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    Vault 111: Unterschied zwischen den Versionen

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    '''Vault 111''' ist eine von [[Vault-Tec]] entwickelte und errichtete [[Vault]] für den atomaren Ernstfall. Die Vault liegt im Gebiet von [[Massachusetts]], nordwestlich von [[Boston]].
    '''Vault 111''' ist ein von [[Vault-Tec]] entwickelter und errichteter [[Vault]] für den atomaren Ernstfall. Der Vault liegt im Gebiet von [[Massachusetts]], nordwestlich von [[Boston]].


    Der Protagonist von {{FO4}} stammt aus dieser Vault.
    Der Protagonist von {{FO4}} stammt aus dieser Vault.


    ==Hintergrund==
    ==Hintergrund==
    Diese Vault wurde errichtet, um im Rahmen von [[Projekt Safehouse]] die Langzeitauswirkungen von Kälteschlaftechnologie auf den menschlichen Organismus zu testen. Die Versuchspersonen wurden dabei über ihre Rolle im Unklaren gelassen. Eine kleine Wissenschaftstruppe sollte über einen Zeitraum von 180 Tagen den Kälteschlaf beobachten und erste Daten sammeln. Außerdem waren einige über Kurzzeitverträge eingestellte Sicherheitsleute und Techniker im Bunker stationiert. Erstere, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen, Letztere, um eventuell auftretende Systemfehler zu beseitigen. Nach Vault-Tec Standard sollte für mindestens 180 Tage versiegelt bleiben. Danach könnte nach Erhalt eines Entwarnungssignals von Vault-Tec oder dem Ermessen des Aufsehers geöffnet werden. Die Testsubjekte sollten auf unbestimmte Zeit im Kälteschlaf bleiben und von anderen Anlagen aus in regelmäßigen Abständen aus der Ferne kontrolliert werden. Da die Bewohner im Kälteschlaf keinerlei Bedürfnisse wie Freizeitgestaltung, Bildung oder Nahrungsaufnahme haben, verzichtete Vault-Tec auf entsprechende Einrichtungen. Nur für die kleine Vault-Tec-Besatzung wurde ein - äußerst beengter und spartanischer - Wohn- und Arbeitsbereich eingerichtet. (Vault 111) (Vault 111) (Vault 111)
    Dieser Vault wurde errichtet, um im Rahmen von [[Projekt Safehouse]] die Langzeitauswirkungen von Kälteschlaftechnologie auf den menschlichen Organismus zu testen. Die Versuchspersonen wurden dabei über ihre Rolle im Unklaren gelassen. Eine kleine Wissenschaftstruppe sollte über einen Zeitraum von 180 Tagen den Kälteschlaf beobachten und erste Daten sammeln. Außerdem waren einige über Kurzzeitverträge eingestellte Sicherheitsleute und Techniker im Bunker stationiert; erstere, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen, und letztere, um eventuell auftretende Systemfehler zu beseitigen. Nach Vault-Tec-Standards sollte Vault 111 für mindestens 180 Tage versiegelt bleiben. Danach könnte er nach Erhalt eines Entwarnungssignals von Vault-Tec oder dem Ermessen des Aufsehers geöffnet werden. Die Testsubjekte sollten auf unbestimmte Zeit im Kälteschlaf bleiben und von anderen Anlagen aus in regelmäßigen Abständen aus der Ferne kontrolliert werden. Da die Bewohner im Kälteschlaf keinerlei Bedürfnisse wie Freizeitgestaltung, Bildung oder Nahrungsaufnahme haben, verzichtete Vault-Tec auf entsprechende Einrichtungen. Nur für die kleine Vault-Tec-Besatzung wurde ein äußerst beengter und spartanischer Wohn- und Arbeitsbereich eingerichtet.


