teilung des Frankenreichs entstanden und im Spätmittelalter im föderalen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation politisch lose geeint, bestand dieses Reich aus unzähligen Kleinstaaten, Bistümern, freien Städten und regionalen Mächten, deren Anführer teils offen um die Macht konkurrierten und wechselnde Allianzen eingingen. Religiöse Differenzen und politische Interessen resultierten über die Jahrhunderte immer wieder in militärischen Auseinandersetzungen innerhalb des Reichs (besonders sticht hier der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 hervor, der als interner Religionskrieg begann und als europäischer Territorialkrieg endete), aber auch mit den Nachbarn, hier vor allem Frankreich. 1805 ging das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, geschwächt von Intrigen und immer stärkeren politischen Ambitionen einzelner Mitglieder (hier besonders das Königreich Preußen und das Kaiserreich Österreich, die miteinander um die Führung konkurrierten) durch die erfolgreiche Invasion der Franzosen unter Napoleon endgültig unter.

    Bis 1870 dehnte Preußen seinen Machtbereich durch mehrere Kriege und politische Bündnisse deutlich aus und 1871 entstand nach dem Deutsch-Französischen Krieg mit dem Deutschen Kaiserreich ein geeinter, nach wie vor föderaler Nationalstaat unter nun preußischer Führung, aber ohne Mitgliedschaft des mit Preußen rivalisierenden Österreichs. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg entstand 1919 die erste deutsche Republik, die 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten scheiterte. Nach der totalen Niederlage im Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland 1945 in zwei Teile aufgeteilt; in den zum Machtbereich der USA gehörenden Westen und den in der sowjetischen Sphäre liegenden Osten. Österreich, in den 1930er-Jahren von Deutschland annektiert, wurde als unabhängiger Staat wiederhergestellt. Danach wurde das schwer zerstörte Westdeutschland schnell wieder zu einer Wirtschaftsmacht und gehörte 1951 zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS).

    Deutschland gehörte höchstwahrscheinlich zum Europäischen Commonwealth, dem Fallout-Gegenstück zur Europäischen Union, der Nachfolgeorganisation der EGKS. Nachdem das Commonwealth ab 2052 in den Ressourcenkriegen mit den ölproduzierenden Ländern des Nahen Ostens seine Kräfte und Ressourcen verschleudert hatte und sich 2060 endgültig einer Energiekrise gegenüber sah, gerieten die Mitglieder des Commonwealth in Streit um die letzten verbliebenen Ressourcen. Dadurch brach das Commonwealth zusammen und zwischen den ehemaligen Verbündeten kam es erneut zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Welche Auswirkungen diese Auseinandersetzungen auf Deutschland hatten, ist unbekannt. Ebenso ist nicht bekannt, welche Auswirkungen der Große Krieg am 23.Oktober 2077 genau hatte, es ist jedoch anzunehmen, dass Deutschland wie alle Staaten der Erde aufhörte zu existieren.

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