    ==Geschichte==
    ==Geschichte==
    Die Startphase des Experiments verlief wie geplant - das Vault-Tec-Personal war am 23. Oktober 2077 vor Ort und die vorgesehenen Testsubjekte aus der Bostoner Vorstadt Sanctuary Hills erreichten den Bunker noch rechtzeitig vor dem Einschlag der ersten Nuklearsprengköpfe. Allerdings kam es zu Verlusten an der Oberfläche, als eine Atombombe unmittelbar vor der Einfuhr der letzten Gruppe über Boston detonierte. Diese konnte zwar noch rechtzeitig mit dem Aufzug nach unten gebracht werden, aber alle an der Oberfläche zurückgebliebenen Sicherheitsleute, Soldaten und Zivilisten kamen ums Leben.
    Die Startphase des Experiments verlief wie geplant: Das [[Vault-Tec]]-Personal war am 23. Oktober [[2077]] vor Ort und die vorgesehenen Testsubjekte aus der [[Boston]]er Vorstadt [[Sanctuary Hills]] erreichten den Bunker noch rechtzeitig vor dem [[Großer Krieg|Einschlag der ersten Nuklearsprengköpfe]]. Allerdings kam es zu Verlusten an der Oberfläche, als eine [[Atombombe]] unmittelbar vor der Einfuhr der letzten Gruppe über Boston detonierte. Diese konnte zwar noch rechtzeitig mit dem Aufzug nach unten gebracht werden, aber alle an der Oberfläche zurückgebliebenen Sicherheitsleute, Soldaten und Zivilisten kamen ums Leben.


    Der Bunker wurde wie geplant versiegelt, die Testsubjekte unter dem falschen Vorwand der Dekontamination in die Kälteschlafkapseln gelockt und das Vault-Tec-Personal nahm seine Routine für den geplanten Aufenthaltszeitraum auf. Die nächsten 180 Tage beschäftigten sich das Personal mit seinen zugewiesenen Aufgaben und wartete auf das Freigabesignal, um den Bunker wieder zu verlassen. Dabei verschlechterte sich die Moral im Bunker allmählich. Das Fehlen jedweder Freizeiteinrichtungen (es gibt nur einen einzigen Computer mit simpler Unterhaltungssoftware, keine mediale Ausrüstung, keine Spur von Büchern oder ähnlichem Freizeitzubehör) lässt annehmen, dass sich das wache Personal in seiner Freizeit furchtbar gelangweilt haben muss. Auch die beengten Wohnverhältnisse sorgten für Reibereien. Aufzeichnungen auf verschiedenen Terminals deuten darauf hin, dass zum Ende hin Bunkerkoller geherrscht haben dürfte. Hinzu kommt, dass zumindest der Sicherheitschef moralische Zweifel an dem ganzen Kälteschlaf-Experiment hatte, jedenfalls deuten seine Aufzeichnungen darauf hin. Seine Zweifel dürften sich zumindest unbewusst allmählich auf seine Untergebenen übertragen und die Moral weiter verschlechtert haben.
    Der Bunker wurde wie geplant versiegelt, die Testsubjekte unter dem falschen Vorwand der Dekontamination in die Kälteschlafkapseln gelockt und das Vault-Tec-Personal nahm seine Routine für den geplanten Aufenthaltszeitraum auf. Die nächsten 180 Tage beschäftigten sich das Personal mit seinen zugewiesenen Aufgaben und wartete auf das Freigabesignal, um den Bunker wieder zu verlassen. Dabei verschlechterte sich die Moral im Bunker allmählich. Das Fehlen jedweder Freizeiteinrichtungen (es gibt nur einen einzigen Computer mit simpler Unterhaltungssoftware, keine mediale Ausrüstung, keine Spur von Büchern oder ähnlichem Freizeitzubehör) lässt annehmen, dass sich das wache Personal in seiner Freizeit furchtbar gelangweilt haben muss. Auch die beengten Wohnverhältnisse sorgten für Reibereien. Aufzeichnungen auf verschiedenen Terminals deuten darauf hin, dass zum Ende hin Bunkerkoller geherrscht haben dürfte. Hinzu kommt, dass zumindest der Sicherheitschef moralische Zweifel an dem ganzen Kälteschlaf-Experiment hatte, jedenfalls deuten seine Aufzeichnungen darauf hin. Seine Zweifel dürften sich zumindest unbewusst allmählich auf seine Untergebenen übertragen und die Moral weiter verschlechtert haben.


    Durch den Zusammenbruch des landesweiten Bunkerkommunikationssystems blieb das Freigabesignal jedoch aus. Der Aufseher von wiederum zögerte, den Bunker ohne dieses Signal zu verlassen oder auch nur zu öffnen, da er die Strahlung an der Oberfläche für zu hoch hielt. Ohne Freigabesignal war ihm das Risiko zu hoch. Seine Haltung führte zu Unmut vor allem beim Sicherheits- und Wartungspersonal, das nach sechs Monaten das Ende ihres Dienstes und des Lebens im Bunker herbeisehnten. Der Aufseher reagierte mit Zurückweisung und Repression. Er rationierte die nur für wenig länger als die geplanten 180 Tage ausreichenden Lebensmittel, um die verbleibende Zeitspanne bis zur zwangsweisen Aufgabe des Bunkers zu verlängern. Das ließ den Konflikt endgültig eskalieren und nachdem der Aufseher erneut darauf beharrte, weiter im Bunker zu bleiben, kam es zur Meuterei des Sicherheits- und Wartungspersonals. Der Aufseher versiegelte daraufhin den direkten Zugang zur großen Sicherheitstür, verschanzte sich mit seinem Gefolge in seinem Büro und es kam zum offenen Kampf zwischen den beiden Fraktionen. (Vault 111)
    Durch den Zusammenbruch des landesweiten Bunkerkommunikationssystems blieb das Freigabesignal jedoch aus. Der Aufseher von wiederum zögerte, den Bunker ohne dieses Signal zu verlassen oder auch nur zu öffnen, da er die Strahlung an der Oberfläche für zu hoch hielt. Ohne Freigabesignal war ihm das Risiko zu hoch. Seine Haltung führte zu Unmut vor allem beim Sicherheits- und Wartungspersonal, das nach sechs Monaten das Ende ihres Dienstes und des Lebens im Bunker herbeisehnten. Der Aufseher reagierte mit Zurückweisung und Repression. Er rationierte die nur für wenig länger als die geplanten 180 Tage ausreichenden Lebensmittel, um die verbleibende Zeitspanne bis zur zwangsweisen Aufgabe des Bunkers zu verlängern. Das ließ den Konflikt endgültig eskalieren und nachdem der Aufseher erneut darauf beharrte, weiter im Bunker zu bleiben, kam es zur Meuterei des Sicherheits- und Wartungspersonals. Der Aufseher versiegelte daraufhin den direkten Zugang zur großen Sicherheitstür, verschanzte sich mit seinem Gefolge in seinem Büro und es kam zum offenen Kampf zwischen den beiden Fraktionen.


    Ob die Revolte erfolgreich war, ist unbekannt - alle Aufzeichnungen enden mit ihrem Beginn. Die Situation beim Erwachen des Protagonisten spricht jedoch eher dagegen: der direkte Zugang zum Schleusenbereich ist ebenso wie der Fluchttunnel versiegelt, die große Sicherheitstür hermetisch verschlossen und das Steuersystem muss zunächst mittels Pip-Boy überbrückt werden. Der Aufzug zur Oberfläche steht auf der oberen Position. Zudem liegen an verschiedenen Stellen im Bunker skelettierte Leichen, was darauf hindeutet, dass niemand vom Vault-Tec-Personal die Meuterei überlebt hat oder aus dem Bunker entkommen konnte.
    Ob die Revolte erfolgreich war, ist unbekannt - alle Aufzeichnungen enden mit ihrem Beginn. Die Situation beim Erwachen des Protagonisten spricht jedoch eher dagegen: der direkte Zugang zum Schleusenbereich ist ebenso wie der Fluchttunnel versiegelt, die große Sicherheitstür hermetisch verschlossen und das Steuersystem muss zunächst mittels Pip-Boy überbrückt werden. Der Aufzug zur Oberfläche steht auf der oberen Position. Zudem liegen an verschiedenen Stellen im Bunker skelettierte Leichen, was darauf hindeutet, dass niemand vom Vault-Tec-Personal die Meuterei überlebt hat oder aus dem Bunker entkommen konnte.


    Das Kälteschlafsystem arbeitete überraschenderweise die nächsten 150 Jahre bis 2227 vollkommen fehlerfrei. Dann jedoch drang ein Team des [[Das Institut|Instituts]] unter Führung von [[Conrad Kellogg]] in den Bunker ein, um unverseuchte Genproben zu sammeln. Bei der manuellen Übersteuerung der Kälteschlafanlage wurden alle Bewohner wiederbelebt. Auf Befehl des Auftraggebers wurde jedoch nur der/die [[Einziger Überlebender|Protagonist/in]] als "Backup" wieder eingefroren. Die restlichen Bunkerinsassen wurden getötet, indem die Lebenserhaltungssysteme ihrer Kapseln abgeschaltet wurden. Die Insassen erstickten daraufhin, waren also vermutlich bei Bewusstsein. 2287, sechzig Jahre später, taute das Noterweckungsprogramm den Protagonisten wieder auf und öffnete seine Kapsel, so dass er/sie entkommen konnte.
    Das Kälteschlafsystem arbeitete überraschenderweise die nächsten 150 Jahre bis [[2227]] vollkommen fehlerfrei. Dann jedoch drang ein Team des [[Das Institut|Instituts]] unter Führung von [[Conrad Kellogg]] in den Bunker ein, um unverseuchte Genproben zu sammeln. Bei der manuellen Übersteuerung der Kälteschlafanlage wurden alle Bewohner wiederbelebt. Auf Befehl des Auftraggebers wurde jedoch nur der/die [[Einziger Überlebender|Protagonist/in]] als "Backup" wieder eingefroren. Die restlichen Bunkerinsassen wurden getötet, indem die Lebenserhaltungssysteme ihrer Kapseln abgeschaltet wurden. Die Insassen erstickten daraufhin, waren also vermutlich bei Bewusstsein. [[2287]], sechzig Jahre später, taute das Noterweckungsprogramm den Protagonisten wieder auf und öffnete seine Kapsel, so dass er/sie entkommen konnte.


    ist nach 210 Jahren ohne Wartung in einem vernachlässigten Zustand. Praktisch alle technischen Einrichtungen haben sich im Lauf der Zeit abgeschaltet. Teile des Bunkers sind durch die Meuterei beschädigt. Vom rein technischen Aspekt kann aber als (Vault 111) (Vault 111)"erfolgreiche" Vault betrachtet werden, hielt der Bunker ohne jede Wartung seine Bewohner doch ganze 150 - und in einem Fall sogar 210 - Jahre ohne Störung am Leben. Inwieweit das dem Umstand zu verdanken ist, dass das Vault-Tec-Personal nach relativ kurzer Zeit ausfiel, ist unbekannt. Die Ermordung der Versuchspersonen durch eine von Vault-Tec nicht vorhersehbare Operation des Instituts 150 Jahre später ließ diese Vault zwar letztendlich auch scheitern, aber ohne diese Einmischung von außen hätten vermutlich alle Bewohner zumindest bis zum technischen Ausfall der Einrichtung überlebt.
    Vault 111 ist nach 210 Jahren ohne Wartung in einem vernachlässigten Zustand. Praktisch alle technischen Einrichtungen haben sich im Lauf der Zeit abgeschaltet. Teile des Bunkers sind durch die Meuterei beschädigt. Vom rein technischen Aspekt kann Vault 111 aber als "erfolgreicher" Vault betrachtet werden, hielt der Bunker ohne jede Wartung seine Bewohner doch ganze 150 - und in einem Fall sogar 210 - Jahre ohne Störung am Leben. Inwieweit das dem Umstand zu verdanken ist, dass das Vault-Tec-Personal nach relativ kurzer Zeit ausfiel, ist unbekannt. Die Ermordung der Versuchspersonen durch eine von Vault-Tec nicht vorhersehbare Operation des Instituts 150 Jahre später ließ diesen Vault zwar letztendlich auch scheitern, aber ohne diese Einmischung von außen hätten vermutlich alle Bewohner zumindest bis zum technischen Ausfall der Einrichtung überlebt.


    ==Aufmachung==
    ==Aufmachung==
    Im Gegensatz zu anderen Vaults liegt bei der Vault-Eingang nicht in einer Höhle, einer U-Bahn-Station oder einem Gebäude-Tiefgeschoss, sondern am Boden eines tief in die Erde reichenden, gepanzerten Schachtes. Er ist nur über einen ebenfalls gepanzerten Aufzug zu erreichen, der wie die klassischen Fallout-Zahnradtüren geformt ist. Der obere Haltepunkt liegt auf einem Hügel oberhalb des Städtchens (Vault 111)[[Sanctuary Hills]] und die Vault mindestens 50 Meter tief in diesem Hügel. Zusätzlich ist die große Vaulttür teilweise gelb gestrichen und die Nummer 111 darauf zu sehen.  
    Im Gegensatz zu anderen Vaults liegt der Eingang von Vault 111 nicht in einer Höhle, einer U-Bahn-Station oder einem Gebäude-Tiefgeschoss, sondern am Boden eines tief in die Erde reichenden, gepanzerten Schachtes. Er ist nur über einen ebenfalls gepanzerten Aufzug zu erreichen, der wie die klassischen Fallout-Zahnradtüren geformt ist. Der obere Haltepunkt liegt auf einem Hügel oberhalb des Städtchens [[Sanctuary Hills]] und der Vault mindestens 50 Meter tief in diesem Hügel. Zusätzlich ist die große Vaulttür teilweise gelb gestrichen und die Nummer 111 darauf zu Vault 111 sehen.  
    Da der Bunker dazu gedacht ist, Kälteschlaftechnologien zu testen, ist im Vergleich mit anderen Vaults sehr klein. Es existieren neben dem Torraum zwei Räume mit Kälteschlafkapseln, ein Reaktorraum, das Sicherheitsbüro, das Büro des Aufsehers, sein Fluchttunnel und ein kleiner, nur sehr einfach eingerichteter Wohn- und Aufenthaltsbereich für das Vault-Tec-Personal. (Vault 111)
     
    Da der Bunker dazu gedacht ist, Kälteschlaftechnologien zu testen, ist Vault 111 im Vergleich zu anderen Vaults sehr klein. Es existieren neben dem Torraum zwei Räume mit Kälteschlafkapseln, ein Reaktorraum, das Sicherheitsbüro, das Büro des Aufsehers, sein Fluchttunnel und ein kleiner, nur sehr einfach eingerichteter Wohn- und Aufenthaltsbereich für das Vault-Tec-Personal.


    ==Bemerkenswerte Beute==
    ==Bemerkenswerte Beute==
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    ==Infos==
    ==Infos==
    nutzt ein Aufzugsystem, um eine Verbindung mit der Oberfläche herzustellen und verwendet keinen natürlichen Tunnel oder eine Höhle, um sie zu erreichen. Vergleich ist die Vault damit mit Vault  (Vault 111)[[Vault 3|3]], [[Vault 19|19]], [[Vault 21|21]] und [[Vault 22|22]].
    Vault 111 nutzt ein Aufzugsystem, um eine Verbindung mit der Oberfläche herzustellen, und verwendet keinen natürlichen Tunnel oder eine Höhle, um sie zu erreichen. Damit ist der Vault vergleichbar mit den Vaults [[Vault 3|3]], [[Vault 19|19]], [[Vault 21|21]] und [[Vault 22|22]].


    ==Verwandte Quests==
    ==Verwandte Quests==
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    ==Vorkommen==
    ==Vorkommen==
    Die kommt nur (Vault 111){{In|FO4}} vor.
    Vault 111 kommt nur in {{FO4}} vor.


    ==Galerie==
    ==Galerie==
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    pre war.png (Vault 111)|Aufzug vor dem (Vault 111)[[Großer Krieg|Krieg]]
    Vault 111 pre war.png|Aufzug von Vault 111 vor dem [[Großer Krieg|Großen Krieg]]
    Vault111Opening.png|Panzertür beim Öffnen (Innenansicht) (Vault 111)
    Vault111Opening.png|Panzertür von Vault 111 beim Öffnen (Innenansicht)
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    Vault 111 door opened.png|Panzertür von Vault 111 geöffnet (Innenansicht)
    Vault111ElevatorRising.png|Aufzugsschleuse (Vault 111)
    Vault111ElevatorRising.png|Aufzugsschleuse von Vault 111
    The Commonwealth vault.png|Sicht auf das Ödland nach Erreichen der Oberfläche
    The Commonwealth vault.png|Sicht auf das Ödland nach Erreichen der Oberfläche
    Vault111WideOpen.png|Aufzugsschleuse (Nachkriegszustand) (Vault 111)
    Vault111WideOpen.png|Aufzugsschleuse von Vault 111 (Nachkriegszustand)
    Vault111PeopleOutside.png|Aufzug unmittelbar vor der Atomexplosion (Vault 111)
    Vault111PeopleOutside.png|Aufzug von Vault 111 unmittelbar vor der Atomexplosion
    Vault111-Fallout4.jpg|Vault 111, herunterfahrender Aufzug kurz nach der Atomexplosion
    Vault111-Fallout4.jpg|Vault 111, herunterfahrender Aufzug kurz nach der Atomexplosion
    Cryopod abduction scene.png|Entführung aus der Kryokapsel
    Cryopod abduction scene.jpg|Entführung aus der Kryokapsel
    FO4 V111 Cryopods.png|Kryokapseln in Vault 111
    FO4 V111 Cryopods.png|Kryokapseln in Vault 111
    FO4 V111 cryopods2.png
    FO4 V111 cryopods2.png
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    [[uk:Сховище 111]]
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    [[Kategorie:Vaults]]
    [[Kategorie:Vaults]]

    Aktuelle Version vom 14. November 2024, 15:43 Uhr


    Vault 111 ist ein von Vault-Tec entwickelter und errichteter Vault für den atomaren Ernstfall. Der Vault liegt im Gebiet von Massachusetts, nordwestlich von Boston.

    Der Protagonist von Fallout 4 stammt aus dieser Vault.

    Hintergrund

    Dieser Vault wurde errichtet, um im Rahmen von Projekt Safehouse die Langzeitauswirkungen von Kälteschlaftechnologie auf den menschlichen Organismus zu testen. Die Versuchspersonen wurden dabei über ihre Rolle im Unklaren gelassen. Eine kleine Wissenschaftstruppe sollte über einen Zeitraum von 180 Tagen den Kälteschlaf beobachten und erste Daten sammeln. Außerdem waren einige über Kurzzeitverträge eingestellte Sicherheitsleute und Techniker im Bunker stationiert; erstere, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen, und letztere, um eventuell auftretende Systemfehler zu beseitigen. Nach Vault-Tec-Standards sollte Vault 111 für mindestens 180 Tage versiegelt bleiben. Danach könnte er nach Erhalt eines Entwarnungssignals von Vault-Tec oder dem Ermessen des Aufsehers geöffnet werden. Die Testsubjekte sollten auf unbestimmte Zeit im Kälteschlaf bleiben und von anderen Anlagen aus in regelmäßigen Abständen aus der Ferne kontrolliert werden. Da die Bewohner im Kälteschlaf keinerlei Bedürfnisse wie Freizeitgestaltung, Bildung oder Nahrungsaufnahme haben, verzichtete Vault-Tec auf entsprechende Einrichtungen. Nur für die kleine Vault-Tec-Besatzung wurde ein – äußerst beengter und spartanischer – Wohn- und Arbeitsbereich eingerichtet.

    Geschichte

    Die Startphase des Experiments verlief wie geplant: Das Vault-Tec-Personal war am 23. Oktober 2077 vor Ort und die vorgesehenen Testsubjekte aus der Bostoner Vorstadt Sanctuary Hills erreichten den Bunker noch rechtzeitig vor dem Einschlag der ersten Nuklearsprengköpfe. Allerdings kam es zu Verlusten an der Oberfläche, als eine Atombombe unmittelbar vor der Einfuhr der letzten Gruppe über Boston detonierte. Diese konnte zwar noch rechtzeitig mit dem Aufzug nach unten gebracht werden, aber alle an der Oberfläche zurückgebliebenen Sicherheitsleute, Soldaten und Zivilisten kamen ums Leben.

    Der Bunker wurde wie geplant versiegelt, die Testsubjekte unter dem falschen Vorwand der Dekontamination in die Kälteschlafkapseln gelockt und das Vault-Tec-Personal nahm seine Routine für den geplanten Aufenthaltszeitraum auf. Die nächsten 180 Tage beschäftigten sich das Personal mit seinen zugewiesenen Aufgaben und wartete auf das Freigabesignal, um den Bunker wieder zu verlassen. Dabei verschlechterte sich die Moral im Bunker allmählich. Das Fehlen jedweder Freizeiteinrichtungen (es gibt nur einen einzigen Computer mit simpler Unterhaltungssoftware, keine mediale Ausrüstung, keine Spur von Büchern oder ähnlichem Freizeitzubehör) lässt annehmen, dass sich das wache Personal in seiner Freizeit furchtbar gelangweilt haben muss. Auch die beengten Wohnverhältnisse sorgten für Reibereien. Aufzeichnungen auf verschiedenen Terminals deuten darauf hin, dass zum Ende hin Bunkerkoller geherrscht haben dürfte. Hinzu kommt, dass zumindest der Sicherheitschef moralische Zweifel an dem ganzen Kälteschlaf-Experiment hatte, jedenfalls deuten seine Aufzeichnungen darauf hin. Seine Zweifel dürften sich zumindest unbewusst allmählich auf seine Untergebenen übertragen und die Moral weiter verschlechtert haben.

    Durch den Zusammenbruch des landesweiten Bunkerkommunikationssystems blieb das Freigabesignal jedoch aus. Der Aufseher von wiederum zögerte, den Bunker ohne dieses Signal zu verlassen oder auch nur zu öffnen, da er die Strahlung an der Oberfläche für zu hoch hielt. Ohne Freigabesignal war ihm das Risiko zu hoch. Seine Haltung führte zu Unmut vor allem beim Sicherheits- und Wartungspersonal, das nach sechs Monaten das Ende ihres Dienstes und des Lebens im Bunker herbeisehnten. Der Aufseher reagierte mit Zurückweisung und Repression. Er rationierte die nur für wenig länger als die geplanten 180 Tage ausreichenden Lebensmittel, um die verbleibende Zeitspanne bis zur zwangsweisen Aufgabe des Bunkers zu verlängern. Das ließ den Konflikt endgültig eskalieren und nachdem der Aufseher erneut darauf beharrte, weiter im Bunker zu bleiben, kam es zur Meuterei des Sicherheits- und Wartungspersonals. Der Aufseher versiegelte daraufhin den direkten Zugang zur großen Sicherheitstür, verschanzte sich mit seinem Gefolge in seinem Büro und es kam zum offenen Kampf zwischen den beiden Fraktionen.

    Ob die Revolte erfolgreich war, ist unbekannt - alle Aufzeichnungen enden mit ihrem Beginn. Die Situation beim Erwachen des Protagonisten spricht jedoch eher dagegen: der direkte Zugang zum Schleusenbereich ist ebenso wie der Fluchttunnel versiegelt, die große Sicherheitstür hermetisch verschlossen und das Steuersystem muss zunächst mittels Pip-Boy überbrückt werden. Der Aufzug zur Oberfläche steht auf der oberen Position. Zudem liegen an verschiedenen Stellen im Bunker skelettierte Leichen, was darauf hindeutet, dass niemand vom Vault-Tec-Personal die Meuterei überlebt hat oder aus dem Bunker entkommen konnte.

    Das Kälteschlafsystem arbeitete überraschenderweise die nächsten 150 Jahre bis 2227 vollkommen fehlerfrei. Dann jedoch drang ein Team des Instituts unter Führung von Conrad Kellogg in den Bunker ein, um unverseuchte Genproben zu sammeln. Bei der manuellen Übersteuerung der Kälteschlafanlage wurden alle Bewohner wiederbelebt. Auf Befehl des Auftraggebers wurde jedoch nur der/die Protagonist/in als "Backup" wieder eingefroren. Die restlichen Bunkerinsassen wurden getötet, indem die Lebenserhaltungssysteme ihrer Kapseln abgeschaltet wurden. Die Insassen erstickten daraufhin, waren also vermutlich bei Bewusstsein. 2287, sechzig Jahre später, taute das Noterweckungsprogramm den Protagonisten wieder auf und öffnete seine Kapsel, so dass er/sie entkommen konnte.

    Vault 111 ist nach 210 Jahren ohne Wartung in einem vernachlässigten Zustand. Praktisch alle technischen Einrichtungen haben sich im Lauf der Zeit abgeschaltet. Teile des Bunkers sind durch die Meuterei beschädigt. Vom rein technischen Aspekt kann Vault 111 aber als "erfolgreicher" Vault betrachtet werden, hielt der Bunker ohne jede Wartung seine Bewohner doch ganze 150 - und in einem Fall sogar 210 - Jahre ohne Störung am Leben. Inwieweit das dem Umstand zu verdanken ist, dass das Vault-Tec-Personal nach relativ kurzer Zeit ausfiel, ist unbekannt. Die Ermordung der Versuchspersonen durch eine von Vault-Tec nicht vorhersehbare Operation des Instituts 150 Jahre später ließ diesen Vault zwar letztendlich auch scheitern, aber ohne diese Einmischung von außen hätten vermutlich alle Bewohner zumindest bis zum technischen Ausfall der Einrichtung überlebt.

    Aufmachung

    Im Gegensatz zu anderen Vaults liegt der Eingang von Vault 111 nicht in einer Höhle, einer U-Bahn-Station oder einem Gebäude-Tiefgeschoss, sondern am Boden eines tief in die Erde reichenden, gepanzerten Schachtes. Er ist nur über einen ebenfalls gepanzerten Aufzug zu erreichen, der wie die klassischen Fallout-Zahnradtüren geformt ist. Der obere Haltepunkt liegt auf einem Hügel oberhalb des Städtchens Sanctuary Hills und der Vault mindestens 50 Meter tief in diesem Hügel. Zusätzlich ist die große Vaulttür teilweise gelb gestrichen und die Nummer 111 darauf zu Vault 111 sehen.

    Da der Bunker dazu gedacht ist, Kälteschlaftechnologien zu testen, ist Vault 111 im Vergleich zu anderen Vaults sehr klein. Es existieren neben dem Torraum zwei Räume mit Kälteschlafkapseln, ein Reaktorraum, das Sicherheitsbüro, das Büro des Aufsehers, sein Fluchttunnel und ein kleiner, nur sehr einfach eingerichteter Wohn- und Aufenthaltsbereich für das Vault-Tec-Personal.

    Bemerkenswerte Beute

    Infos

    Vault 111 nutzt ein Aufzugsystem, um eine Verbindung mit der Oberfläche herzustellen, und verwendet keinen natürlichen Tunnel oder eine Höhle, um sie zu erreichen. Damit ist der Vault vergleichbar mit den Vaults 3, 19, 21 und 22.

    Verwandte Quests

    Vorkommen

    Vault 111 kommt nur in Fallout 4 vor.

    Galerie

    Klammern () kennzeichnen untergeordnete Orte, Fettschrift kennzeichnet Hauptorte, Kursivschrift kennzeichnet unmarkierte Orte.

    cs:Vault 111 es:Refugio 111 fi:Vault 111 hu:Vault 111 it:Vault 111 ja:Vault 111 ko:볼트 111 pl:Krypta 111 pt:Refúgio 111 ru:Убежище 111 uk:Сховище 111 zh:111号避难所